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Dennis Hoffmann arbeitet zurzeit an seiner Bachelorarbeit und nutzt dazu den Scanner zur optischen Messung von Gegenständen im Labor für Produktentwicklung  und Konstruktionslehre
Dennis Hoffmann arbeitet zurzeit an seiner Bachelorarbeit und nutzt dazu den Scanner zur optischen Messung von Gegenständen im Labor für Produktentwicklung und Konstruktionslehre(Download )
18.09.2017

Hand in Hand für Spitzenleistung

Begabte Studierende erhalten vielfältige Unterstützung an der Fachhochschule Südwestfalen

Iserlohn. Dennis Hoffmann ist einer von 181. So viele Studierende erhielten im letzten Jahr ein Deutschlandstipendium und sind damit Teil der Stipendienkultur an der Fachhochschule Südwestfalen. Das Deutschlandstipendium ist fester Bestandteil des Förderkonzeptes, mit dem die Hochschule begabte Studierende unterstützt. Aber auch andere Maßnahmen und Aktivitäten fördern die jungen Talente in ihrem Leistungsvermögen.

Wenn von Förderung der Studierenden die Rede ist, werden häufig problemlösende und unterstützende Maßnahmen beispielsweise beim Übergang Schule/Hochschule, beim Lernen lernen oder in Bezug auf fachliche Defizite genannt“ sagt Rektor Prof. Dr. Claus Schuster, „was seltener Erwähnung findet, ist die Förderung leistungsstarker Studierender und deren strategische Förderung“. Aber auch diese Studierenden hat die Fachhochschule Südwestfalen im Blick und unterstützt ihre Begabungen und ihre Leistungsbereitschaft mit verschiedenen Maßnahmen.

Dennis Hoffmann studiert Produktentwicklung/Konstruktion in Iserlohn. Er wird  bereits seit längerem mit einem Deutschlandstipendium gefördert. Mit 300 Euro pro Monat unterstützen Bund und private Förderer den leistungsfähigen Nachwuchs, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Die Hochschulen spielen bei Umsetzung und Ausgestaltung des Stipendienprogramms eine zentrale Rolle. Sie sprechen potenzielle private Geldgeber an, wählen die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus und organisieren die Förderung. 181 Stipendien konnte die Fachhochschule im letzten Jahr vergeben. „Die Förderung hat es mir ermöglicht, mich voll und ganz auf mein Studium zu konzentrieren“, erklärt Dennis Hoffmann, der von sich selber sagt, dass er seine Ziele immer fest im Visier hat und sie auch konsequent verfolgt. Sein nächstes Ziel ist das Masterstudium Integrierte Produktentwicklung.

Neben der finanziellen Honorierung guter Leistungen sorgt die Hochschule auch dafür, dass die Studierenden ihr Wissen gewinnbringend für andere einsetzen können, sei es als studentische Hilfskräfte in den Fachbereichen oder als Tutoren in der Lehre. Auch Dennis Hoffmann arbeitet als Tutor: „ Ich habe viel Freude daran, anderen zu helfen. Aber für mich selbst bringt es ebenfalls eine Menge, beispielsweise konnte ich meine Vortragstechnik dadurch verbessern und das wird mir später im Berufsleben helfen“. Und die Hochschullehrer lassen sich für ihre begabten Studierenden ebenfalls etwas einfallen. Während Prof. Dr. Wilhelm Hannibal projektorientierte Lerngruppen für seine leistungsfähigen Studentinnen anbietet, in denen sie unter sich sind und sich stärker vernetzen können, bietet Prof. Dr. Bernward Mütterlein das Wahlpflichtmodule Messdatenerfassung an. Da wird dann beispielsweise ein Pipettier-Roboter gebaut oder das Spiel „Vier gewinnt“ konstruiert und  programmiert.

Hochschule berät und unterstützt in vielen Lebenslagen

„Die leistungsstarken Studierenden investieren viel Zeit in ihr Studium, machen sich aber auch manchmal selber Druck“, hat Julia Butterwegge, Studierendencoach am Standort Iserlohn, festgestellt. Sie berät und unterstützt diese Studierenden. „Dabei geht es häufig um Bewerbungen für die verschiedenen Stipendienprogramme der Begabtenförderwerke, aber auch um Vorbereitungen für Vorstellungsgespräche oder die richtige Unternehmensan-sprache, wenn ein industrieller Partner für die Abschlussarbeit gesucht wird“. Das Akademische Auslandsamt steht als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn es um Stipendien für Auslandsstudiengänge geht. So hat Sabine Mahlstedt schon mehreren FH-Absolventen geholfen, ein begehrtes Fulbright Vollstipendium für ein anschließendes Masterstudium in den USA zu erhalten. Auch hierfür sind u.a. überdurchschnittliche Noten Voraussetzung.

Neben dem Deutschlandstipendium hat die Fachhochschule Südwestfalen auch eine eigene Hochschulstiftung, die Hochschulstiftung Südwestfalen, aufgelegt, die leistungsstarke Studierende fördert, deren persönliche Lebensverhältnisse eine Aufnahme bzw. Fortführung des Studiums erheblich erschweren. 600 Euro erhalten die Stipendiaten pro Semester.

Die Fachhochschule Südwestfalen begleitet ihre Studierenden nicht nur im Bachelor- und Masterstudium, sondern auch bei einer Promotion. Mit dem hochschuleigenen Promotionskolleg ermöglicht sie eine durchgehende akademische Ausbildungskarriere, fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs und unterstützt kooperative Promotionen mit Universitäten.