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Stoßen auf den gelungenen Laborumbau an: (vl.n.r.) Hannah Eisenbarth, Prof. Dr. Eva Eisenbarth, Mitarbeiter Kristian Glaeser und Nina Kumpf
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14.07.2017

Labor für Biomaterialien wurde runderneuert

Interdisziplinäre Forschung im Bereich Bio- und Nanotechnologien

Iserlohn. Rechtzeitig zum Start des kommenden Wintersemesters ist das Labor für Biomaterialien der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn nach einer umfangreichen Umbauphase fertiggestellt worden. Die in die Jahre gekommenen Räumlichkeiten wurden einer Grundsanierung unterzogen und entsprechend jetzt dem neuesten industriellen Standard.

„Unser Laborbereich steht nicht nur den Studierenden für ihre Praktika zur Verfügung, er wird auch für Firmenkooperationen intensiv genutzt“, berichtet Prof. Eisenbarth, „wir beschäftigen uns hier sowohl mit der Nanoanalytik von Schadstoffen wie Dieselabgase oder Rußpartikelfilter als auch mit dem Einsatz von Biomaterialien in der Medizintechnik“. Hier interessiert die FH-Forscher insbesondere die Interaktion von menschlichem Gewebe mit künstlichen Materialien, sei es zum Nutzen der Menschen, wie beispielsweise bei Prothesen oder sei es in der Schadensanalytik wie bei Smogpartikeln. Im Labor für Biomaterialien wird die Wirkung von Smogpartikeln auf die Lungenepithel und Blutgefäße untersucht. „Wir möchten mehr über diese Interaktion herausfinden“ sagt Prof. Eisenbarth, „ und forschen daran, wie wir die Biomaterialien durch verbesserte Werkstoffe oder Oberflächen optimieren und uns vor schädigenden Wirkungen schützen können“.

Besonders stolz ist Prof. Eisenbarth auf die gute Laborausstattung: „Neben verschiedenen Mikroskopen und Geräten zur Oberflächenanalytik im Nanometerbereich oder zur Biomaterialanalytik verfügen wir als eine von nur wenigen Hochschulen über eine Zellanalytik mit Rasterelektronenmikroskop und Feldemissionskathode“. Dieses Elektronenmikroskop befindet sich im Labor für Mikroanalytik von Prof. Dr. Nicole Rauch.

Und auch den wissenschaftlichen Nachwuchs unterstützt das Labor. Die Schülerin Hannah Eisenbarth nutzt die fachliche Kompetenz zurzeit für ihr „Jugend forscht-Projekt“ zur Verbesserung eines Mundschutzes.