Prof. Dipl.-Ing. (FH) MA Gerald Lange

Labor für Gebäudetechnik

Gebäude: Bahnhofsallee 5, Lüdenscheid, Raum: 2.14

Ansprechpartner: G. Lange

Das Labor unterstützt und ergänzt die Fächer/Module Grundlagen der Gebäudetechnik, Regenerative Energiesysteme, Energieversorgungssysteme, Heizung/Klima/Sanitär sowie (Einführung in die Messtechnik, Messen-Steuern-Regeln).

Das Labor für Gebäudetechnik dient zur die Durchführung von Praktika und bietet ein gut ausgestattetes Umfeld für die Durchführung von Projekt-, Seminar- und Abschlussarbeiten (Themen nach Absprache).

Laborausstattung:

Heizungstechnik

Installiert sind vier Wärmeerzeugerprüfstände, an denen verschiedene Wärmeerzeuger bis 30 kW betrieben werden können, derzeit angeschlossen und in die Praktika eingebunden sind eine Gas-Brennwerttherme und ein Pelletofen.

Im Aufbau befindet sich eine thermische Solaranlage.

Sanitärtechnik

An einer Installationswand können eine Thermostatmischbatterie und eine Einhebelmischarmatur betrieben werden. Eine Frischwasserstation (Warmwasser-Wärmeübertrager für Solarpufferspeicher) dient zur Bereitung von Warmwasser für die Prüfungen mit den Armaturen und kann auch für sich selbst betrachtet werden.

Lüftungstechnik

Ein 1200m³/h Kompaktlüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung, elektrischem Vorerhitzer und wasserführendem Nachheizregister versorgt die Räume 2.14 und 2.15 (Labor für Gebäudesystemtechnik) mit Außenluft.

Messtechnik

Sämtliche Prüfstände sind ausgestattet mit Thermoelementen, Pt100, magnetisch-induktiven Durchflussmessern oder manuell ablesbaren Schwebekörperdurchflussmessern. Das Labor verfügt über Gaszähler mit Impulsausgang, mobile Klimamessgeräte und mobile Abgasanalysegeräte. Es ist ein modernes Messdatenerfassungssystem im Einsatz, mit dem sehr flexibel auf mögliche neue Prüfaufgaben reagiert werden kann.

Regelungstechnik

Mithilfe der Messdatenerfassungssysteme können einfache Regelaufgaben programmiert werden. Dies ist ebenfalls mit der WAGO SPS möglich. Interessanter Aspekt der Wärmeerzeugerprüfstände ist, dass die Wärme, die während der Praktika von den Wärmeerzeugern abgegeben wird dem Gebäude zugute kommen kann, in dem sie in Pufferspeicher im Keller des Gebäudes geleitet wird.

Praktika

Durchgeführte Praktika erfolgen praxisorientiert in Anlehnung an gängige Normen aus den entsprechenden Bereichen. Das Kennenlernen und Begreifen von einzelnen Anlagenkomponenten steht im Vordergrund.

Inhalt der Praktika ist u.a. die Ermittlung von Wirkungsgraden, von z.B. Wärmeerzeugern mit/ohne Kondensation der Abgase (Brennwertnutzung), Wärmerückgewinnungssystemen, Wärmeübertragern. Bestimmtes Verhalten von Temperaturen und Durchflüssen zu beobachten und Prozessabläufe zu erkennen, die dann in Prüfberichten zusammengefasst werden, sollen eine Vorbereitung auf Abschluss- oder Semesterarbeiten sein.

Die Verknüpfung verschiedener Module des Studiums sorgt für ein Gesamtbild während der höheren Studiensemester.