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Wie warm ist es eigentlich? Am selbst gebauten Thermometer konnten es die Kinder nach wenigen Handgriffen ablesen.
Wie warm ist es eigentlich? Am selbst gebauten Thermometer konnten es die Kinder nach wenigen Handgriffen ablesen.(Download )
Besonders beliebt war bei den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern das mobile Wetterstudio. Fotos (2): FH SWF/Pösentrup
Besonders beliebt war bei den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern das mobile Wetterstudio. Fotos (2): FH SWF/Pösentrup(Download )
08.06.2017

Wetter zum Spüren und Anfassen

3. EULE-Forschertag an der FH: Kinder reisten durch die Klimazonen

Soest. Schnee im Juni? Wolken aus dem Wasserglas? Kein Problem für gut 40 kleine Nachwuchsforscher, die jetzt zur Expedition beim dritten EULE-Forschertag an der Fachhochschule Südwestfalen aufbrachen. In diesem Jahr stand das Motto „Das Wetter – Eine Reise durch die Klimazonen“ im Fokus. Kinder aus acht Kindertageseinrichtungen aus dem Kreis Soest experimentierten mit.

EULE steht für „Entdecken und Lernen mit Experimenten“. Speziell für Kinder im KiTa-Alter haben sich Studierende des Wissenschaftlichen Zentrums Frühpädagogik (WZF) der FH einfache, aber verblüffende Experimente rund ums Thema Wetter einfallen lassen. Wie in den Vorjahren bildete eine Geschichte um das Eulenpärchen Carla und Emil den Rahmen zur naturwissenschaftlichen Reise. Diese führte die jungen Forscherinnen und Forscher zu sechs Stationen, an denen etwa Wolken im Glas oder ein Tornado in der Flasche erzeugt wurden. An weiteren Stationen lernten die Kinder etwas über die Auswirkungen der Eisschmelze an den Polkappen oder bauten sich ein Thermometer aus Flasche, Strohhalm und Knete. Besonders beliebt war das mobile Wetterstudio. Vor einer Greenscreen durfte jedes Kind seine eigene Wetterprognose für die kommenden Tage abgeben. Am Bildschirm sah es für die Umstehenden dann so aus, als befänden sich Sprecherin und Sprecher in einem richtigen Fernsehstudio. Erstmals konnten sich die Gäste ein Handbuch zum Tag mitnehmen, sodass alle Versuche in den Einrichtungen noch einmal mit jenen Kindern, die keinen der begehrten Forscherplätze bekommen hatten, wiederholt werden können.

Der kindlichen Neugier gerecht werden und Anregungen für naturwissenschaftliches Denken und Ausprobieren geben, das ist es, was das EULE-Team antreibt. „Nie wieder stellt ein Mensch so viele Fragen wie im Kindesalter.“, erklärte die Projektverantwortliche Dr. Sandra Kriegelstein das Konzept des Forschertages. Sie ist am Fachbereich Agrarwirtschaft und am Wissenschaftlichen Zentrum Frühpädagogik (WZF) verantwortlich für den „MINT- Bereich“, also alles, was mit den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu tun hat. Zusätzlich zu den klassischen pädagogischen Inhalten orientieren sich die Studiengänge Frühpädagogik an naturwissenschaftlichen Bildungsbereichen. So waren es maßgeblich Studierende, die sich die Experimente zum Thema Wetter ausgedacht, die wissenschaftlichen Anleitungen dazu verfasst und mit den Kindern spielerisch die Erklärung für jedes Wetterphänomen erarbeitet hatten.