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Der Schulleiter des Berufskollegs Meschede Carsten Placht (2.v.r.) lässt sich mit seinen Schülern das Gießereilabor von Prof. Dr. Christoph Sommer (r.) erklären  Foto: Christian Klett, FH Südwestfalen
Der Schulleiter des Berufskollegs Meschede Carsten Placht (2.v.r.) lässt sich mit seinen Schülern das Gießereilabor von Prof. Dr. Christoph Sommer (r.) erklären Foto: Christian Klett, FH Südwestfalen(Download )
28.09.2017

Kooperation entlang der Bildungskette

Berufskolleg Meschede und Fachhochschule Südwestfalen vereinbaren Zusammenarbeit für fachlichen Austausch und Studienorientierung

Meschede. Mit 23 Schülern aus der Metalltechnik im Gepäck hat am 27. September der Schulleiter des Berufskollegs Meschede Carsten Placht die Fachhochschule Südwestfalen besucht. Zusammen mit Kollegen und Schülern machte er sich vor Ort ein Bild von Angeboten und Ausstattung der Hochschule.

Der Besuch ist der erste Schritt zum Ausbau der Zusammenarbeit, welchen Berufskolleg und Fachhochschule jüngst in einem Kooperationsvertrag vereinbart haben. Auf dem Programm stand eine Führung durch die Maschinenbaulabore in der Jahnstraße. Die Besucher erhielten Einblick in die Labore für Gießereitechnik, Umformtechnik und Werkstofftechnik.

Konkret ging es dem Schulleiter um die Teilnahme von interessierten Schülern am Programm „Studieren probieren“ der Fachhochschule Südwestfalen „Mit ‚Studieren probieren‘ habe ich am Berufskolleg Frankenberg gute Erfahrungen gemacht“, erklärt Placht, der erst im August nach Meschede gewechselt ist. Schüler des Berufskollegs hätten in diesem Programm die Möglichkeit, Vorlesungen, Übungen und Labore der Hochschule zu besuchen. Erbrachte Leistungen könnten sie sich für ein späteres Studium anrechnen lassen.

Dem Besuch der Metalltechniker sollen deshalb weitere folgen. Demnächst geplant ist eine Führung für die gymnasiale Oberstufe mit Schwerpunkt Informatik. Ein weiterer Schritt wird die Gestaltung von Angeboten zur Studienorientierung und Motivation zur Aufnahme eines Studiums sein. Darüber hinaus wollen die beiden benachbarten Mescheder Bildungsinstitute prüfen, inwieweit sie gegenseitig Leistungsnachweise anerkennen können. Weitere angedachte Aspekte der Kooperation sind der Austausch von Fachwissen zwischen den Lehrenden sowie gegebenenfalls die Nutzung von Räumlichkeiten.

Die Dekanin des Mescheder Fachbereichs Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften Prof. Dr. Monika Reimpell begrüßt die Initiative des Berufskollegs. „Wir stehen Kooperationen offen gegenüber und freuen uns über jeden Partner“, so Reimpell. Auch mit anderen Berufskollegs sind bereits Kooperationsverträge geschlossen, die Mescheder Schüler haben jedoch einen klaren Vorteil: zu Fuß sind es nur zehn Minuten zur Hochschule.