Dorothee Kramps-Alpmann, M.Sc.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Agrarwirtschaft

Dorothee Kramps-Alpmann | Fachbereich Agrarwirtschaft

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LeguAN – Innovative und ganzheitliche Wertschöpfungskonzepte für funktionelle Lebens- und Futtermittel aus heimischen Körnerleguminosen vom Anbau bis zur Nutzung

Veröffentlichungen:
Link zu den .pdf-Dateien >
Forschungsbericht Nr. 41 - LeguAN


Koordination:
Prof. Dr. Sascha Rohn, Universität Hamburg, Institut für Lebensmittelchemie
Mitantragstellende Projektpartner:
Prof. Dr. Bernhard C. Schäfer , Fachhochschule Südwestfalen, FG Spez. Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung (FH-SW)
Prof. Dr. Jürgen Braun
Prof. Dr. Monika Schreiner, Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V. (IGZ)
Prof. Dr. Ulf Stahl, TU Berlin, FG Mikrobiologie und Genetik (Mibi)
Prof. Dr. Dietrich Knorr, TU Berlin, FG Lebensmittelbiotechnologie und -prozesstechnik (LMBT)
Dr. Oliver Schlüter, Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V. (ATB)
Dr. Rosemarie Schneeweiß, Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung e.V., Bergholz-Rehbrücke (ILU)
Prof. Dr. Andreas F.H. Pfeiffer, Deutsches Institut für Ernährungsforschung, Abt. Klinische Ernährung, Potsdam-Rehbrücke (DIfE)
Förderung durch:
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Projektbearbeitung:
M.Sc.agr. Dorothee Alpmann
Projektzeitraum:
01.10.2011 - 30.09.2014
Projektziel:
Ziel des Forschungsvorhabens ist die effiziente und marktgerechte Herstellung von innovativen Le-bens-, Futtermitteln und -zutaten (Halbfertigerzeugnisse) auf der Basis von heimischen Leguminosenarten wie Erbse (Körnerfuttererbse und Gemüseerbse) und Ackerbohne. Leguminosen sind besonders reich an ernährungsphysiologisch wertvollen Pflanzen-proteinen und bioaktiven sekundären Pflanzenstoffen. Der Einfluss beider Fraktionen sowie deren Wechselwirkungen untereinander im Hinblick auf antidiabetische und vaskuläre Effekte der Leguminosen beim Menschen sollen hier belegt werden, um die Bedeutung von Leguminosen-basierten Produkten zu erhöhen. Zu diesem Zweck werden im Rahmen dieses Vorhabens die Proteinfraktionen der Leguminosen und deren Wechselwirkungen mit sekundären Pflanzenstoffen sowie pflanzeneigenen Polysacchariden charakterisiert.
Eine anschließende Modifizierung durch innovative Lebensmitteltechnologien wie Hochdruck, Extrusion, Niedertemperaturplasma u.ä. sowie durch Fermentation, soll die funktionellen Eigenschaften der Einzelkomponenten sowie ihre Interaktionen verändern, so dass die Entwicklung innovativer Produkte mit hohem Nährwert unter ganzheitlicher Nutzung der Hülsenfrucht ermöglicht wird. Im Bereich der Futtermittel sollen neue Ansätze für den Einsatz in Futtermischungen und bei der innerbetrieblichen Verwertung untersucht werden. Nach Schätzungen werden von den rund 25 Mio t Protein, die jährlich in der EU für Futterzwecke benötigt werden, bisher rund drei Viertel über Soja abgedeckt. Daraus lässt sich ein erhebliches Flächenpotential für den Anbau ableiten.
Die geplanten Forschungsarbeiten sollen das Marktpotential bzw. die Vermarktungschancen für Leguminosenprodukte erhöhen und gleichzeitig den Anbau von Leguminosen vor allem in dafür besonders geeigneten traditionellen Regionen (Erbse: Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und Teile Branden-burgs; Ackerbohne: westliche Bundesländer mit ausreichenden Niederschlägen vor allem in den Sommermonaten) deutlich wiederzubeleben.

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Klimaorientierte Anpassungsstrategien in der Landwirtschaft -optimierter Klimabetrieb II

Projektleitung:
Prof. Dr. Bernhard C. Schäfer
Förderung durch:
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW
Kooperation:
Julius Kühn-Institut, Pflanzenbau und Bodenkunde, Prof. Dr. J. Greef, Braunschweig
Von Thünen-Institut, Agrartechnologie und Biosystemtechnik, Dr. J. Brunotte Braunschweig
Thünen-Institut, Agrarklimaschutz, Dr. Joachim Well, Braunschweig
Projektbearbeitung:
M.Sc.agr. Dorothee Kramps-Alpmann
M.Sc.agr. Nicolas Ruoss
Dr. Karen Korte
Ulrike Ernst
Projektzeitraum:
01.10.2013 - 30.09.2016

Projektinhalt:
Aufbauend auf den Ergebnissen der ersten Projektphase (2010 – 2013), werden die mit den verschiedenen Fruchtfolgefeldern in Soest und Braunschweig angelegten drei Modellbetriebe (Marktfruchtbetrieb, viehhaltender Betrieb mit Biogasanlage und optimierter Klimabetrieb) für weitere drei Jahre fortgeführt. In ausgesuchten Fruchtfolgefeldern werden Exaktversuche zur Herleitung des N-Düngeoptimums angelegt. Dabei wird die organische Düngung mit Gärresten durch eine mineralische N-Düngung ergänzt und mit Zu- und Abschlägen gegenüber dem N-Sollwert variiert. Im Mais wird am Standort Soest im optimierten Klimabetrieb neben der Schleppschlauchausbringung und einer rein mineralisch gedüngten Variante auch das Strip-Till-Verfahren mit einer Gärrestuntefußdüngung untersucht. In dieser Versuchsanlage und in den Exaktversuchen im W-Weizen werden Untersuchungen zur Freisetzung klima- und umwelt¬belastender Gase (N2O, NH3) vorgenommen.
In dem Projekt werden drei Teilprojekte bearbeitet:

Teilprojekt N-Düngeoptimierung
Ein Ziel des Teilprojektes „N-Düngeoptimierung“ ist die Bestimmung des N-Düngeoptimums unter den spezifischen Anbaubedingungen der drei Betriebsformen. Hierzu wurden in W-Weizen, W-Gerste, W-Raps und Silomais jeweils N-Steigerungsversuche etabliert. Im O- und V-Betrieb gibt es eine einheitliche organische Basisdüngung mit Gärrest in Höhe der geringsten Düngungsstufe (SW - 50 %). Diese wir um eine gestaffelte, mineralische KAS-Düngung ergänzt.

Teilprojekt Klimagasmessungen
Der Einsatz der Strip-Till-Technik forciert die Erfüllung eines der zentralen Ziele, die Emissionen landwirtschaftlicher Produktion weiter zu reduzieren. Bisher fehlen jedoch konkrete Untersuchungen zur Lachgasemission beim Einsatz bodenschonender Strip-Till-Technik in Kombination mit Güllegärrestinjektion und einem damit möglicherweise verbundenen Trade-Off zwischen Minderung von Ammoniak-(NH3)-Emissionen und einer Steigerung der Lachgasemissionen.

Teilprojekt Ökonomische Bewertung
Im letzten Jahr der Projektlaufzeit wird die ökonomische Bewertung insbesondere die Ermittlung der CO2- Vermeidungskosten nach dem Bewertungsschema der ersten Projektphase wiederholt.

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