Labor für Getriebetechnik - Kinematische Analyse (CATIA)

Für eine Vielzahl an Bewegungsaufgaben werden Getriebe mit ungleichförmiger Übersetzung benötigt. Exemplarisch können hier Verdeckgetriebe und Mehrgelenkgetriebe im Pkw oder auch der klassische Kurbeltrieb angeführt werden. Auch in der Fertigungstechnik werden häufig nichtlineare Bewegungsabläufe mit sich verändernden Geschwindigkeiten und Richtungen benötigt.

Zur Realisierung solcher Systeme bieten sich Mehrgelenkgetriebe an, welche auf Dreh-, Schub- und Drehschubgelenke basieren. Abhängig von den Anforderungen bezüglich Bahnkurve und Beschleunigungen können besonders geeignete Kombinationen aus Gelenktypen definiert und die Gliedmaße festgelegt werden. Mittels Kinematikmodul eines CAD-Systems kann dann die kinematische Analyse sowie eine Optimierung und Ausgestaltung erfolgen.

Das Beispiel zeigt eine Geradführung nach Höcken. Hierbei wird eine gleichförmige Drehbewegung in eine annähernd gerade Vorschubbewegung gewandelt.