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(v.l.n.r.) Prof. Dr. Eckhard Rikowski und Prof. Dr. Helmut Fobbe mit dem neuen Härtemessgerät
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14.06.2017

Fachhochschule investiert in neue Messgeräte für Härte- und Schichtdickenmessung

Einsatz auch im neuen Studiengang „Werkstoffe und Oberflächen“

Iserlohn. Für rund 200.000 Euro hat der Iserlohner Fachbereich Informatik und Naturwissenschaften der Fachhochschule Südwestfalen neue Geräte zur Härtemessung und Röntgenfluoreszenz-Schichtdickenmessung angeschafft. Die Geräte sollen in der Lehre eingesetzt werden, aber auch den heimischen Unternehmen zu Prüfzwecken zur Verfügung stehen.

Das energiedispersive Röntgenfluoreszenz-Spektrometer vom Typ FISCHERSCOPE X-RAY XDV-SDD ist insbesondere zur Schichtdickenmessung metallischer Schichten geeignet, kann aber auch einzelne Elemente, aus denen ein Material oder eine Oberflächenschicht besteht, qualitativ und quantitativ bestimmen. Dank der umfangreichen Ausstattung ist die Bestimmung der Dicke und Legierungszusammensetzung von bis zu 24 Einzelschichten mit maximal 24 verschiedenen Elementen möglich. Derartige Geräte finden zur Qualitätssicherung und zur Materialanalyse vielfältige Anwendungen im industriellen Bereich.

Das ebenfalls neue Härtemessgerät vom Typ Picodentor HM 500 bestimmt die Härte von Oberflächen und andere Werkstoffparameter nach DIN EN ISO 14577-1. Dabei dringt eine speziell geformte Diamantnadel unter definierten Bedingungen in eine Oberfläche ein und wird anschließend wieder herausgefahren. Somit ist – im Gegensatz zu anderen Verfahren – mit diesem Gerät sowohl der elastische als auch der plastische Anteil der Härte messbar, was wichtige Informationen über die Material- und Oberflächeneigenschaften vermittelt.

Die neuen Messgeräte stehen den Studierenden der Studiengänge Bio- und Nanotechnologien sowie Werkstoffe und Oberflächen für Untersuchungen und Prüfungen im Rahmen der praktischen Lehrveranstaltungen zur Verfügung. „Damit bieten wir unseren Studierenden in der Lehre den neuesten Stand der Technik“, freuen sich die Hochschullehrer Prof. Dr. Helmut Fobbe und Prof. Dr. Eckhard Rikowski.

Gedacht ist aber auch daran, die Messgeräte gemeinsam mit interessierten Unternehmen für Untersuchungen oder gemeinsame Bachelorarbeiten zu nutzen. Unternehmen, die an den Geräten zu Prüfzwecken interessiert sind, wenden sich an Prof. Dr. Helmut Fobbe (fobbe.helmut@fh-swf.de).