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03.08.2017

Minister Pinkwart informiert sich über Gründungsaktivitäten an der Fachhochschule Südwestfalen

Studierende stellten ihre Geschäftsideen vor

Meschede. Eine neue Gründerzeit in Nordrhein-Westfalen mit innovativen Start-Ups und einer lebendigen Gründerszene zu etablieren ist Ziel der neuen Landesregierung. Dass diese Szene auch im Südwestfalen zu Hause ist, davon überzeugte sich NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart gestern auf seiner Sommertour beim Besuch der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede. Er informierte sich dort über die Entrepreneurship-Aktivitäten der Hochschule.

Elfesya Canimana war beeindruckt. Die 22-jährige Kölnerin studiert im dritten Semester den Studiengang International Management mit der Vertiefungsrichtung Entrepreneurship. Gemeinsam mit ihrem Studienkollegen Matthias Ly stellte sie dem Minister ihre Geschäftsidee für die Gründung einer Online-Künstlervermittlungsagentur „tic“ vor. Und dieser bewies viel Sachkenntnis und gab den studentischen Gründern wertvolle Hinweise mit auf den Weg.

Neben Elfesya Canimana präsentierten noch Marc Burchart und Kevin Jedynak ihre Gründungsideen. Sie alle erhalten ihr fachliches Rüstzeug von Dr. Ewald Mittelstädt, Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Entrepreneurship Education in Meschede. „Hochschulen sind zentrale Orte für Unternehmensforschung“, ist Mittelstädt überzeugt und sieht gerade am Standort Meschede, den Vorteil, dass dort ingenieurwissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Studiengänge angeboten werden. „Viele Gründungen benötigen diese fachliche Symbiose. Die können wir hier in Meschede organisieren“. FH-Rektor Prof. Dr. Claus Schuster verwies auch auf die gute Vernetzung mit Kammern und Wirtschaftsförderungsgesellschaften in Südwestfalen und war sich damit mit Minister Pinkwart einig, der einheitliche Anlaufstellen für Gründerinnen und Gründer und Mentoring, beispielsweise durch erfolgreiche Gründer aus der Hochschule, im Bereich Existenzgründung für notwendig hält.

Eine wichtige Rolle spielen die Fachhochschulen aus der Sicht von Pinkwart auch beim wissensbasierten Transfer, von dem aus seiner Sicht insbesondere der Mittelstand profitiert: „ Wir müssen die Forschung und Innovationskraft der Wirtschaft zu stärken. Ich sehe da die Fachhochschulen in einer besonders wichtigen Rolle. Sie sind die richtigen Ansprechpartner, können aber noch mehr tun“. Eine entsprechende Transfer Gesellschaft könnte hier aus Sicht von Schuster und Pinkwart wertvolle Schützenhilfe leisten. Mit rund 20 Projekten im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) pro Jahr, so Rektor Schuster, arbeitet die Fachhochschule bereits jetzt schon eng mit dem Mittelstand zusammen. Auch im Bereich Entrepreneurship sieht Mittelstädt den Bezug zu den mittelständischen Unternehmen gegeben: „Unsere Themen sind gerade hier an der Fachhochschule eng am Mittelstand ausgerichtet. Unser Ziel ist es, dass Innovationsimpulse von uns ausgehen“.

Die neue Gründerzeit in Nordrhein-Westfalen: An der Fachhochschule Südwestfalen hat sie schon begonnen. Entrepreneurship, so die Studiengangsrecherche von Elfesya Canimana und Matthias Ly, kann man in Nordrhein-Westfalen nur in Meschede studieren.