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Das Team der Fachhochschule Südwestfalen vor dem Countdown-Schild: Noch 20 Minuten bis zur Abgabe der finalen Präsentation (v.l.n.r.) Simon Huckfeldt, Nina Schmitz, Hevi Cakim, Max Falkenberg, Morton Schröder
Das Team der Fachhochschule Südwestfalen vor dem Countdown-Schild: Noch 20 Minuten bis zur Abgabe der finalen Präsentation (v.l.n.r.) Simon Huckfeldt, Nina Schmitz, Hevi Cakim, Max Falkenberg, Morton Schröder(Download )
(v.l.n.r.) Max Falkenberg, Simon Huckfeldt und Hevi Cakim testen die Software für den Smog Dog
(v.l.n.r.) Max Falkenberg, Simon Huckfeldt und Hevi Cakim testen die Software für den Smog Dog(Download )
12.07.2017

24 Stunden Forschung am Stück

Iserlohner Studierende nahmen erfolgreich am Make Light MAKEATHON auf der Messe LASER World teil

Iserlohn. Erschöpft aber zufrieden sind die fünf Studierenden der Fachhochschule Südwestfalen wieder zurück in Iserlohn. Wie es sich nach einem Marathon gehört. Nur stand bei dem ersten Make Light MAKEATHON auf der Münchener Messe LASER World of Photonics nicht die Laufleistung im Vordergrund, sondern es galt, im laufenden Messebetrieb innerhalb von 24 Stunden ein neues Produkt aus den Bereichen der optischen Technologien, der Robotik oder der Automation von der Idee bis zum Prototypenbau zu entwickeln.

Nach 24 Stunden Ideenfindung, Planung und Konstruktion war der „Smog Dog“ geboren. Der Prototyp eines Gerätes, das mithilfe optischer Sensoren Feinstaubquellen erkennen und orten kann. Entwickelt und erfolgreich präsentiert haben den „Smog Dog“ fünf Mechatronik Studierende der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. Bei Publikum und Expertenjury auf der Messe kam die Entwicklung gleichermaßen gut an.

Max Falkenberg, Simon Huckfeldt, Hevi Cakim, Morten Schröder und Nina Schmitz brauchten nicht lange zu überlegen als Prof. Dr. Tobias Ellermeyer die Einladung zum Wettbewerb überbrachte. Insgesamt 78 Studierende und Jungingenieure aus fünf Nationen nahmen an der Veranstaltung teil. Beim Make Light MAKEATHON wurde das Thema nur grob vorgegeben. Idee der Veranstalter war es, dem talentierten Nachwuchs eine Plattform zu bieten, mit optischen Technologien neue Produkte zu entwickeln. Vor Ort standen 3D - Drucker, Laser-Cutter und Programmier-Boards zur Verfügung ebenso ein „Shop“ der Fa. Conrad Electronic für benötigte Bauteile. Prof. Ellermeyer, der seine Studierenden begleitet hatte, durfte selber nicht mitwirken: „ Die angehenden Ingenieure und Naturwissenschaftler sollten selbständig Ideen entwickeln“. Bei der Entwicklung des „Smog-Dogs“ ließen sich die Iserlohner von den Forschungsthemen des Bundesforschungsministeriums inspirieren. „Feinstaub ist ein großes Thema beim Umweltschutz“, berichtet Simon Huckfeld, „ daher waren wir uns schnell einig, ein Gerät zu entwickeln, das mit einem handelsüblichen Sensor die Quellen der Feinstaubbelastung ermitteln kann“.

Der Gemeinschafts- und Teamgedanke des Wettbewerbs kam auch bei der anschließenden Präsentation vor einer Jury zum Tragen. Bewusst wurden die Exponate nicht in einer bestimmten Reihenfolge prämiert. Vielmehr war es Anliegen der Jury, den Teilnehmern eine Rückmeldung aus Industrie- und Wissenschaftssicht zu geben. „Und die Rückmeldung des Fraunhofer-Instituts und der Firmen Mathworks, Trumpf Laser und Mitsubishi waren sehr positiv“, ist Nina Schmitz jetzt noch begeistert. Zu Recht meint auch Prof. Ellermeyer, der stolz auf das Innovationspotenzial seiner Studierenden ist.

Ausgetragen wurde der Make Light MAKEATHON in Kooperation mit der Make Light Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Organisatoren und Partner der Veranstaltung waren ITQ und Conrad Electronic.