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Einen zukunftsträchtigen neuen Studiengang bietet der Fachbereich Bio-und Nanotechnologien zum Wintersemester an. (v.l.n.r.) Dekanin Prof. Dr. Eva Eisenbarth, Student Dominik Schmidt ,Prof. Dr. Helmut Fobbe, und Prof. Dr. Nicole Rauch
Einen zukunftsträchtigen neuen Studiengang bietet der Fachbereich Bio-und Nanotechnologien zum Wintersemester an. (v.l.n.r.) Dekanin Prof. Dr. Eva Eisenbarth, Student Dominik Schmidt ,Prof. Dr. Helmut Fobbe, und Prof. Dr. Nicole Rauch(Download )
19.07.2017

Neuer Studiengang Werkstoffe und Oberflächen startet zum Wintersemester an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn

Innovatives Studienangebot bietet interdisziplinäre Ausbildung in Natur- und Ingenieurwissenschaften

Iserlohn. Mit einem neuen und zukunftsträchtigen Studienangebot startet der Iserlohner Fachbereich Bio- und Nanotechnologien der Fachhochschule Südwestfalen in das kommende Wintersemester. Der neue Studiengang Werkstoffe und Oberflächen bietet Studierenden eine Ausbildung in der Werkstoff- und Oberflächentechnik mit einem interdisziplinären Ansatz in den Ingenieur- und Naturwissenschaften. Damit sind die Absolventinnen und Absolventen gut gerüstet für Berufsfelder z.B. in der Oberflächentechnik und – analyse, Medizintechnik, Oberflächenveredelung, Korrosionsschutz, Metallerzeugung und-verarbeitung, Fertigungstechnik und Schadensanalyse.

Der Studiengang führt die Studierenden an aktuelle Fragestellungen der Werkstoff- und Oberflächentechnik heran und  ermöglicht ihnen Forschung an modernen High-Tech-Werkstoffen oder neuartigen Beschichtungsverfahren. Das Studium vermittelt grundlegende Kenntnisse in der Mathematik, Chemie, Physik, Werkstoffkunde, Fertigungsverfahren, Nanomaterialien, Mikro- und Nanoanalytik sowie Oberflächentechniken. Ergänzt wird das Pflichtangebot durch ausgewählte Wahlpflichtmodule. Sowohl die Oberflächentechnik als auch die Werkstoffwissenschaften sind Zukunftstechnologien und spielen besonders für den Wirtschaftsraum Südwestfalen mit seinem hohen Anteil an Werkstoff- und Oberflächen bezogenen Industriebetrieben eine große Rolle.

Werkstoffe verbindet man vor allem mit Metallen und Kunststoffen. Aber auch Gläser, Keramiken und Verbundwerkstoffe sind in ihrer Vielfalt als Werkstoffe von großer Bedeutung. Jeder Werkstoff hat auch eine Oberfläche, die der Umgebung ausgesetzt ist und von der bestimmte Eigenschaften erwartet werden. So müssen Oberflächen von Medizinprodukten auf Rückstände beispielsweise aus der Fertigung oder nach medizinischen Eingriffen untersucht und analysiert werden. Autolackierungen müssen nicht nur optisch überzeugen, sondern auch vor Steinschlag schützen und Witterungseinflüssen trotzen.

„Die Analytik solcher Oberflächen stellt hier eine besondere Herausforderung dar. Durch die Anschaffung eines hochmodernen und hochauflösenden Rasterelektronenmikroskops mit Feldemissionskathode  ermöglichen wir unseren Studierenden, Oberflächen von Metallen, Kunststoffen bis hin zu biologischen Proben im Nanometerbereich bildlich darzustellen und auf ihre Bestandteile zu untersuchen“, erklärt Prof. Dr. Nicole Rauch. „Damit bietet der Studiengang innerhalb der bundesweiten Hochschullandschaft eine einzigartige Möglichkeit Studierende in Hochanalyseverfahren einzuführen und optimal auf eine spätere Berufstätigkeit in der Industrie vorzubereiten“, ergänzt Dekanin Prof. Dr. Eva Eisenbarth.

Das Studium ist zulassungsfrei . Die Onlinebewerbung zum kommenden Wintersemester ist noch bis zum 31.08.2017 möglich. Weitere Informationen zum Studiengang unter: www.fh-swf.de/cms/wuo.