Abgeschlossene Projekte

Wirkung verschiedener Fungizide gegen Phoma lingam am Raps

Projektleitung:
Prof. Dr. Paul
BASF
Förderung durch:
BASF (Projektträger)
Projektbearbeitung:
Dr. I. Henneken
Projektzeitraum:
2007 – 2010

In den Jahren 2007 bis 2010 wurden verschiedene Auftragsarbeiten zur Wirkung von Fungiziden gegen Phoma lingam an Raps durchgeführt. Dabei wurde die protektive und kurative Wirkung verschiedener zugelassener und in der Zulassung befindlicher Fungizide getestet. Die Versuche wurden in den Klimakammern des Labors für Biotechnologie und Qualitätssicherung (LBQS) unter kontrollierten Bedingungen an aktuellen Rapssorten durchgeführt.

Wirkung von Caramba (Metconazol) auf Winterraps und seine Pathogene in Feld-, Labor- und Klimakammerversuchen

Betreuer:
Prof. Dr. V. H. Paul
Förderung:
Chemische Industrie (Pflanzenschutz)
Projektzeitraum:
1998-2001
Mitarbeiter:
Dr. Iris Föller, Dr. Michael Henneken, M. S. Yong Liu (VRC) (Promotion 2004)

Im Rahmen der Felduntersuchungen wird zu 4 verschiedenen Applikationsterminen (zwei Herbsttermi-ne und zwei Frühjahrstermine) mit 3 unterschiedlichen Aufwandmengen (1/1, 3/4 und 1/2 der vollen Aufwandmenge) die Wirkung des Wachstumsreglers (mit fungizider Wirkung) Caramba auf die Morphologie von Winterraps und der Erträge untersucht.
In den Laboruntersuchungen wird an Proben aus den Feldversuchen die Wirkung auf wichtige Rapspathogene untersucht. Weiterhin erfolgen Inokulationsversuche (protectiv und kurativ) unter Kli-makammerbedingungen und in vitro Versuche (Agartestsystem).

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Sammlung, Charakterisierung, Vermehrung und Konservierung von Xanthomonas campestris pv. graminis als Grundlage der Weiterentwicklung der Bakterienwelke-Infektionsmethode (F 57/01 HS (99 HS 007))

Betreuer:
Prof. Dr. V. H. Paul
Förderung:
BML / GFP
Projektzeitraum:
2001-2004

Mitarbeiter:
Dr. I. Henneken, N. Tran, Y. Liu, T. Balz, Dr. P.D. Dapprich

Nur durch die Nutzung resistenter Gräsersorten kann die durch den Erreger Xanthomonas campestris verursachte, gefürchtete bakterielle Gräserwelke kontrolliert bzw. bekämpft werden.
Die Ergebnisse der Inokulationsversuche im 3. Projektjahr ermöglichten mit den Ergebnissen aus den beiden Vorjahren zusammen eine Auswahl an Sorten für die Entwicklung eines Differentialsortiments. Ferner wurden neue Isolate in die Stammsammlung mit aufgenommen und ebenfalls hinsichtlich ihrer Aggressivität untersucht. Dabei konnten mindestens zwei aggressivere Stämme zu den bisherigen identifiziert werden.
Die bisher erzielten Ergebnisse der molekularbiologischen und biochemischen Analysen und Untersuchungen konnten für eine Charakterisierung neuer Stämme herangezogen werden und diese mit den vorhandenen in ein Dendrogramm zusammengefasst werden.
Die Auswertung der Inokulationsergebnisse des Projektes verdeutlichte, dass eine optimierte Langzeitkonservierung unbedingt nötig ist, um die Eigenschaften (wie z.B. Aggressivität) einzelner Stämme zu bewahren.
Aus den Vitalitätstests kann abgeleitet werden, dass die angewandte Lyophilisierungsmethode sich für eine zuverlässige Langzeitkonservierung und ferner zur Versandvorbereitung von Inokulationsmaterial für die Züchter eignet.

Entwicklung phytopathologischer Methoden für die Züchtung des Leindotters (Camelina sativa) auf Krankheitsresistenz

Betreuer:
Prof. Dr. V. H. Paul
Förderung:
BML / GFP
Projektzeitraum:
1995-1997
Mitarbeiter:
Dr. Iris Föller (Promotion 2001), Dipl. Biol. M. Henneken (Promotion 2001)

Leindotter fand bereits 2000 v.Chr. als Ölfrucht Verwendung. Durch seine Anspruchslosigkeit an Standort und Wasserversorgung ist Leindotter gegenüber anderen Ölfrüchten an Extremstandorten in Vorteil. Als vorrangige Zuchtziele gelten für den Leindotter eine Erhöhung des TKG’s, eine homogenere Ölzusammensetzung und eine Erhöhung des Ölgehaltes. Bei der Verwirklichung dieser Zuchtziele soll die Züchtung auf Krankheitsresistenz mit einbezogen werden. Hierfür wird Leindotter an verschie-denen Standorten in der BRD angebaut und alle vorkommenden Symptome erfaßt. Die erfaßten Sym-ptome werden auf Pflanzenpathogene hin untersucht. Für die gefundenen Pathogene werden in Gewächshaus -und Klimakammerversuchen einfach durchzuführende Infektionsmethoden entwickelt, die dann bei der Züchtungsforschung Verwendung finden sollen.
Der Abschlussbericht liegt bei Prof. Dr. Paul vor.

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Thema der Dissertation: Untersuchungen von Leindotter (Camelina sativa (L.) Crtz.) auf Krankheiten unter besonderer Berücksichtigung von Falschem Mehltau (Peronospora parasitica (Pers.) Fr.)
Vorgelegt im Juni 2000, Tag der Disputation: 17.11.2000