Dipl.-Ing. (FH) Henrike Freitag

Wissenschaftliche Mitarbeiterin Fachbereich Agrarwirtschaft, Standort Soest.

Henrike Freitag | Fachbereich Agrarwirtschaft

Kontaktdaten

02921 378 3202

Hausanschrift

Lübecker Ring 2
59494 Soest Raum: 01.306

Postanschrift

Postfach 1465
59474 Soest

Untersuchung zur Senkung der Salmonellenprävalenz in Sauen- und Ferkelhaltenden Betrieben in NRW

Projektleitung
Prof. Dr. Marc Boelhauve

Förderung:
Landwirtschaftskammer NRW - Tierseuchenkasse NRW

Laufzeit:
01.08.2016 - 31.07.2019

Mitarbeiterinnen
Dipl.-Ing.(FH) Henrike Freitag
Franka Hofmann

Kooperationspartner:
Schweinegesundheitsdienst der Landwirtschaftskammer NRW Tierseuchenvorsorgegesellschaft

Das Vorhaben zielt darauf ab, in Zusammenarbeit mit dem Schweinegesundheitsdienst der Landwirtschaftskammer NRW, die Möglichkeit des Zoonoseerregerübertrages aus schweinehaltenden Betrieben in die Nahrungskette zu reduzieren. Hierbei wird insbesondere die Reduzierung der Salmonellenprävalenzen fokussiert. Dieses Ziel soll durch eine Kombination diätetischer Maßnahmen (verantwortlich: SGD) und gezielter optimierter Anwendung von Hygienemaßnahmen (Koordination: FH SWF, in Zusammenarbeit mit der Tierseuchenvorsorgegesellschaft - TSVG) erreicht werden. Hierfür sollen sauen- bzw. ferkelhaltende Betriebe in NRW angesprochen werden, die bereits in der Salmonelleneinstufung auffällig geworden sind und an diesem Projekt freiwillig teilnehmen möchten. Die bessere Planbarkeit der Umsetzungseffizienzen soll durch eine vertragliche Bindung des jeweiligen Landwirtes an das Forschungsprojekt gefestigt werden. Die Projektlaufzeit von drei Jahre soll die Möglichkeit schaffen, die Effizienz und Effektivität der Maßnahmen grundlegender untersuchen zu können und Modifikationen in den Maßnahmenpaketen mit dem nötigen zeitlichen Horizont vornehmen zu können. Im Fokus der Analysen auf den Betrieben stehen dann Untersuchungen zur Umsetzung einzelner Hygienemaßnahmen (kontinuierlicher und punktueller Natur), sowie mikrobiologische Analyse von Umgebungsproben auf das Vorkommen von Salmonellen (und anderen Pathogenen). Bei Eignung des Betriebes im Sinne des Projektes werden nach Maßnahmenumsetzungen nochmals umfangreich Umgebungsproben genommen, die u.a. auf den möglichen Nachweis von Salmonellen untersucht werden. Diese Untersuchungen werden mehrfach wiederholt, um den zeitlichen Verlauf der Keimnachweise und den Erfolg der Maßnahmen näher bestimmen zu können. Mögliche Wieder- bzw. Neueinschleppungen von Salmonellen können so frühzeitig detektiert und geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Dabei soll auch der weitere Forschungsbedarf für eine sich anschließende Umsetzungsphase außerhalb der initialen Projektgruppe mit weiteren Betrieben abgeschätzt werden. Das Vorhaben verfolgt insgesamt einen innovativen und zeitgemäßen Ansatz, der die Prävention vor Zoonoseerregern aus landwirtschaftlichen Betrieben in die Nahrungskette fokussiert. Die Gesamtkonstruktion des Forschungsprojektes ist so ausgelegt, dass für einen zügigen und optimalen Transfer von Forschungsergebnissen in die landwirtschaftliche Praxis gesorgt wird. Durch das Aufzeigen von Optimierungsmöglichkeiten bei Hygienemaßnahmen werden Ansatzpunkte zur Verbesserung der Tiergesundheit und zur Tierseuchenprävention erarbeitet.

Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Tierhygiene und zur Prävention von Tierseuchen in schweinehaltenden Betrieben in NRW

Projektleitung:
Prof. Dr. Marc Boelhauve
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler
Förderung:
Landwirtschaftskammer NRW - Tierseuchenkasse NRW
Laufzeit:
01.04.2015 - 31.03.2019
Mitarbeiterinnen:
Iris Kobusch, M. Sc.
Dipl.-Ing. (FH) Henrike Freitag
Sabrina Linnemann, B. Sc.
Nicole Geisthardt, B. Sc.
Dipl.-Stat. Gisela Kesting
Dr. Susanne Döring
Dr. Odile Hecker

Veröffentlichungen
Notizen aus der Forschung Nr. 2/16
Durchschnittlicher Wasserverbrauch bei Mastschweinen in Abhängigkeit von der Art der Fütterung
Notizen aus der Forschung Nr. 3/16
Durchschnittlicher Wasserverbrauch bei Mastschweinen in Abhängigkeit von der Temperatur
Notizen aus der Forschung Nr. 4/16
Hygienebewusstsein von Viehtransportfahrern an einem NRW-Schlachthof
Notizen aus der Forschung Nr. 5/16
Reinigungs- und Desinfektionszeiten von verschiedenen Viehtransportfahrzeugen an einem NRW-Schlachthof
Notizen aus der Forschung Nr. 7/16
Durchschnittlicher Wasserverbrauch in der Ferkelaufzucht in Abhängigkeit von der Art der Fütterung
Notizen aus der Forschung Nr. 11/16
Einfluss der Darreichungsform auf die Wasseraufnahme von Ferkeln während der Aufzuchtphase
Notizen aus der Forschung Nr. 12/16
Einfluss der Wasserdarreichungsform auf die Keimbelastung des Tränkwassers und die Leistung bei Aufzuchtferkeln
Notizen aus der Forschung Nr. 16/16
Hygienesensibilität, Umsetzungserfolg und Erfolgslücke von Hygienemaßnahmen in schweinehaltenden Betrieben in Nordrhein-Westfalen
Notizen aus der Forschung Nr. 17/16
Reinigungs- und Desinfektionszeiten von Schlachtviehtransportfahrzeugen in Abhängigkeit von Fahrzeugtyp und Tierart
Notizen aus der Forschung Nr. 18/16
Einschätzungen von Schlachtviehtransportfahrern zur Reinigung und Desinfektion ihrer Fahrzeuge sowie dem Arbeitskleidungswechsel
Notizen aus der Forschung Nr. 19/16
Hygienesensibilität von Viehtransportfahrern im Vergleich zweier Schlachthofstandorte in NRW
Notizen aus der Forschung Nr. 6/17
Persönlichkeitsmerkmale von Betriebsleitern und Umsetzungspraxis der Schadnagerbekämpfung in der Schweinehaltung

Das Vorhaben zielt darauf ab, die Tiergesundheit in der NRW-Schweinehaltung durch die Umsetzung geeigneter Hygienemaßnahmen weiter zu verbessern. Die mögliche Ausbreitung von Tierseuchen soll durch frühzeitige Erkennung und bereits im Vorfeld etablierte Hygienebarrieren auf landwirtschaftlichen Betrieben verringert werden. Dieses Forschungsprojekt knüpft unmittelbar an den Ergebnissen des Pilotprojektes „Präventive Hygieneberatung“ an, das bereits abgeschlossen ist (Laufzeit 01.01.2013 bis 31.03.2015). Es wurden in diesem bereits diverse punktuelle und kontinuierliche Hygienemaßnahmen in der landwirtschaftlichen Schweinehaltung, deren Auswirkungen auf Leistungen und die Tiergesundheit und die Akzeptanz der Landwirte für diese Maßnahmen untersucht. Ergebnisse werden dazu in diesem Jahr veröffentlicht.
In dieser Hauptphase des Projektes, das sich aus fünf Arbeitspaketen zusammensetzt, soll u.a. die Übertragung der Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Pilotbetrieben auf Betriebe außerhalb der Projektgruppe vorgenommen werden. Dazu dienen auch die Weiterführung und –entwicklung von Workshops mit interessierten Landwirten zu spezifischen Hygieneschwerpunkten, in denen detailliert die optimale praxistaugliche Umsetzung der gewählten Hygienemaßnahme mit wissenschaftlich fundierten Ergebnisse kombiniert werden, um so Anreize zur eigenverantwortlichen Umsetzung zu schaffen. Darüber hinaus sollen allgemeingültige und umfassende Ableitungen beschrieben werden, die die Erfolgsfaktoren für Inhalt und Ablauf von Beratungsprozessen beschreiben sowie Anreizsysteme zur dauerhaften Umsetzung von Hygienemaßnahmen schaffen.
Das Vorhaben verfolgt insgesamt einen innovativen und zeitgemäßen Ansatz, der neben der Landwirtschaft auch die Beratung fokussiert. Die Gesamtkonstruktion des Forschungsprojektes erlaubt einen zügigen und optimalen Transfer von Forschungsergebnissen in die landwirtschaftliche Praxis und trägt damit mittelbar zur Tierseuchenprävention und zur Verbesserung der Tiergesundheit bei.
Zudem ist geplant, im Rahmen des Forschungsprojektes die Weichenstellung für ein Hygienekompetenzzentrum für Schweinehalter in NRW zu prüfen und ggf. mit Ablauf des Projektes zu etablieren.

Vergleich von Haltungsbedingungen für Mastschweine in Deutschland und in der Schweiz

Projektleitung
Prof. Dr. Mechthild Freitag
Projektpartner
Dr. Sandra Sicken, Landwirtschaftskammer NRW, Schweinegesundheitsdienst
Dipl.-Ing. (FH) Henrike Freitag , Erzeugerring Westfalen
Markus Lehmenkühler, Fachhochschule Südwestfalen
Laufzeit
Juni bis Dezember 2013

In der Schweiz ist das Kupieren von Schwänzen bei Schweinen seit Jahren verboten. Zur Untersuchung der Unterschiede in den Haltungsbedingungen für Schweine in der Schweiz und in Deutschland wurden im Juli 2013 elf landwirtschaftliche Betriebe besichtigt und mit bestandsbetreuenden TierärztInnen und BeraterInnen über die Problematik der Caudophagie diskutiert.
Freitag M., Sicken S., Freitag H., Lehmenkühler M. (2013): Ländervergleich Deutschland – Schweiz im Hinblick auf Caudophagie. Forschungsbericht der Fachhochschule Südwestfalen, Selbstverlag, ISBN 978-3-940956-24-8, SS. 103
Die Ergebnisse als pdf-Datei hier >

Einflussfaktoren auf das Schwanzbeißen beim Schwein: “Gesunde Tiere – gesunde Lebensmittel” – Teilprojekt G

Projektkoordination
Dr. Bernhard Schlindwein, WLV
Wissenschaftliche Projektleitung
Prof. Dr. Mechthild Freitag , Fachhochschule Südwestfalen, Fachbereich Agrarwirtschaft
Dipl.-Ing. (FH) Henrike Freitag , Erzeugerring Westfalen
Projektpartner
Landwirtschaftskammer NRW
Erzeugerring Westfalen
IQ-Agrar Service
Fachhochschule Südwestfalen, Fachbereich Agrarwirtschaft
Laufzeit
9/2012-7/2013
Förderung
Gemeinschaftsförderung von EU und Land NRW (Förderwettbewerb Ernährung.NRW 2008)

Ein Grund für Verluste in der Schweinemast ist der Kannibalismus unter den Schweinen mit teilweise tödlichen Folgen. Eine besondere Form des Kannibalismus ist das sogenannte Schwanzbeißen. Dabei handelt es sich um ein weites Feld von Verhaltensweisen von behutsamer oraler Manipulation bis hin zum völligen Abbeißen des Schwanzes. Dieses Verhalten findet unter verschiedensten Bedingungen wie Stall- und Freilandhaltung sowie auf Biobetrieben statt. Das Schwanzbeißen bringt Schmerzen, gesundheitliche Schäden (Traumata, Infektionen, Abszesse, Tod) und verminderte Leistungen für die Tiere mit sich und kann dadurch erhebliche ökonomische Folgen für den Betrieb haben.
Freitag M. (2014):
Untersuchung zu Einflussfaktoren auf die Caudophagieinzidenz bei Schweinen in NRW. Nutztierpraxis aktuell, 14. Haupttagung der Agrar- und Veterinär-Akademie (AVA), Göttingen, 21.-23.3.2014

Die Ergebnisse als pdf-Datei hier >

Präventive Hygieneberatung: Ansatzpunkte zur Umsetzung von Hygienemaßnahmen zur Verbesserung der Tiergesundheit und zur Prävention von Tierseuchen in schweinehaltenden Betrieben in NRW

Betreuer:
Prof. Dr. Marc Boelhauve
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler
Förderung:
Tierseuchenkasse NRW
Laufzeit
01.01.2013 - 31.03.2015
Mitarbeiterinnen:
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut
M.Sc. Iris Kobusch
Dipl.-Ing. (FH) Henrike Freitag
Eileen Koch, M.Sc.
N.N.
Veröffentlichungen
Notizen aus der Forschung Nr. 24/16
Teilnahmeintensität von Betriebsleitern an einem Projekt zur Hygiene in der Schweinehaltung in NRW
Notizen aus der Forschung Nr. 25/16
Einstellung von Landwirten gegenüber Salmonellenproblemen in der Schweinehaltung und Erfolg einer Sensibilisierungsberatung
Forschungsbericht Nr. 40/16
Landwirtschaftliche Fachberatung in der NRW-Schweinehaltung – Eine empirische Untersuchung aus Sicht der Landwirtschaft
Notizen aus der Forschung Nr. 1/17
Bedeutung von Persönlichkeitsmerkmalen für die Umsetzung von Beratungsempfehlungen in der Schweinefachberatung

Das Vorhaben zielt darauf ab, die Tiergesundheit in der NRW-Schweinehaltung durch die Umsetzung geeigneter Hygienemaßnahmen weiter zu verbessern. In einem ersten Schritt erfolgt eine Zusammenstellung und Bewertung von Hygienemaßnahmen, die in der landwirtschaftlichen Schweinehaltung angewandt werden. Daneben wird eine Untersuchung des Status-Quo in der Beratung zur Verbesserung der Hygiene in der Tierhaltung durchgeführt. Im Anschluss an die „Voruntersuchungen“ finden regionale Workshops in NRW zur Einbindung interessierter Betriebsleiter statt. Vorzugsweise sollen die Betriebe aus dem seit 2010 laufenden NRW-Cluster-Projekt „Gesunde Tiere - gesunde Lebensmittel“ ausgewählt werden, da in diesem Projekt eine Infrastruktur geschaffen worden ist, die optimale Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der Projektpartner und der beteiligten Landwirte bietet. Zusätzlich sollen landwirtschaftliche Betriebe aus dem Rheinland einbezogen werden.

Im Fokus der Analysen auf den Betrieben stehen dann Hygieneuntersuchungen, die über eine Dauer von zwei Jahren mindestens halbjährlich erfolgen. Parallel dazu wird eine Akzeptanzuntersuchung bei den Landwirten zum Einsatz von Hygienemaßnahmen und zur Nutzung von Hygieneberatung durchgeführt. Dazu finden persönliche Interviews statt, mit denen fördernde und hemmende Faktoren der Anwendung der verschiedenen Hygienemaßnahmen aus Sicht der Landwirte ermittelt und sinnvolle Anreizsysteme zur Nutzung von Hygieneberatung eruiert werden sollen. Durch ergänzende Workshops mit den Landwirten und leitfadengestützte Gespräche mit Branchenexperten werden erste Empfehlungen für die landwirtschaftliche Praxis, für die Beratung und für die Politik abgeleitet. Dabei soll auch der weitere Forschungsbedarf für eine sich anschließende Umsetzungsphase eingegrenzt werden.

Das Vorhaben verfolgt insgesamt einen innovativen und zeitgemäßen Ansatz, der neben der Landwirtschaft auch die Beratung fokussiert. Die Gesamtkonstruktion des Forschungsprojektes ist so ausgelegt, dass für einen zügigen und optimalen Transfer von Forschungsergebnissen in die landwirtschaftliche Praxis gesorgt wird. Durch das Aufzeigen von Optimierungsmöglichkeiten bei Hygienemaßnahmen werden Ansatzpunkte zur Verbesserung der Tiergesundheit und zur Tierseuchenprävention erarbeitet.