Prof. Dr. -Ing. Frank Müller

Laboratorium für Simulation

Hauptgebäude H306

Ausstattung

Das Labor für Simulation verfügt über ausgewählte, in der Praxis verbreitete, Programmsysteme zur Simulation technischer Systeme.

Einen Einsatzschwerpunkt im Labor bildet die leistungsstarke und vielseitig einsetzbare Software Simulation X zur Modellierung, Simulation, Verhaltensanalyse und Optimierung oder Zuverlässigkeitsanalyse beliebig nichtlinearer dynamischer technischer Baugruppen und Systeme sowohl im 2-D als auch im 3-D-Bereich.

Homepage SimulationX

Die möglichen Modellbildungsmethoden basieren wahlweise auf:

  • physikalisch-objektorientierter,
  • regelungstechnisch-signalorientierter oder
  • mathematisch-gleichungsorientierter

Sichtweise.

Simulation X gestattet vor allem die Behandlung komplexer technischer Systeme mit Baugruppen aus unterschiedlichen technischen Domänen, wie rotatorische und translatorische Mechanik, Fluidtechnik, Thermik, Regelungs- und Signaltechnik, Elektronik und Magnetik, Elektro- und Energietechnik innerhalb einer einheitlichen Modellierungs- und Simulationsoberfläche.

Hierfür stehen sehr umfangreiche Modellbibliotheken entweder mit parametrierbaren Grundelementen (z.B. Masse, Feder, PI-Glied, Dämpfung,…) und auch Modellbaugruppen unterschiedlicher Komplexität oder Abbildungsgenauigkeit (z.B. Schraubengetriebe, Verbrennungsmotor, Frequenzumrichter,…) zur Verfügung.

Verschiedene Lösungsverfahren mit variabler oder fester Schrittweitensteuerung bieten nachfolgende vollintegrierte Analysemethoden und umfangreiches Postprocessing

  • Transient im Zeit- und stationär im Frequenzbereich
  • Analyse linearer und nichtlinearer Systeme
  • Eigenfrequenzen und Schwingungsformen
  • Übertragungsverhalten
  • Ordnungsanalysen
  • Parameterstudien
  • Performanceanalyse
  • Zuverlässigkeitsanalyse (FMEA, FTA)

Lehrziele

Schwerpunkte sind das Erlangen praktischer Erfahrungen und Fertigkeiten an moderner Simulationssoftware, zur Systemanalyse ausgewählter dynamischer, elektromechanischer und geregelter antriebstechnischer Strukturen, zur Generierung funktionell und numerisch sinnvoller Modelle und zur kritischen Beurteilung und Bewertung von Analyseergebnissen.

Im Detail geht es darum:

  • fachübergreifendes Systemdenken anzuwenden,
  • die grundlegenden wechselseitigen Zusammenhänge zwischen realem System, Modell und Simulationsergebnis sowie die zentrale Rolle der Aufgabenstellung zu erkennen,
  • typische mechatronische Baugruppen und Systeme hinsichtlich ihrer Funktionsstrukturen und Verhaltenseigenschaften zu analysieren,
  • verschiedene Simulationswerkzeuge zu klassifizieren, zielgerichtet auszuwählen und diese für die Auslegung und Optimierung mechatronischer Baugruppen anzuwenden,
  • mit einer ausgewählten grafisch-interaktiven Simulationssoftware, verschiedenen Modellbibliotheken objektorientierter Modellerstellung, selbst erstellten Objekten und Parametrierungsmethoden geeignete Modelle für eine rechnergestützte Simulation zu erarbeiten und diese anschließend mit Werkzeugen zur Ergebnisaufbereitung auszuwerten.

Weitere Informationen darüber gibt das Modulhandbuch

Modulhandbuch Studiengang Mechatronik

Laborleiter:

Prof. Dr.-Ing. Frank Müller | Fachbereich Maschinenbau

Kontaktdaten

02371 566 329

Hausanschrift

Frauenstuhlweg 31
58644 Iserlohn Raum: H.307

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Postfach 2061
58590 Iserlohn

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02371 566 146

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Frauenstuhlweg 31
58644 Iserlohn Raum: H.307

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Labormitarbeiter:

Christian Pabst | Fachbereich Maschinenbau

Kontaktdaten

02371 566 246

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Frauenstuhlweg 31
58644 Iserlohn Raum: H.303

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Moritz Wilhelm Schulte | Fachbereich Maschinenbau

Kontaktdaten

02371 566 1672

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Frauenstuhlweg 31
58644 Iserlohn Raum: H.303

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