Prof. Dr. agr. Marcus Mergenthaler

Forschungsprogramm

Das Forschungsprogramm der Professur für Agrarökonomie / Marktlehre gliedert sich in die folgenden Themenfelder mit entsprechenden Forschungsprojekten:

1. Regionalvermarktung und innovative Geschäftsmodelle

2. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Nutztierhaltung

3. Wertschöpfungsketten für pflanzliche Proteine in der Tier- und Humanernährung

4. Institutionen und Organisation der landwirtschaftlichen Fachberatung

5 . Veränderung der Ernährungsgewohnheiten in Schwellen- und Entwicklungsländern

Regionale Lebensmittel zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Verbrauchererwartungen, Begriffs- und Qualitätsverständnisse regionaler Vermarktungsinitiativen und verbraucherpolitische Implikationen

Ansprechpartnerin:

Dr. Luisa Vogt

Projektdauer:

01.01.2017 - 31.12.2017

Schlüsselbegriffe:

Regionale Erzeugnisse, local food, Regionalvermarktung, Verbraucherforschung, Produktqualitäten, POS, cues und codes

Projektinfo:

Mit Mitteln des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Forschungsförderung des Kompetenzzentrums Verbraucherforschung NRW forscht i.green ab Januar 2017 darüber, welche Qualitätsattribute Verbraucher(typen) an verschiedenen Einkaufsstätten für verschiedene „regionale“ Produkte erwarten, welche Hinweise sie sich wünschen und inwieweit diese Ansprüche mit jenen von Regionalvermarktungsinitiativen (denen ganz unterschiedliche Qualitätsverständnisse zu eigen sind) kompatibel sind. Daran schließt sich die Frage nach der Notwendigkeit verbindlicher Codes, um Vertrauen nicht zu enttäuschen. Das Forschungsprojekt zielt damit auf einen Abgleich von Verbrauchererwartungen und dem „Qualitätsangebot“ von Regionalvermarktungsinitiativen ab. Aus den erwarteten Ergebnissen lassen sich Schlüsse über verbraucherpolitische Handlungsnotwendigkeiten folgern.

Förderung:

Forschungsförderung des Kompetenzzentrum Verbraucherforschung NRW (das KVF NRW ist ein Kooperationsprojekt der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e. V. mit dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MKULNV) und dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) des Landes Nordrhein-Westfalen).

Projektteam:

i.green:
Dr. Luisa Vogt (Projektleitung und -bearbeitung)

Fachbereich Agrarwirtschaft:
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler (wissenschaftliche Begleitung)
Katrin Schütz, M.Sc. (Projektbearbeitung)

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Logistikketten im Kreis Höxter - eine Analyse im Rahmen des Projekts "KULTURLAND-Produkte auf Schwung bringen"

Ansprechpartnerin:

Dr. Luisa Vogt

Projektdauer:

01.11.2015 - 31.01.2016

Schlüsselbegriffe:

Wertschöpfungsketten, Lieferketten, Ernährungsgewerbe, Landwirtschaft, Regionalvermarktung, Land(auf)Schwung

Projektinfo:

Im Rahmen eines Auftrags der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter im Zuge des Förderprojekts „KULTURLAND-Produkte auf Schwung bringen!“ als ein Modellvorhaben des Bundesprogramms „Land(auf)Schwung“ waren die Fachhochschule Südwestfalen und dort der Fachbereich Agrarwirtschaft und das Institut für Green Technology und Ländliche Entwicklung damit beauftragt, den Status quo von Zulieferbeziehungen und damit Wertschöpfungsketten in der Ernährungswirtschaft im Kreis Höxter exemplarisch zu beleuchten. Im Fokus der Analyse stand zudem die Frage, inwieweit die Unternehmer an einer Regionalisierung von Logistikketten Interesse aufweisen und auf welche Schwierigkeiten sie dabei stoßen.

Die Ergebnisse wurden in der Reihe der Forschungsberichte des Fachbereichs Agrarwirtschaft Soest als Band 39 publiziert. [>>>]

Eine Kurzfassung ist in der Reihe "Notizen aus der Forschung" des Soester Fachbereichs Agrarwirtschaft erschienen. [>>>]

Förderung:

Auftraggeberin war die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter. Finanziert wurde das Projekt über das Bundesprogramm Land(auf)Schwung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.

Projektteam:

i.green:
Dr. Luisa Vogt (Projektleitung und -bearbeitung)
Katrin Schütz (Wissenschaftliche Hilfskraft)

Fachbereich Agrarwirtschaft:
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler (wissenschaftliche Begleitung)

© Kreis Steinfurt

Erfolgsfaktoren und Schwachstellen der Vermarktung regionaler Erzeugnisse

Kontaktperson:

Dr. Luisa Vogt

Projektdauer:

15.05.2013 – 01.03.2015

Schlüsselbegriffe:

Wertschöpfungsketten, Regionalvermarktung, landwirtschaftliche Erzeugnisse, ländliche Räume

Projektinfo:

Regionalvermarktung ist nicht nur aufgrund immer wiederkehrender Lebensmittelskandale zu einem Gegenstand politischer und wissenschaftlicher Auseinandersetzungen geworden. Auch ökonomische, ökologische und soziokulturelle Aspekte spielen hierfür eine bedeutende Rolle.

Im Rahmen des Projektes wurde zunächst kurz der Status-Quo regionaler Vermarktungsinitiativen in Nordrhein-Westfalen ermittelt. Aufbauend auf einer Analyse etablierter Regionalprogramme sowie Herkunfts- und Qualitätszeichen außerhalb Nordrhein-Westfalens wurden dann (potenzielle) Erfolgsfaktoren und Schwachstellen der Vermarktung dieser regionalen Produkte identifiziert. In einem nächsten Schritt wurden die Relevanz der Faktoren für die Marktstrukturen in Nordrhein-Westfalen überprüft und transdisziplinär Ansatzpunkte für eine Stärkung regionaler Vermarktungsstrukturen in Nordrhein-Westfalen entwickelt.

Förderung:

Das Projekt wurde gefördert durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Veröffentlichung:

Die Ergebnisse des Projektes sind als Forschungsbericht des Fachbereichs Agrarwirtschaft erschienen. Er kann unter diesem Link heruntergeladen werden.

Projektteam:

i.green:
Dr. Luisa Vogt (Projektleitung und -bearbeitung)
Janina Wiesmann (Projektbearbeitung)

Fachbereich Agrarwirtschaft:
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler (wissenschaftliche Begleitung)
Prof. Dr. Wolf Lorleberg (wissenschaftliche Begleitung)

Marktpotenzial für Geflügelprodukte aus Hahnenfleisch von Legehybrid- und Zweinutzungsrassen

Projektleitung
Prof. Dr. Margit Wittmann
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler
Projektbearbeitung
Katrin Schütz, M.Sc.
Förderung:
Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MKULNV) des Landes Nordrhein-Westfalen
Laufzeit:
01.09.2016 – 28.02.2018

Veröffentlichungen

Notizen aus der Forschung No. 4/2017
Herausforderungen und Ansatzpunkte für die Geflügelproduktion - Marketingmix zur Vermarktung einer Legehybridlinie und Zweitnutzungsgenetik

Notizen aus der Forschung No. 3/2017
Herausforderungen und Ansatzpunkte für die Geflügelproduktion - Aufzucht und Fleischqualität einer Legehybridlinie und Zweitnutzungsgenetik

Im Zuge der Diskussion um den Tierschutz in der Geflügelproduktion ist die Tötung männlicher Eintagsküken aus gesellschaftlicher wie politischer Sicht kaum vertretbar. Eine Beendigung der bestehenden Praxis wird seitens der Bundesregierung für 2017 angekündigt. Ziel des Projektes ist es, zusammen mit der Geflügelfleischverarbeitung Ansatzpunkte für die Entwicklung und Vermarktung für innovative Produkte zu identifizieren. Dazu werden Legehybrid-, eine Zweinutzungshybridlinie, sowie eine traditionelle Zweinutzungsrasse aufgestallt, gemästet und auf ihre Eignung für die Verwendung des Fleisches geprüft. Das Projekt wird in Kooperation mit dem wissenschaftlichen Geflügelhof des BDRG und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn durchgeführt. In der Lehr- und Forschungsstation Frankenforst der Universität Bonn werden die Daten zur Mastleistung, zum Tierwohl sowie zur Fleischqualität erfasst und ausgewertet. Die erfolgreiche Nutzung männlicher Eintagsküken in der Mast bietet die Möglichkeit, die Akzeptanz gegenüber der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung zu erhöhen. Für die Analyse der Verarbeitungsmöglichkeiten, die Entwicklung von innovativen und marktfähigen Produkten aus Hahnenfleisch und dessen Marktpotenzial bieten leitfadengestützte Experten- und Einzelinterviews mit Geflügelfleischverarbeitern und Verbrauchern die Grundlage.

SocialLab Deutschland – Nutztierhaltung im Spiegel der Gesellschaft

Projektleitung:
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler
Förderung:
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Programms zur Innovationsförderung
Laufzeit
01.05.2015 - 31.04.2018
Projektbearbeitung:
Christiane Wildraut
Jenny Wolfram
Veröffentlichungen:
Notizen aus der Forschung No. 23/2016:
Einstellungen von Verbrauchern zu Haltungsbedingungen von Schweinen in gemeinsamen Gruppendiskussionen mit Landwirten
Notizen aus der Forschung No. 22/2016:
Bewertung von Pressebildern der Schweinehaltung durch Teilnehmer einer landwirtschaftlichen Fachtagung
Notizen aus der Forschung Nr. 15/16
Wissen über landwirtschaftliche Nutztierhaltung und Bewertung von Haltungssystemen in einer Passantenstichprobe in NRW
Notizen aus der Forschung Nr. 9/16
Hofbesuche erhöhen bei Jugendlichen in einer kleinen Stichprobe das Wissen über Landwirtschaft führen aber nicht zu positiveren Einstellungen
Pressemitteilung:
PDF

Ziel des Projektes ist es, die bestehende Kritik an der Nutztierhaltung seitens der Gesellschaft differenziert zu durchdringen. Im Ergebnis sollen Wege zu einer messbar verbesserten Nutztierhaltung aufgezeigt werden, um so eine Reduzierung der Diskrepanz zwischen den gesellschaftlichen Erwartungen und der Realität der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung zu erreichen. Einbezogen in das Projekt sind die Rinderhaltung, die Schweinehaltung und die Geflügelhaltung. Inhaltliche Schwerpunkte für den Soester Fachbereich Agrarwirtschaft bilden

Methodisch kommen Gruppendiskussionen, leitfadengestützte Experten- und Einzelinterviews, standardisierte Befragungen, eine quantitative Medieninhaltsanalyse sowie eine qualitative Diskursanalyse zum Einsatz. Das Projekt ist aus dem Cluster „Gesellschaft“ der Deutschen Agrarforschungsallianz (DAFA) heraus entstanden und wird in Kooperation mit weiteren Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Agrarbereich durchgeführt. Die Gesamtkoordination hat das Thünen-Institut in Braunschweig übernommen.

Schweinehaltung und Verbraucher: Multimethodische Bewertung von Schweinehaltungsverfahren durch Verbraucher anhand von Videos aus realen Schweineställen

Bericht als pdf

Betreuer:
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler
Prof. Dr. Martin Ziron
Mitarbeiter:
Dr. agr. Univ. Gudrun Plesch
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut
Förderung:
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
Laufzeit:
01.09.2013 - 31.12.2014

Das gemeinschaftliche Projekt der Fachhochschule Südwestfalen und der Universität Bonn im Rahmen des Forschungsnetzwerkes NRW Agrar zielte darauf ab, Verbrauchern Einblick in reale, aktuelle Schweinehaltungsverfahren zu bieten und diese Verfahren bewerten zu lassen. Um die Verbraucherakzeptanz unterschiedlicher Haltungsverfahren zu untersuchen sowie verbraucherseitige Bewertungskriterien abzuleiten, wurden Videofilme von Schweineställen produziert, die einen Überblick über den aktuellen Stand der Haltungsverfahren von Mastschweinen geben. Diese Videofilme wurden in Gruppendiskussionen eingespielt und als Stimulus für die Diskussionen genutzt. Damit wurden methodische Grundlagen und Ansätze entwickelt und erprobt, auf die in zukünftigen Forschungsprojekten zurückgegriffen werden kann. Ferner konnte durch dieses Projekt die Vernetzung innerhalb der nordrhein-westfälischen Agrarforschung gestärkt werden und somit ein Beitrag in Bezug auf übergeordnete Forschungsprogramme mit dem Fokus auf die Nutztierhaltung geleistet werden.

Steigerung der landwirtschaftlichen Wertschöpfung durch Produkte aus Weidehaltungssystemen

[Abschlussbericht Studie Weidemilch hier als pdf-Datei]

Betreuer:
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler (federführend)
Prof. Dr. Wolf Lorleberg
Förderung:
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV)
Projektlaufzeit:
01.07.2011 - 31.12.2012
Mitarbeiterin:
Dipl.-Ing. (FH) Anke Schleyer

Das Forschungsvorhaben hat zum Ziel, im Verbund und als Ergänzung zu weiteren, z.T. schon laufen-den Forschungsvorhaben zu Weidesystemen den bisher noch nicht berücksichtigten Aspekt der Vermarktung von Produkten aus Weidehaltungssystemen (mit besonderem Fokus auf Milch) aufzu-greifen. Dabei sollen für unterschiedlich strukturierte Regionen in NRW an die jeweiligen Verhältnisse angepasste Weidesysteme mit verschiedenen Bewirtschaftungsintensitäten berücksichtigt werden. Konkret sollen die Marktpotenziale und die möglichen erzielbaren Erzeugerpreise abgeschätzt und darauf aufbauend Empfehlungen für Marketingstrategien aus Sicht von Landwirten und Verarbeitern abgeleitet werden. Das Vorhaben könnte ferner dazu dienen, eine breiter angelegte Initiative des Landes NRW zur Stärkung der Grünlandregionen zu unterstützen und mit vorzubereiten, die die positiven gesellschaftlichen, umwelt- und klimaschonenden Effekte von Grünland hervorheben.

Das Projekt wird in folgenden aufeinander aufbauenden Arbeitsschritten umgesetzt:
1. Ermittlung aktueller und potenzieller Weidewirtschaftssysteme und ihre Standorte in Nordrhein-Westfalen
2. Ermittlung des Marktpotenziales von Agrarprodukten aus Weidewirtschaftssystemen; insbesondere von „Weidemilch“ sowie nach Möglichkeit auch von Fleisch von Weidetieren und Abschätzung der möglichen erzielbaren Erzeugerpreise
3. Ermittlung der potenziellen einzelbetrieblichen Wirtschaftlichkeit von Weidewirtschaftssystemen
4. Ableitung von Handlungsempfehlungen für Produktion, Verarbeitung und Marketing unter Berücksichtigung des neuen Qualitätszeichens NRW.

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LegValue - Fostering sustainable legume-based farming systems and agri-feed and food chains in the EU

Kontaktpersonen:

Bruno Kezeya Sepngang
Wolfgang Stauss
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler

Projektdauer:

01.06.2017 - 31.05.2021

Schlüsselbegriffe:

Leguminosen, Wertschöpfungskette, Landwirtschaft EU

Projektinfo:

Partner aus zehn europäischen Ländern arbeiten in diesem Projekt zusammen, um den Anbau und die Nutzung von Leguminosen innerhalb der EU zu stärken. Dabei sollen nachhaltige und wettbewerbsfähige Anbausysteme und Wertschöpfungsketten im Futter- und Lebensmittelbereich entwickelt werden. Unter Zuhilfenahme von 20 bestehenden Wertschöpfungsketten und Netzwerken, die die Vielfältigkeit des europäischen Leguminosenanbaus widerspiegeln, soll LegValue aufzeigen, welchen Wert Leguminosen für jeden Akteur haben können. Eines der Projektergebnisse soll ein einfach anwendbares Tool sein, um jedem Anbauinteressierten für seine spezifische Situation Leguminosen aufzulisten, die sich unter den vorherrschenden Bedingungen anbieten. Ziel ist es auch, eine höhere Markttransparenz für den Handel mit und die Verwendung von Leguminosen zu erreichen.

Die FH Südwestfalen bringt sich insbesondere in der Leitung und Abwicklung des Teilprojekts "Economic analysis of European legume markets" ein.

Finanzierung:

Das Projekt wird von der EU im Rahmen des Forschungsprogramms Horizon 2020 als Research & Innovation Action, grant agreement No 727672, finanziert.

Projektteam:

i.green
Wolfgang Stauss
Fachbereich Agrarwirtschaft:
Bruno Kezeya Sepngang
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler

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Sonnenblumenfeld in Mato Grosso

SunflowerProtein - Sozioökonomische Bewertung der nachhaltigen Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von Sonnenblumenprodukten

Kontaktpersonen:

Wolfgang Stauss
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler
Lucas Oliveira de Sousa

Projektdauer:

01.09.2014 - 31.08.2017

Schlüsselbegriffe:

Bioökonomie International, Sonnenblumen, Brasilien

Projektinfo:

Das Gesamtprojekt, koordiniert vom Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung in Freising, bringt 16 Partner aus Brasilien und Deutschland zusammen. Vor dem Hintergrund der globalen Ernährungssicherung und dem verantwortungsvollem Umgang mit begrenzten Anbauflächen zielt SunflowerProtein auf eine nachhaltige Produktion von Sonnenblumenkernen und die gleichzeitige Gewinnung von Pflanzenöl, hochwertigen Nahrungsmittelproteinen und Brennstoffen. Eine vollständige Nutzung aller Fraktionen ermöglicht so erstmals die Produktion von hochwertigen Proteinmehlen für den menschlichen Verzehr und erhöht die Wertschöpfung der Sonnenblumenöl-Produktion.

Die FH Südwestfalen führt die sozioökonomische Analyse als Teilprojekt durch: Diese Analyse soll die Entwicklung eines nachhaltigen Gesamtprozesses sichern, wobei die Synergien der deutsch-brasilianischen Zusammenarbeit berücksichtigt werden. Dazu arbeiten Akteure entlang der gesamten Produktionskette von der Landwirtschaft über die Verfahrenstechnik bis zur Lebensmittelindustrie in beiden Ländern zusammen. Mittels eines Modells soll eine integrierte Analyse der einzelnen Prozessschritte erfolgen und gleichzeitig ein Rahmen zur Verknüpfung der Ergebnisse der Projektpartner geschaffen werden.

Finanzierung:

Das Projekt wird im Rahmen der Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030 durchgeführt, finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Abwicklung wird vom Projektträger Jülich (PtJ) begleitet.

Mehr Hinweise zu den Projektpartnern finden Sie hier unter Verwendung des Suchbegriffes "SunflowerProtein". Das Forschungsinformationssystem Agrar / Umwelt (FISA) hält unter diesem Link weiterführende Informationen bereit, auch in der Umweltforschungsdatenbank UFORDAT des Umweltbundesamtes finden sich zusätzliche Details.

Projektteam:

i.green
Wolfgang Stauss
Fachbereich Agrarwirtschaft:
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler

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Potenzialanalyse für NRW - Chancen und Hemmnisse einer Regionalisierung der Eiweißfuttermittelversorgung im Bundesland

Kontaktpersonen:
Wolfgang Stauss
Projektdauer:
15.05.2014 - 15.07.2014
Schlüsselbegriffe:
Eiweißlücke, Futtermittel, Leguminosen

Aus einer Vielzahl von Umfragen wird eine ablehnende Haltung gegenüber gentechnisch veränderten Produkten deutlich. Auch steigt die Nachfrage nach regional erzeugten Produkten. In der Nutztierhaltung wird allerdings ein Großteil der erforderlichen Eiweißfuttermitteln auf Basis von importierten Sojaprodukten, insbesondere Sojaschrot, bezogen. Dieses Soja ist in der Regel gentechnisch verändert und stammt aus den USA, Brasilien, Argentinien oder Paraguay.
In dieser Potenzialanalyse sollte, bei unterschiedlichen Szenarienbeschreibungen bezüglich der Höhe von Leguminosen in der Fruchtfolge, über die Ermittlung des Bedarfs an Eiweißträgern in der Nutztierhaltung der daraus resultierende Importbedarf an Sojaprodukten ermittelt werden.

Finanzierung:
Das Vorhaben wurde beauftragt von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V., AbL, und im Rahmen des Projekts Vom Acker in den Futtertrog - Zukunftsweisende Eiweißfutter-Versorgung für NRW durchgeführt.
Die Ergebnisse der Kurzstudie finden sie unter diesem Link und bei AgEcon

Projektteam:
i.green:
Wolfgang Stauss
Fachbereich Agrarwirtschaft:
Prof. Dr. Jürgen Braun
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler

Analyse der Möglichkeiten zur Auslobung von Hühnereiern mit dem Siegel „ohne Gentechnik“ unter Berücksichtigung des Produktionsweges der Futtermittel Soja, Mais und Raps vom Feld bis zum Stall

Projektbericht als PDF

Projektleitung:
Prof. Dr. M. Wittmann , Prof. Dr. M. Mergenthaler
Mitarbeiter:
Dr. rer. nat. P. D. Dapprich , Sandra Kronenberg, M.Sc.
Förderung:
Zentralverband Eier e. V. (ZVE)
Projektzeitraum:
Mai – Oktober 2013

Ziel des kooperativen Forschungsprojektes ist es, die Machbarkeit der Warenauslobung mit dem Siegel „ohne Gentechnik“ am Beispiel der Produktion von Hühnereiern zu analysieren. Eine Auslobung mit dem Siegel „Ohne Gentechnik“ wird immer wieder von Verbrauchern und Interessenverbänden gefordert. Allerdings wird die Verlässlichkeit eines solchen Siegels oft angezweifelt. Daher sind Untersuchungen zur Verfügbarkeit von GVO-freien Rohstoffen, verlässliche Transportketten und sicherer Futtermittelherstellung entscheidend für die Wertigkeit des Siegels „Ohne Gentechnik“.

Durch eine Analyse der Produktionskette der typischen Futtermittel Soja, Mais und Raps sollen Erkenntnisse über die Art und den Umfang der möglichen Verunreinigungen mit bzw. Verschleppung von GVO-Material im Futtermittel erarbeitet werden. Auf dieser Basis soll eine Aussage über die Machbarkeit einer rechtssicheren Auslobung von Hühnereiern mit dem Siegel „Ohne Gentechnik“ getroffen werden. Methodisch basiert die Untersuchung im Wesentlichen auf der inhaltsanalytischen Auswertung von Experteninterviews mit Branchenkennern und Vertretern der einzelnen Produktionsstufen Rohstoffherstellung, Transport und Logistik, Futtermittelherstellung, Zertifizierung und Handel.

Tierhygiene in der NRW-Rinderhaltung – Status-Quo der Hygienesituation und des Hygienebewusstseins – Anreizsysteme zur Hygieneverbesserung schaffen

Projektleitung:
Prof. Dr. Marc Boelhauve
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler
Förderung:
Landwirtschaftskammer NRW - Tierseuchenkasse NRW
Laufzeit:
01.01.2015 – 31.07.2018
Mitarbeiterinnen:
Anne Thönnissen, B.Sc .
Elena Meininghaus, BTA
Dipl.-Ing. (FH) Andreas Rienhoff
Dr. Susanne Döring
Dr. Odile Hecker

Veröffentlichungen
Notizen aus der Forschung Nr. 4/16
Hygienebewusstsein von Viehtransportfahrern an einem NRW-Schlachthof
Notizen aus der Forschung Nr. 5/16
Reinigungs- und Desinfektionszeiten von verschiedenen Viehtransportfahrzeugen an einem NRW-SchlachthofNotizen aus der Forschung Nr. Notizen aus der Forschung 6/2016
Vorerhebungen zur Hygienesituation in der NRW-Rinderhaltung
Notizen aus der Forschung Nr. 17/16
Reinigungs- und Desinfektionszeiten von Schlachtviehtransportfahrzeugen in Abhängigkeit von Fahrzeugtyp und Tierart
Notizen aus der Forschung Nr. 18/16
Einschätzungen von Schlachtviehtransportfahrern zur Reinigung und Desinfektion ihrer Fahrzeuge sowie dem Arbeitskleidungswechsel
Notizen aus der Forschung Nr. 19/16
Hygienesensibilität von Viehtransportfahrern im Vergleich zweier Schlachthofstandorte in NRW
Notizen aus der Forschung Nr. 20/2016
Beratungssituation und Anreize zur Umsetzung von Hygienemaßnahmen rinderhaltender Landwirte in NRW
Notizen aus der Forschung Nr. 21/2016
Begründungszusammenhänge für die Hygienesituation auf rinderhaltenden Betrieben in Nordrhein-Westfalen aus Betriebsleitersicht
Notizen aus der Forschung Nr. 2/2017
Hygienesensibilität und Umsetzungserfolg hygienischer Maßnahmen milchviehhaltender Landwirte
Notizen aus der Forschung Nr. 34/2017
Hemmende Faktoren bei der Umsetzung hygienischer Maßnahmen auf rinderhaltenden Betrieben in Nordrhein Westfalen
Notizen aus der Forschung Nr. 38/2017
Fördernde Faktoren bei der Umsetzung hygienischer Maßnahmen auf rinderhaltenden Betrieben in Nordrhein-Westfalen

Eine hochaktuelle Thematik ist derzeit die Umsetzung von Hygieneanforderungen in der Rinderhaltung. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat im Jahr 2014 im Bundesanzeiger Hygieneempfehlungen veröffentlicht, die in den landwirtschaftlichen Verbänden intensiv diskutiert und z.T. stark kritisiert werden. In NRW wird aktuell an einem Hygieneleitfaden für die Rinderhaltung gearbeitet. Es ist davon auszugehen, dass Rinderhalter zuerst freiwillig und nachfolgend verpflichtet werden sollen, definierte Hygienemaßnahmen in ihrem Betrieb umzusetzen. Bisherige Vergleiche der Hygienesituationen zwischen Schweine- und Rinderhaltern durch die FH Südwestfalen und anderen zeigten diesbezüglich deutliche Unterschiede.
In diesem Projekt sollen die Grundprobleme der Umsetzung von Hygienemaßnahmen in der landwirtschaftlichen Rinderhaltung untersucht werden. So sollen Ursachen ermittelt werden, die die Umsetzung hygienischer Maßnahmen erschweren bzw. verhindern. Im Ergebnis soll das Hygienebewusstsein für einzelne Maßnahmen in ausgewählten Projektbetrieben eruiert und nachfolgend gestärkt werden.
Übergeordnetes Ziel ist die Tierseuchenprävention. Dafür werden z.B. die Akzeptanz und die Anwendung von vorgeschriebenen bzw. empfohlenen Hygienemaßnahmen untersucht, die die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Tierseuchen verlangsamen bzw. stoppen können. Wichtig ist es in diesem Zusammenhang, die Akzeptanz für tierseuchenrechtliche Maßnahmen und die Früherkennung zu verbessern. Dieses Projekt ist ein Pilotprojekt, um grundsätzliche Hygieneeinstellungen bzw. -umsetzungen in der landwirtschaftlichen Praxis zu ermitteln.
Das Projekt unterteilt sich in fünf Arbeitspakete. Methodisch kommen Befragungen, Beobachtungen und laborgestützte Analysen des Status-Quo der Hygiene in Praxisbetrieben zum Einsatz. Zusätzlich werden die Anreizsysteme zur Umsetzung von einzelnen Hygienemaßnahmen bei Landwirten, aber auch Beratern, Tierärzten und Molkereien erhoben. In einzelnen Praxisbetrieben sollen Hygienemaßnahmen auf ihre Wirkung hinsichtlich der Veränderung der Tiergesundheit und der Keimverschleppung untersucht werden. Letztgenannte soll innerhalb eines Betriebes und zwischen den Betrieben näher untersucht werden und praxisnahe Abhilfe, auch in Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren auf den landwirtschaftlichen Betrieben, aufgezeigt werden. Landwirte werden über Workshops in das Projekt mit einbezogen, so dass der zügige Transfer in die Praxis gegeben ist.

Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Tierhygiene und zur Prävention von Tierseuchen in schweinehaltenden Betrieben in NRW

Projektleitung:
Prof. Dr. Marc Boelhauve
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler
Förderung:
Landwirtschaftskammer NRW - Tierseuchenkasse NRW
Laufzeit:
01.04.2015 - 31.03.2019
Mitarbeiterinnen:
Iris Kobusch, M. Sc.
Dipl.-Ing. (FH) Henrike Freitag
Sabrina Linnemann, B. Sc.
Nicole Geisthardt, B. Sc.
Dipl.-Stat. Gisela Kesting
Dr. Susanne Döring
Dr. Odile Hecker

Veröffentlichungen
Notizen aus der Forschung Nr. 2/16
Durchschnittlicher Wasserverbrauch bei Mastschweinen in Abhängigkeit von der Art der Fütterung
Notizen aus der Forschung Nr. 3/16
Durchschnittlicher Wasserverbrauch bei Mastschweinen in Abhängigkeit von der Temperatur
Notizen aus der Forschung Nr. 4/16
Hygienebewusstsein von Viehtransportfahrern an einem NRW-Schlachthof
Notizen aus der Forschung Nr. 5/16
Reinigungs- und Desinfektionszeiten von verschiedenen Viehtransportfahrzeugen an einem NRW-Schlachthof
Notizen aus der Forschung Nr. 7/16
Durchschnittlicher Wasserverbrauch in der Ferkelaufzucht in Abhängigkeit von der Art der Fütterung
Notizen aus der Forschung Nr. 11/16
Einfluss der Darreichungsform auf die Wasseraufnahme von Ferkeln während der Aufzuchtphase
Notizen aus der Forschung Nr. 12/16
Einfluss der Wasserdarreichungsform auf die Keimbelastung des Tränkwassers und die Leistung bei Aufzuchtferkeln
Notizen aus der Forschung Nr. 16/16
Hygienesensibilität, Umsetzungserfolg und Erfolgslücke von Hygienemaßnahmen in schweinehaltenden Betrieben in Nordrhein-Westfalen
Notizen aus der Forschung Nr. 17/16
Reinigungs- und Desinfektionszeiten von Schlachtviehtransportfahrzeugen in Abhängigkeit von Fahrzeugtyp und Tierart
Notizen aus der Forschung Nr. 18/16
Einschätzungen von Schlachtviehtransportfahrern zur Reinigung und Desinfektion ihrer Fahrzeuge sowie dem Arbeitskleidungswechsel
Notizen aus der Forschung Nr. 19/16
Hygienesensibilität von Viehtransportfahrern im Vergleich zweier Schlachthofstandorte in NRW
Notizen aus der Forschung Nr. 6/17
Persönlichkeitsmerkmale von Betriebsleitern und Umsetzungspraxis der Schadnagerbekämpfung in der Schweinehaltung

Das Vorhaben zielt darauf ab, die Tiergesundheit in der NRW-Schweinehaltung durch die Umsetzung geeigneter Hygienemaßnahmen weiter zu verbessern. Die mögliche Ausbreitung von Tierseuchen soll durch frühzeitige Erkennung und bereits im Vorfeld etablierte Hygienebarrieren auf landwirtschaftlichen Betrieben verringert werden. Dieses Forschungsprojekt knüpft unmittelbar an den Ergebnissen des Pilotprojektes „Präventive Hygieneberatung“ an, das bereits abgeschlossen ist (Laufzeit 01.01.2013 bis 31.03.2015). Es wurden in diesem bereits diverse punktuelle und kontinuierliche Hygienemaßnahmen in der landwirtschaftlichen Schweinehaltung, deren Auswirkungen auf Leistungen und die Tiergesundheit und die Akzeptanz der Landwirte für diese Maßnahmen untersucht. Ergebnisse werden dazu in diesem Jahr veröffentlicht.
In dieser Hauptphase des Projektes, das sich aus fünf Arbeitspaketen zusammensetzt, soll u.a. die Übertragung der Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Pilotbetrieben auf Betriebe außerhalb der Projektgruppe vorgenommen werden. Dazu dienen auch die Weiterführung und –entwicklung von Workshops mit interessierten Landwirten zu spezifischen Hygieneschwerpunkten, in denen detailliert die optimale praxistaugliche Umsetzung der gewählten Hygienemaßnahme mit wissenschaftlich fundierten Ergebnisse kombiniert werden, um so Anreize zur eigenverantwortlichen Umsetzung zu schaffen. Darüber hinaus sollen allgemeingültige und umfassende Ableitungen beschrieben werden, die die Erfolgsfaktoren für Inhalt und Ablauf von Beratungsprozessen beschreiben sowie Anreizsysteme zur dauerhaften Umsetzung von Hygienemaßnahmen schaffen.
Das Vorhaben verfolgt insgesamt einen innovativen und zeitgemäßen Ansatz, der neben der Landwirtschaft auch die Beratung fokussiert. Die Gesamtkonstruktion des Forschungsprojektes erlaubt einen zügigen und optimalen Transfer von Forschungsergebnissen in die landwirtschaftliche Praxis und trägt damit mittelbar zur Tierseuchenprävention und zur Verbesserung der Tiergesundheit bei.
Zudem ist geplant, im Rahmen des Forschungsprojektes die Weichenstellung für ein Hygienekompetenzzentrum für Schweinehalter in NRW zu prüfen und ggf. mit Ablauf des Projektes zu etablieren.

TGS Schweinehaltung: Implementierung eines Tiergesundheitssystems in der Schweinehaltung

Projektleitung
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler
Prof. Dr. Marc Boelhauve
Projektbearbeitung
Christiane Wildraut
Lena Reisner
Förderung
Landwirtschaftliche Rentenbank
Laufzeit
01.05.2014 – 31.10.2016
Veröffentlichungen
>> Ergebnisbericht als PDF Download

Forschungsnotizen No. 32/2017
Persönlichkeitsmerkmale von Schweinefachberatern und Tierärzten und der Grad der Zusammenarbeit in einer gemeinschaftlichen Tiergesundheitsberatung
Forschungsnotizen No. 31/2017
Art und Bewertung der Zusammenarbeit einer gemeinschaftlichen Gesundheitsberatung von Beratern und Tierärzten in der Schweinhaltung
Forschungsnotizen No. 30/2017
Bewertung von Beratungsempfehlungen bei Salmonellenproblemen in der Schweinhaltung aus Sicht von Landwirten
Forschungsnotizen No. 29/2017
Persönlichkeitsmerkmale von Betriebsleitern und Erfolg einer Sensibilisierungsberatung bei Salmonellenproblemen in der Schweinhaltung
Forschungsnotizen No. 28/2017
Persönlichkeitsmerkmale von Fachberatern und Erfolg einer Sensibilisierungsberatung bei Salmonellenproblemen in der Schweinhaltung
Forschungsnotizen No. 27/2017
Persönlichkeitsunterschiede zwischen Fachberatern und Schweinehaltern: Fördernd oder hemmend für den Erfolg in der Salmonellenberatung?
Forschungsnotizen No. 26/2017
Zusammenhang zwischen Erfolg einer Salmonellenberatung in der Schweinehaltung und Betriebs- und Betriebsleitermerkmalen
Forschungsnotizen No. 25/2017
Einstellungen von Landwirten gegenüber Salmonellenproblemen in der Schweinehaltung und Erfolg einer Sensibilisierungsberatung
Forschungsnotizen No. 24/2017
Perspektiven zur Finanzierung und institutionellen Verankerung einer Beratung zur Senkung der Salmonellenprävalenz in der Schweinehaltung
Forschungsnotizen No. 23/2017
Kooperationsbereitschaft von Landwirten, Beratern und Tierärzten für eine "Qualifizierte Salmonellenberatung"
Forschungsnotizen No. 22/2017
Implikationen des Schweinemarktes für die Teilnahmebereitschaft von Landwirten an einer integrierten Tiergesundheitsberatung
Forschungsnotizen No. 21/2017
Die Bedeutung von Persönlichkeitsmerkmalen für Synergien und Wettbewerb zwischen Tierärzten und Schweinefachberatern
Forschungsnotizen No. 20/2017
Die Bedeutung der Persönlichkeitsmerkmale von Betriebsleitern für den Beratungserfolg in der Schweinehaltung
Forschungsnotizen No. 19/2017
Konstellationen von Persönlichkeitsmerkmalen zwischen Betriebsleitern und Beratern für den Beratungserfolg in der Schweinehaltung
Forschungsnotizen No. 18/2017
Bedeutung von Persönlichkeitsmerkmalen der Berater in der Schweinefachberatung
Forschungsnotizen No. 17/2017
Maßnahmenempfehlungen zur Verbesserung der Salmonellenkategorie schweinehaltender Projektbetriebe
Forschungsnotizen No. 16/2017
Erfolg einer qualifizierten Salmonellenberatung in der Schweinhaltung
Forschungsnotizen No. 15/2017
Daten zu Stallfaktoren in der TGS Datenbank
Forschungsnotizen No. 14/2017
Daten zu Tierfaktoren in der TGS Datenbank
Forschungsnotizen No. 13/2017
Beschreibung der TGS Datenbank
Forschungsnotizen No. 12/2017
Zusammenarbeit von Tierarztpraxen mit Beratungsorganisationen der Schweinehaltung
Forschungsnotizen No. 11/2017
Tierarztpraxisstrukturen und Schweinehaltungsdichte in NRW
Forschungsnotizen No. 10/2017
Explorative Analyse von Einflussfaktoren auf kurative und präventive Maßnahmen in Tierarztpraxen in NRW
Forschungsnotizen No. 9/2017
Datenschutz im Hinblick auf die Antibiotika-Datenbank und die Datenvernetzung in Nutztierpraxen in NRW
Forschungsnotizen No. 8/2017
Datenmanagementsysteme und Nutzereigenschaften in tierärztlichen Schweinepraxen in NRW

Das Vorhaben knüpft an die Arbeiten und Ergebnisse des in 2013 abgeschlossenen NRW-Clusterprojektes „Gesunde Tiere – gesunde Lebensmittel“ an. Beteiligt an dem Verbundprojekt sind die FH Südwestfalen, der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband, der Erzeugerring Westfalen, der Schweinegesundheitsdienst der Landwirtschaftskammer NRW, die IQ-Agrar Service GmbH sowie Hoftierärzte als Unterauftragnehmer der FH SWF. Die Partner hatten bereits im Clusterprojekt erfolgreich zusammengearbeitet und ein Modell eines Tiergesundheitssystems für die landwirtschaftliche Schweinehaltung entwickelt.
Ziel des aktuellen Vorhabens ist die Weiterentwicklung des im Clusterprojekt geschaffenen Tiergesundheitssystems zur Praxisreife um hinsichtlich der Tiergesundheit eine Verbesserung der Bestandsbetreuung schweinehaltender Betriebe zu erreichen.
Zum Arbeitsprogramm des Vorhabens zählen:
- die Weiterentwicklung der im NRW-Clusterprojekt „Gesunde Tiere – gesunde Lebensmittel“ erstellten Tiergesundheitsdatenbank,
- die praxistaugliche Optimierung von aussagekräftigen Gesundheitsscreenings bei Schweinen an betriebsindividuelle Bedingungen,
- die Überprüfung, Erprobung und Etablierung von Beratungspaketen mit dem Ziel einer verbesserten Tiergesundheit,
- die strategische Außendarstellung (Kommunikation und Marketing) in der Fachpresse und auf Branchenveranstaltungen.
Daneben erfolgt eine detaillierte Evaluierung der Zahlungs- und Kooperationsbereitschaften für verschiedene Leistungspakete des Gesundheitsscreenings und der Beratung bei internen und externen Zielgruppen. Mit dem Projekt soll zukünftig allen entwicklungsfähigen Betrieben im nordwestdeutschen Veredelungscluster ein Tiergesundheitssystem zur verbesserten Bestandsbetreuung angeboten werden. Damit soll ein Beratungssystem geschaffen werden, das Einzug in die breite landwirtschaftliche Praxis hält und nach Abschluss des Projektes von den beteiligten Projektpartnern inhaltlich und finanziell getragen werden kann.

Präventive Hygieneberatung: Ansatzpunkte zur Umsetzung von Hygienemaßnahmen zur Verbesserung der Tiergesundheit und zur Prävention von Tierseuchen in schweinehaltenden Betrieben in NRW

Betreuer:
Prof. Dr. Marc Boelhauve
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler
Förderung:
Tierseuchenkasse NRW
Laufzeit
01.01.2013 - 31.03.2015
Mitarbeiterinnen:
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut
M.Sc. Iris Kobusch
Dipl.-Ing. (FH) Henrike Freitag
Eileen Koch, M.Sc.
N.N.
Veröffentlichungen
Notizen aus der Forschung Nr. 24/16
Teilnahmeintensität von Betriebsleitern an einem Projekt zur Hygiene in der Schweinehaltung in NRW
Notizen aus der Forschung Nr. 25/16
Einstellung von Landwirten gegenüber Salmonellenproblemen in der Schweinehaltung und Erfolg einer Sensibilisierungsberatung
Forschungsbericht Nr. 40/16
Landwirtschaftliche Fachberatung in der NRW-Schweinehaltung – Eine empirische Untersuchung aus Sicht der Landwirtschaft
Notizen aus der Forschung Nr. 1/17
Bedeutung von Persönlichkeitsmerkmalen für die Umsetzung von Beratungsempfehlungen in der Schweinefachberatung

Das Vorhaben zielt darauf ab, die Tiergesundheit in der NRW-Schweinehaltung durch die Umsetzung geeigneter Hygienemaßnahmen weiter zu verbessern. In einem ersten Schritt erfolgt eine Zusammenstellung und Bewertung von Hygienemaßnahmen, die in der landwirtschaftlichen Schweinehaltung angewandt werden. Daneben wird eine Untersuchung des Status-Quo in der Beratung zur Verbesserung der Hygiene in der Tierhaltung durchgeführt. Im Anschluss an die „Voruntersuchungen“ finden regionale Workshops in NRW zur Einbindung interessierter Betriebsleiter statt. Vorzugsweise sollen die Betriebe aus dem seit 2010 laufenden NRW-Cluster-Projekt „Gesunde Tiere - gesunde Lebensmittel“ ausgewählt werden, da in diesem Projekt eine Infrastruktur geschaffen worden ist, die optimale Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der Projektpartner und der beteiligten Landwirte bietet. Zusätzlich sollen landwirtschaftliche Betriebe aus dem Rheinland einbezogen werden.

Im Fokus der Analysen auf den Betrieben stehen dann Hygieneuntersuchungen, die über eine Dauer von zwei Jahren mindestens halbjährlich erfolgen. Parallel dazu wird eine Akzeptanzuntersuchung bei den Landwirten zum Einsatz von Hygienemaßnahmen und zur Nutzung von Hygieneberatung durchgeführt. Dazu finden persönliche Interviews statt, mit denen fördernde und hemmende Faktoren der Anwendung der verschiedenen Hygienemaßnahmen aus Sicht der Landwirte ermittelt und sinnvolle Anreizsysteme zur Nutzung von Hygieneberatung eruiert werden sollen. Durch ergänzende Workshops mit den Landwirten und leitfadengestützte Gespräche mit Branchenexperten werden erste Empfehlungen für die landwirtschaftliche Praxis, für die Beratung und für die Politik abgeleitet. Dabei soll auch der weitere Forschungsbedarf für eine sich anschließende Umsetzungsphase eingegrenzt werden.

Das Vorhaben verfolgt insgesamt einen innovativen und zeitgemäßen Ansatz, der neben der Landwirtschaft auch die Beratung fokussiert. Die Gesamtkonstruktion des Forschungsprojektes ist so ausgelegt, dass für einen zügigen und optimalen Transfer von Forschungsergebnissen in die landwirtschaftliche Praxis gesorgt wird. Durch das Aufzeigen von Optimierungsmöglichkeiten bei Hygienemaßnahmen werden Ansatzpunkte zur Verbesserung der Tiergesundheit und zur Tierseuchenprävention erarbeitet.

“Gesunde Tiere – gesunde Lebensmittel“ (Teilprojekt G)

Marketingskonzeption (1,38 MB pdf, für beidseitigen Druck formatiert)
Zwischenbericht (2 MB pdf)

Betreuer:
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler (federführend)
Prof. Dr. Margit Wittmann

Förderung:
Land Nordrhein-Westfalen und Europäische Union (EU)
über das 'Ziel 2 - Programm NRW 2007-2013 (EFRE)'
Projektlaufzeit:
01.07.2010 - 31.08.2013
Mitarbeiterin:
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut

Das Vorhaben ist Teilprojekt des Kooperationsprojektes „Gesunde Tiere – gesunde Lebensmittel“, das der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband koordiniert. Das Gesamtprojekt ist eines von sieben Gewinner-Projekten im ersten Förderwettbewerb Ernährung.NRW, der in 2008 durchgeführt wurde.

Ziele des Projektes:

  • Verbesserung der Tiergesundheit in der Schweinehaltung und dadurch Erhöhung der Lebensmittelsicherheit,
  • Förderung des Images der Schweinefleischerzeugung,
  • Entwicklung eines Tiergesundheitssystems und eines Marketingkonzeptes mit Hilfe stufenübergreifender Vernetzung von Informationen,
  • Verbesserung des Informationstransfers unter den Beteiligten im Bereich der Schweinefleischerzeugung.

Die positiven Wirkungen des Vorhabens sollen die nordrhein-westfälische Veredlungswirtschaft insgesamt nachhaltig stärken.

Partner im Projekt:

Weiterhin werden ca. 60 landwirtschaftliche Betriebe eingebunden.
Zusätzlich ist die Einbeziehung des Lebensmitteleinzelhandels geplant.

Präferenzen für hochwertige Agrarprodukte in Schwellenländern: Nachfrageanalysen in Vietnam für Produkte tierischer Herkunft

Projektleitung
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler
Projektbearbeitung
Nguyen Van Phuong
Förderung
Bildungsministerium in Vietnam
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Laufzeit
01.10.2011 – 30.09.2015
Veröffentlichungen
Phuong et al - 2014 - Effects of Socio-economic and Demographic Variables on Meat Consumption in Vietnam
Phuong et al - 2014 - Impact of quality attributes and marketing factors on prices for indigenous pork in Vietnam
Phuong et al - 2015 - Effects of household characteristics on expenditure for dairy products in Vietnam

Die Arbeiten in diesem Projekt befassen sich mit der Nachfrage nach hochwertigen Agrarprodukten in Schwellenländern. Dabei wird Vietnam als Fallstudie betrachtet und das Verbraucherinteresse an Produkten tierischer Herkunft untersucht.
Die Ausgaben vietnamesischer Haushalte für Milchprodukte werden mithilfe verschiedener deskriptiver und ökonomiemetrischer Methoden analysiert. Es werden die bestimmenden Faktoren für die Bereitschaft zum Kauf von Milchprodukten untersucht. Auf Basis von Fleischverbrauchsdaten wird das Verbraucherverhalten bezüglich Schweine- und Geflügelfleisch in Vietnam untersucht. Die zeigen signifikante Zusammenhänge zwischen den Merkmalen vietnamesischer Haushalte und deren Lebensmittelverbräuchen. Die Ergebnisse werden verwendet, um die zu erwartende zukünftige Nachfrage nach Fleisch- und Milchprodukten in Vietnam und vergleichbaren Ländern zu bewerten. Die Globalisierung, wirtschaftliches Wachstum und die Urbanisierung haben zu beträchtlichen Veränderungen im Lebensmittelkonsum geführt. Diese Resultate könnten der Politik eine Hilfestellung geben, um die Lebensmittelversorgung zu sichern und die Verteilung von Lebensmitteln zwischen städtischen und ländlichen Regionen zu verbessern.
Außerdem werden Verbraucherpräferenzen für Fleisch von einheimischen Tieren in Vietnam als einem sehr spezifischen Marktnischensegment einer Preisuntersuchung auf Einzelhandelsebene unterworfen. Insbesondere die Betrachtung des Verkaufszeitpunkts ermöglichte ein besseres Verstehen der Preisentwicklung und saisonaler Einflüsse in der Vermarktung von dieses besonderen Schweinefleischs. Das Verständnis der Verbraucherpräferenzen kann für Produzenten und Händler hilfreich sein, um höhere Preise für dieses besondere Schweinefleisch zu erzielen. Darüber hinaus ergeben sich für die Politik Ansätze zur Förderung der Vermarktung qualitätsgesicherten Fleisches regionaler Herkunft und nachhaltiger Nutzung der wertvollen, lokal vorhandenen genetischen Vielfalt.

Studie über die Anforderungen der Verbraucher in Vietnam an Lebensmittel

[Bericht als pdf-Datei]

Projektleitung:
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler
Projektmitarbeit:
M.A. Nguyen Van Phuong
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut
Kooperationspartner:
AFC Public Services GmbH, Bonn
Dr. Christoph Kliebisch (Projektleitung)
Dr. Volker Ebert (Projektbearbeitung)
Unterauftragnehmer:
Hanoi University of Agriculture (HUA)
Auftraggeber:
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Laufzeit:
15.05.2013 – 15.10.2013

Zielsetzung und Durchführung:
Der Auftrag des BMELV zielt darauf ab, ein aktuelles umfassendes Bild des Marktes für ausländische Lebensmittel in Vietnam zu erhalten. Damit sollen bestehende, bislang unerkannte Marktpotenziale aufgezeigt werden, um auch kleinen und mittleren Unternehmen der deutschen Ernährungswirtschaft das Herantreten an asiatische Drittlandsmärkte zu erleichtern. Durch die Untersuchung des Wettbewerbsumfeldes für deutsche Lebensmittelproduzenten in Vietnam und die zusätzliche empirische Verbraucherbefragung sollen detaillierte Aussagen zu den Zielmärkten vorgelegt werden, die anschließend in die Gestaltung weitere Maßnahmen des Exportförderungsprogramms der Bundesregierung einfließen können.
Die Studie wird zweistufig durchgeführt. In der ersten Stufe werden im Rahmen einer Vergleichsstudie die Hauptkonkurrenten für deutsche Lebensmittelhersteller in Vietnam und deren Marketingaktivitäten ermittelt – jeweils für die Branchen „Fleisch- und Fleischerzeug-nisse“, „Milch und Milcherzeugnisse“, „Süßwaren“ und „Alkoholische Getränke“.
In der zweiten Stufe erfolgt eine empirische Untersuchung, die die Perspektive vietnamesi-scher Verbraucher beleuchtet. Die empirische Untersuchung umfasst eine qualitative (Gruppendiskussionen) und eine quantitativen Erhebung (Online-Befragung). Die Ergebnisse werden branchenspezifisch dargestellt.

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