Prof. Dr. agr. Dipl.-Ing. agr. Wolf Lorleberg

Übersicht Forschung:

Aktuelle Forschungsprojekte:

Abgeschlossene Forschungsprojekte:

© Fraunhofer UMSICHT

Entwicklung einer Methodik zur Abschätzung der volkswirtschaftlichen Bedeutung der Bioökonomie und des Clusters Agribusiness

Kontaktperson:

Dr. Luisa Vogt

Projektdauer:

01.10.2014 - 30.09.2015

Schlüsselbegriffe:

Bioökonomie, Agribusiness, Wertschöpfungsketten, Volkswirtschaftliche Kennzahlen, Branchenabgrenzung

Projektinfo:

Seit der Verabschiedung der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ hat die Bundesregierung ihre Vision einer nachhaltigen biobasierten Wirtschaft festgeschrieben. Das dahinterstehende Konzept ist an natürlichen Stoffkreisläufen orientiert und umfasst alle Wirtschaftsbereiche, die nachwachsende Ressourcen wie Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen sowie deren Produkte erzeugen, be- und verarbeiten bzw. in irgendeiner Form nutzen. Die Bioökonomie gilt als Garant für nachhaltiges Wachstum und Beschäftigung in Deutschland und genießt hohe Akzeptanz in Politik und Wirtschaft, dagegen steht die Landwirtschaft und Teile der Ernährungsindustrie zunehmend unter gesellschaftlicher Beobachtung und Kritik.

Im Rahmen des Forschungsprojektes erfolgen eine umfassende gemeinsame Darstellung der Bioökonomie- und Agribusiness-Wertschöpfungsketten sowie die Abschätzung ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung. Dazu wird zunächst eine detailgenaue definitorische Abgrenzung bzw. Überlagerung der Bereiche Bioökonomie und Agribusiness vorgenommen, auf deren Grundlage im nächsten Schritt eine Methodik zur Abschätzung der volkswirtschaftlichen Leistungen von Akteuren und Teilbranchen der Bioökonomie und des Agribusiness entwickelt und angewandt wird.

Eine Fortführung des Projektes ergab den folgenden Forschungsbericht:

Entwicklung einer Methodik zur Abschätzung der volkswirtschaftlichen Bedeutung des Agribusiness und der flankierenden Bereiche der Bioökonomie

Finanzierung:

Das Projekt wird durch den Förderungsfonds der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert.

Projektteam:

i.green
Janina Wiesmann
Fachbereich Agrarwirtschaft:
Prof. Dr. Wolf Lorleberg

© Kreis Steinfurt

Erfolgsfaktoren und Schwachstellen der Vermarktung regionaler Erzeugnisse

Kontaktperson:

Dr. Luisa Vogt

Projektdauer:

15.05.2013 – 01.03.2015

Schlüsselbegriffe:

Wertschöpfungsketten, Regionalvermarktung, landwirtschaftliche Erzeugnisse, ländliche Räume

Projektinfo:

Regionalvermarktung ist nicht nur aufgrund immer wiederkehrender Lebensmittelskandale zu einem Gegenstand politischer und wissenschaftlicher Auseinandersetzungen geworden. Auch ökonomische, ökologische und soziokulturelle Aspekte spielen hierfür eine bedeutende Rolle.

Im Rahmen des Projektes wurde zunächst kurz der Status-Quo regionaler Vermarktungsinitiativen in Nordrhein-Westfalen ermittelt. Aufbauend auf einer Analyse etablierter Regionalprogramme sowie Herkunfts- und Qualitätszeichen außerhalb Nordrhein-Westfalens wurden dann (potenzielle) Erfolgsfaktoren und Schwachstellen der Vermarktung dieser regionalen Produkte identifiziert. In einem nächsten Schritt wurden die Relevanz der Faktoren für die Marktstrukturen in Nordrhein-Westfalen überprüft und transdisziplinär Ansatzpunkte für eine Stärkung regionaler Vermarktungsstrukturen in Nordrhein-Westfalen entwickelt.

Förderung:

Das Projekt wurde gefördert durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Veröffentlichung:

Die Ergebnisse des Projektes sind als Forschungsbericht des Fachbereichs Agrarwirtschaft erschienen. Er kann unter diesem Link heruntergeladen werden.

Projektteam:

i.green:
Dr. Luisa Vogt (Projektleitung und -bearbeitung)
Janina Wiesmann (Projektbearbeitung)

Fachbereich Agrarwirtschaft:
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler (wissenschaftliche Begleitung)
Prof. Dr. Wolf Lorleberg (wissenschaftliche Begleitung)

Bioenergie aus Koppelprodukten und Reststoffen aus der Landwirtschaft durch systematische Biomasseaufwertung (BIO-EKO-LAB)

Projektleitung:
Prof. Dr. Marc Boelhauve
Prof. Dr. Harald Laser
Prof. Dr. Wolf Lorleberg
Prof. Dr. Dieter Ihrig
Prof. Dr. Klaus Stadtlander
Förderung:
Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen
Laufzeit:
01.01.2013 – 31.12.2016
Projektbearbeitung:
N.N.

Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Biomasse für die Energieerzeugung und der zugespitzten Flächenkonkurrenz zur Nahrungs- und Futtermittelproduktion wird die Nutzung von Koppelprodukten aus der landwirtschaftlichen Produktion (vor allem Ernterückstände wie Getreidestroh) zunehmend interessant. Nachhaltige Konzepte zur energetischen Nutzung von Stroh sind dabei Aufgrund der hohen Mengenpotentiale besonders interessant. Für die Nutzung in Biogasanlagen spricht die Tatsache, dass im Gegensatz zur Verbrennung ein Gärrest für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit eingesetzt werden kann. Problematisch sind die Vergleichsweise geringen Methanausbeuten durch den hohen Anteil an schwer vergärbarer Ligno-Cellulose.

In diesem Projektantrag wird ein innovatives Verfahren entwickelt, das auf dem Zusatz definierter Mengen an extrem leicht vergärbaren Co-Substraten und der anschließenden Silierung des Substratgemisches basiert. Als entsprechendes Co-Substrat eignet sich Biomasse, die über einen hohen Anteil leicht vergärbarer Inhaltsstoffe verfügt, die aber aufgrund hoher Kosten, zu hoher Wassergehalte, zu kurzen Verweilzeiten, mangelnder Lagerungsfähigkeit oder aus anderen prozesstechnischen Gründen nur bedingt als Monosubstrat einsetzbar ist, wie z.B. Algen oder Zuckerrüben. Zunächst soll geprüft werden, inwieweit sich Mischungen aus zerkleinertem Stroh mit entwässerter aber nicht getrockneter Algenbiomasse bzw. aus Stroh und gehäckselten Zuckerrüben hierfür einsetzen lassen. Es soll dabei geprüft werden, ob die gärbiologischen Eigenschaften des Strohs bzw. von Algen durch die Vermischung und die anschließende Silierung wesentlich (hinsichtlich der Hydrolysierung) verbessert werden können. Gleichzeitig bietet das Stroh aufgrund seiner flüssigkeitsspeichernden Eigenschaften die Möglichkeit, Rüben oder Algen trotz niedriger TS-Gehalte ohne Sickersaftverluste über Silierung zu konservieren und über Monate lagerfähig zu machen. Daraus ergibt sich für Biogasanlagenbetreiber eine Möglichkeit, ein Substrat mit gleichbleibenden Eigenschaften ganzjährig einzusetzen, deren Eigenschaften denen der Maissilage ähnelt.

Das Konzept berücksichtigt die gesamte Prozesskette von der Entstehung der Biomasse inklusive der zielgerichteten Beeinflussung der Rohstoffqualität, über die Optimierung der Prozesstechnik bis zur umweltfreundlichen Verwertung biogener Energieträger. Das Leitbild ist dabei ein „Bioraffineriekonzept“, das eine möglichst vollständige kombinierte stoffliche und energetische Nutzung von Biomasse ermöglicht. In einem möglichst geschlossenen innerbetrieblichen Stoffkreislauf sollen alle sinnvollen Recyclingverfahren in den Gesamtprozess integriert und Energie möglichst effizient genutzt werden.

Steigerung der landwirtschaftlichen Wertschöpfung durch Produkte aus Weidehaltungssystemen

[Abschlussbericht Studie Weidemilch hier als pdf-Datei]

Betreuer:
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler (federführend)
Prof. Dr. Wolf Lorleberg
Förderung:
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV)
Projektlaufzeit:
01.07.2011 - 31.12.2012
Mitarbeiterin:
Dipl.-Ing. (FH) Anke Schleyer

Das Forschungsvorhaben hat zum Ziel, im Verbund und als Ergänzung zu weiteren, z.T. schon laufen-den Forschungsvorhaben zu Weidesystemen den bisher noch nicht berücksichtigten Aspekt der Vermarktung von Produkten aus Weidehaltungssystemen (mit besonderem Fokus auf Milch) aufzu-greifen. Dabei sollen für unterschiedlich strukturierte Regionen in NRW an die jeweiligen Verhältnisse angepasste Weidesysteme mit verschiedenen Bewirtschaftungsintensitäten berücksichtigt werden. Konkret sollen die Marktpotenziale und die möglichen erzielbaren Erzeugerpreise abgeschätzt und darauf aufbauend Empfehlungen für Marketingstrategien aus Sicht von Landwirten und Verarbeitern abgeleitet werden. Das Vorhaben könnte ferner dazu dienen, eine breiter angelegte Initiative des Landes NRW zur Stärkung der Grünlandregionen zu unterstützen und mit vorzubereiten, die die positiven gesellschaftlichen, umwelt- und klimaschonenden Effekte von Grünland hervorheben.

Das Projekt wird in folgenden aufeinander aufbauenden Arbeitsschritten umgesetzt:
1. Ermittlung aktueller und potenzieller Weidewirtschaftssysteme und ihre Standorte in Nordrhein-Westfalen
2. Ermittlung des Marktpotenziales von Agrarprodukten aus Weidewirtschaftssystemen; insbesondere von „Weidemilch“ sowie nach Möglichkeit auch von Fleisch von Weidetieren und Abschätzung der möglichen erzielbaren Erzeugerpreise
3. Ermittlung der potenziellen einzelbetrieblichen Wirtschaftlichkeit von Weidewirtschaftssystemen
4. Ableitung von Handlungsempfehlungen für Produktion, Verarbeitung und Marketing unter Berücksichtigung des neuen Qualitätszeichens NRW.

© Stadtmarketing Sundern

Verbundvorhaben "Ländliche Lebensverhältnisse im Wandel 1952, 1972, 1993 und 2012"

Kontaktperson:

Dr. Luisa Vogt

Projektdauer:

01.09.2012 – 31.10.2014

Schlüsselbegriffe:

Ländlicher Raum, Lebensverhältnisse, Lebensqualität,
Dörfer, Migration

Projektinfo:

Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen verändern sich fortwährend. Die Prozesse dieses Wandels und die davon ausgehenden Implikationen für die Zukunft werden seit 1952 alle 20 Jahre durch das Forschungsprojekt "Lebensverhältnisse im Wandel" untersucht. Das Besondere an dieser Untersuchungsfolge ist, dass die Veränderungen der Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen und deren Auswirkungen immer an ein und denselben zehn bzw. nach der Wiedervereinigung Deutschlands 14 Untersuchungsdörfern und deren Umland untersucht werden. Die Studie von 2012 bis 2014 wurde vom Thünen-Institut für Ländliche Räume koordiniert und durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) finanziert.

An der Verbundstudie waren insgesamt sieben Projektpartner beteiligt: Das Institut für Green Technology und Ländliche Entwicklung der Fachhochschule Südwestfalen, das Institut für Sozialwissenschaften des Agrarbereichs der Universität Hohenheim, der Fachbereich Bildungs- und Sozialwissenschaften der Bergischen Universität Wuppertal, die Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule Mittweida, das Institut für Lebensmittel- und Ressourcenökonomie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung gemeinnützige GmbH Berlin (IZT) sowie das Thünen-Institut für Ländliche Räume.

Hier finden Sie Kurzinformationen zum Projekt. Ergebnisse des von i.green bearbeiteten Teilprojekts zu Dörfern als Wohnstandorte sind in der Schriftenreihe des Thünen-Instituts als Thünen-Report 32-1 veröffentlicht. Im Webangebot des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft [>>>] finden Sie Ergebnisse des Verbundprojekts zusammengefasst.

Förderung:

Das Projekt wurde gefördert durch das Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und abgewickelt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Förderkennzeichen 2812HS005.

Wirkungsanalyse gesetzlicher Änderungen im Bereich erneuerbarer Energien aus Sicht von Landwirtschaft und ländlichen Räumen in NRW

Den Abschlussbericht, veröffentlicht als Forschungsbericht Nr. 28 des Fachbereichs Agrarwirtschaft Soest, finden Sie hier.

Die Präsentation von Teilergebnissen anlässlich der 13. Biogastagung NRW finden Sie hier im pdf-Format.

Projektleitung:
Prof. Dr. Jürgen Braun
Prof. Dr. W. Lorleberg
Auftraggeber:
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV)
Projektlaufzeit:
01.05.2010 - 31.12.2011
Projektmitarbeiter:
MBA Dipl.-Ing FH Wolfgang Stauss

Projektziel:
Die Rahmenbedingungen und Zukunftsprognosen für den Biogassektor wurden in 2010/11 recht günstig eingeschätzt; dennoch ist die Branche mit dem Vorschlag eines Erneuerbaren-Gas-Einspeisegesetzes im Sommer 2009 an die Politik herangetreten.

Gleichzeitig wurde die nächste Anpassung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) diskutiert. Die mit der Novelle verbundenen zu erwartenden Folgewirkungen sind noch nicht absehbar und sollten für eine objektive politische Beurteilung grundlegend analysiert werden, bevor sie Gesetzeskraft erlangen. Das Projekt soll Entscheidungshilfen und Antworten auf folgende Fragen geben:

  • Wie könnte ein entsprechendes Gesetz im Detail konzipiert werden und welche Positionen nehmen unterschiedliche Interessensgruppen gegenüber dem Gesamtvorhaben und gegenüber Detailregelungen ein?
  • Welche Auswirkungen ergeben sich durch einzelne Gestaltungsvarianten auf einzelbetrieblicher und regionaler Ebene?
  • Welche Gestaltungsalternative wäre aus Sicht der Landwirtschaft und der ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen zu bevorzugen?

Das Vorhaben wurde in engem Kontakt mit Akteuren der landwirtschaftlichen Praxis (Betriebsleiter, Berater u.a.) durchgeführt, um möglichst reale Verhältnisse abzubilden. Die Landwirtschaft und die ländlichen Räume selbst können insofern von den Ergebnissen des Projektes profitieren, dass die politischen Entscheidungen der Landesregierung damit auf eine objektive und rationale Basis gestellt werden.

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Volkswirtschaftliche Neubewertung des gesamten Agrarsektors und seiner Netzwerkstrukturen „Clusterstudie Landwirtschaft und Agribusiness“

Kurzfassung der Clusterstudie Agribusiness(1 MB pdf)
Abschlussbericht der Clusterstudie Agribusiness (4 MB pdf)

Betreuer:
Prof. Dr. H.-U. Hensche (federführend)
Prof. Dr. W. Lorleberg
Förderung:
DBV
Landwirtschaftliche Rentenbank
Projektlaufzeit:
01.01.2008 - 31.12.2010
Mitarbeiterinnen:
Dipl.-Ing (FH) Anke Schleyer
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut
Dipl.-Ing. (FH) Susanne Orth
Dipl.-Ing. (FH) Jörn Kathmann

Ziel des Projektes war die Entwicklung und Darstellung eines zusammenhängenden Clustersystems, das die Landwirtschaft als Teilcluster des Agribusiness abbildet. Vertiefend wurden ausgewählte Regionen und Branchen betrachtet.

Im Rahmen des Forschungsprojektes wurden für ganz Deutschland zentrale Kenngrößen des Clusters „Agribusiness“ hinsichtlich wirtschaftlicher, sozialpolitischer und ökologischer Aspekte erarbeitet. Dabei wurden sowohl Produktions-, Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen als auch das Vernetzungsausmaß und –intensität sowie die wirtschaftliche Bedeutung dargestellt.

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Standortsicherung durch Clustermanagement und Netzwerkentwicklung – Eine Perspektive für die Agrarwirtschaft in NRW

Kurzgefasste Schlussfolgerungen (pdf 160 KB)
Abschlussbericht (pdf 3 MB)

Betreuer:
Prof. Dr. W. Lorleberg (federführend)
Prof. Dr. H.-U. Hensche
Förderung:
MUNLV
Projektlaufzeit:
01.07.2007 - 30.06.2009
Mitarbeiterinnen:
Dipl.-Ing. (FH) Anke Schleyer
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut

Auftrag der Arbeit war es, Verbundvorteile aus dem Cluster- und Netzwerkansatz für die NRW-Landwirtschaft abzuschätzen und Handlungsempfehlungen zur Optimierung von Netzwerkgestaltung und Clustermanagement zu erarbeiten. Im Rahmen der Forschungsarbeit wurden die Voraussetzungen für die erfolgreiche Entwicklung von Clustern und Netzwerkinitiativen untersucht. Daneben wurde recherchiert, inwieweit Clusterkonzepte Einzug in den Agrar- und Ernährungsbereich gehalten haben. Ein Augenmerk wurde auch auf die nordrhein-westfälische Clusterpolitik - insbesondere im Hinblick auf den „Cluster Ernährung.NRW“ gelegt; nordrhein-westfälische Cluster- und Netzwerkinitiativen mit Bezug zur Landwirtschaft wurden aufgelistet. Näher analysiert wurden die Teilbranchen „Veredlung im Münsterland“ sowie „Obst und Gemüse am Niederrhein“ Dabei wurden vorhandene Netzwerkstrukturen in beiden Bereichen sowie die Beteiligung der Landwirtschaft untersucht. Für beide Teilbranchen wurden Perspektiven der Clusterentwicklung und künftige Herausforderungen aufgezeigt.

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Regionale Struktur– und Einkommenswirkungen der Biogasproduktion in NRW (3 Projektregionen)

Abschlussbericht (pdf)

Betreuer:
Prof. Dr. Jürgen Braun (federführend)
Prof. Dr. Wolf Lorleberg
Förderung:
MUNLV
Kooperation:
Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
Projektlaufzeit:
08.2006 - 09.2009
Mitarbeiterinnen:
Dipl.-Ing. (FH) Heike Wacup

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Abschätzung der Strukturwirkungen der expandierenden Biogasproduktion in landwirtschaftlichen Betrieben. Vor dem Hintergrund der Flächenkonkurrenz in veredlungsstarken Regionen sollen die Veränderungen der Flächennutzung bei verstärkter Biogasproduktion und daraus ableitbare Umweltwirkungen ermittelt werden. Darüber hinaus werden die Auswirkungen auf den Bodenmarkt und die mittelfristigen Folgen für die Agrarstruktur herausgearbeitet. Die Folgen für das Einkommen landwirtschaftliche Betriebe sowie die Änderungen in der Produktionsstruktur der Betriebe mit den sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Rohstoffbereitstellung für die Verarbeitungsindustrie sind ebenfalls Bestandteil der Untersuchung. Zur Durchführung des Projektes wurden zunächst Landkreise mit hoher Veredlungsdichte und hoher Dynamik in der Biogasproduktion, im 2. Projektabschnitt die Grünlandregionen und im laufenden Abschnitt werden die Ackerbauregionen bearbeitet. Zur Analyse der Bodennutzungssysteme und Substratversorgung aktiver Biogas produzierender landwirtschaftlicher Betriebe erfolgt eine umfassende Bestandsaufnahme zum derzeitigen Stand der Biogasproduktion in den ausgewählten Untersuchungsregionen. An Hand einfacher Modellrechnungen können u.a. Orientierungswerte für maximal tragbare Flächenpachtpreise abgeleitet werden. Diese speziell für die Untersuchungsregionen gewonnenen Ergebnisdaten können auf Landesebene hochgerechnet und dargestellt werden. Abschließend erfolgt eine Diskussion der gewonnen Ergebnisse aus Sicht des Agrarsektors, der Ernährungsindustrie, der Umwelt und der Haushaltssituation des Bundeslandes.

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Regionale Struktur- und Einkommenswirkungen der Biogasproduktion in NRW

vorläufiger Bericht (pdf)

Betreuer:
Prof. Dr. Jürgen Braun (federführend)
Prof. Dr. W. Lorleberg
Förderung:
MUNLV
Projektlaufzeit:
01.08.2006 - 31.07.2007
Mitarbeiterinnen:
Dipl.-Ing. (FH) Heike Wacup

Ziel des Forschungsvorhabens war die Abschätzung der Strukturwirkungen der kurz- und mittelfristig zu erwartenden Expansion der Biogasproduktion in landwirtschaftlichen Betrieben in NRW. Im Einzelnen wurde eine Änderung der Flächennutzung, Auswirkungen auf den Bodenmarkt, Folgen für das Einkommen landwirtschaftlicher Betriebe und sich daraus ergebende Veränderungen der Agrarstruktur untersucht. Ergänzend erfolgte die Abschätzung der Folgen für die Produktionsstruktur der Betriebe und daraus resultierende Konsequenzen für die Rohstoffbereitstellung der Verarbeitungsindustrie. Abschließend wurden politische Maßnahmen zur Förderung und Lenkung der weiteren Entwicklung der Biogasproduktion in NRW diskutiert. Im Mittelpunkt stand dabei die zukünftige Ausgestaltung des Gesetzes zum Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG).

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