Abgeschlossene Projekte

Agrarökonomie

Übersicht

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Logistikketten im Kreis Höxter - eine Analyse im Rahmen des Projekts "KULTURLAND-Produkte auf Schwung bringen"

Ansprechpartnerin:

Dr. Luisa Vogt

Projektdauer:

01.11.2015 - 31.01.2016

Schlüsselbegriffe:

Wertschöpfungsketten, Lieferketten, Ernährungsgewerbe, Landwirtschaft, Regionalvermarktung, Land(auf)Schwung

Projektinfo:

Im Rahmen eines Auftrags der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter im Zuge des Förderprojekts „KULTURLAND-Produkte auf Schwung bringen!“ als ein Modellvorhaben des Bundesprogramms „Land(auf)Schwung“ waren die Fachhochschule Südwestfalen und dort der Fachbereich Agrarwirtschaft und das Institut für Green Technology und Ländliche Entwicklung damit beauftragt, den Status quo von Zulieferbeziehungen und damit Wertschöpfungsketten in der Ernährungswirtschaft im Kreis Höxter exemplarisch zu beleuchten. Im Fokus der Analyse stand zudem die Frage, inwieweit die Unternehmer an einer Regionalisierung von Logistikketten Interesse aufweisen und auf welche Schwierigkeiten sie dabei stoßen.

Die Ergebnisse wurden in der Reihe der Forschungsberichte des Fachbereichs Agrarwirtschaft Soest als Band 39 publiziert. [>>>]

Eine Kurzfassung ist in der Reihe "Notizen aus der Forschung" des Soester Fachbereichs Agrarwirtschaft erschienen. [>>>]

Förderung:

Auftraggeberin war die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter. Finanziert wurde das Projekt über das Bundesprogramm Land(auf)Schwung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.

Projektteam:

i.green:
Dr. Luisa Vogt (Projektleitung und -bearbeitung)
Katrin Schütz (Wissenschaftliche Hilfskraft)

Fachbereich Agrarwirtschaft:
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler (wissenschaftliche Begleitung)

Präferenzen für hochwertige Agrarprodukte in Schwellenländern: Nachfrageanalysen in Vietnam für Produkte tierischer Herkunft

Projektleitung
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler
Projektbearbeitung
Nguyen Van Phuong
Förderung
Bildungsministerium in Vietnam
Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
Laufzeit
01.10.2011 – 30.09.2015
Veröffentlichungen
Phuong et al - 2014 - Effects of Socio-economic and Demographic Variables on Meat Consumption in Vietnam
Phuong et al - 2014 - Impact of quality attributes and marketing factors on prices for indigenous pork in Vietnam
Phuong et al - 2015 - Effects of household characteristics on expenditure for dairy products in Vietnam

Die Arbeiten in diesem Projekt befassen sich mit der Nachfrage nach hochwertigen Agrarprodukten in Schwellenländern. Dabei wird Vietnam als Fallstudie betrachtet und das Verbraucherinteresse an Produkten tierischer Herkunft untersucht.
Die Ausgaben vietnamesischer Haushalte für Milchprodukte werden mithilfe verschiedener deskriptiver und ökonomiemetrischer Methoden analysiert. Es werden die bestimmenden Faktoren für die Bereitschaft zum Kauf von Milchprodukten untersucht. Auf Basis von Fleischverbrauchsdaten wird das Verbraucherverhalten bezüglich Schweine- und Geflügelfleisch in Vietnam untersucht. Die zeigen signifikante Zusammenhänge zwischen den Merkmalen vietnamesischer Haushalte und deren Lebensmittelverbräuchen. Die Ergebnisse werden verwendet, um die zu erwartende zukünftige Nachfrage nach Fleisch- und Milchprodukten in Vietnam und vergleichbaren Ländern zu bewerten. Die Globalisierung, wirtschaftliches Wachstum und die Urbanisierung haben zu beträchtlichen Veränderungen im Lebensmittelkonsum geführt. Diese Resultate könnten der Politik eine Hilfestellung geben, um die Lebensmittelversorgung zu sichern und die Verteilung von Lebensmitteln zwischen städtischen und ländlichen Regionen zu verbessern.
Außerdem werden Verbraucherpräferenzen für Fleisch von einheimischen Tieren in Vietnam als einem sehr spezifischen Marktnischensegment einer Preisuntersuchung auf Einzelhandelsebene unterworfen. Insbesondere die Betrachtung des Verkaufszeitpunkts ermöglichte ein besseres Verstehen der Preisentwicklung und saisonaler Einflüsse in der Vermarktung von dieses besonderen Schweinefleischs. Das Verständnis der Verbraucherpräferenzen kann für Produzenten und Händler hilfreich sein, um höhere Preise für dieses besondere Schweinefleisch zu erzielen. Darüber hinaus ergeben sich für die Politik Ansätze zur Förderung der Vermarktung qualitätsgesicherten Fleisches regionaler Herkunft und nachhaltiger Nutzung der wertvollen, lokal vorhandenen genetischen Vielfalt.

Präventive Hygieneberatung: Ansatzpunkte zur Umsetzung von Hygienemaßnahmen zur Verbesserung der Tiergesundheit und zur Prävention von Tierseuchen in schweinehaltenden Betrieben in NRW

Betreuer:
Prof. Dr. Marc Boelhauve
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler
Förderung:
Tierseuchenkasse NRW
Laufzeit
01.01.2013 - 31.03.2015
Mitarbeiterinnen:
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut
M.Sc. Iris Kobusch
Dipl.-Ing. (FH) Henrike Freitag
Eileen Koch, M.Sc.
N.N.
Veröffentlichungen
Notizen aus der Forschung Nr. 24/16
Teilnahmeintensität von Betriebsleitern an einem Projekt zur Hygiene in der Schweinehaltung in NRW
Notizen aus der Forschung Nr. 25/16
Einstellung von Landwirten gegenüber Salmonellenproblemen in der Schweinehaltung und Erfolg einer Sensibilisierungsberatung
Forschungsbericht Nr. 40/16
Landwirtschaftliche Fachberatung in der NRW-Schweinehaltung – Eine empirische Untersuchung aus Sicht der Landwirtschaft
Notizen aus der Forschung Nr. 1/17
Bedeutung von Persönlichkeitsmerkmalen für die Umsetzung von Beratungsempfehlungen in der Schweinefachberatung

Das Vorhaben zielt darauf ab, die Tiergesundheit in der NRW-Schweinehaltung durch die Umsetzung geeigneter Hygienemaßnahmen weiter zu verbessern. In einem ersten Schritt erfolgt eine Zusammenstellung und Bewertung von Hygienemaßnahmen, die in der landwirtschaftlichen Schweinehaltung angewandt werden. Daneben wird eine Untersuchung des Status-Quo in der Beratung zur Verbesserung der Hygiene in der Tierhaltung durchgeführt. Im Anschluss an die „Voruntersuchungen“ finden regionale Workshops in NRW zur Einbindung interessierter Betriebsleiter statt. Vorzugsweise sollen die Betriebe aus dem seit 2010 laufenden NRW-Cluster-Projekt „Gesunde Tiere - gesunde Lebensmittel“ ausgewählt werden, da in diesem Projekt eine Infrastruktur geschaffen worden ist, die optimale Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit der Projektpartner und der beteiligten Landwirte bietet. Zusätzlich sollen landwirtschaftliche Betriebe aus dem Rheinland einbezogen werden.

Im Fokus der Analysen auf den Betrieben stehen dann Hygieneuntersuchungen, die über eine Dauer von zwei Jahren mindestens halbjährlich erfolgen. Parallel dazu wird eine Akzeptanzuntersuchung bei den Landwirten zum Einsatz von Hygienemaßnahmen und zur Nutzung von Hygieneberatung durchgeführt. Dazu finden persönliche Interviews statt, mit denen fördernde und hemmende Faktoren der Anwendung der verschiedenen Hygienemaßnahmen aus Sicht der Landwirte ermittelt und sinnvolle Anreizsysteme zur Nutzung von Hygieneberatung eruiert werden sollen. Durch ergänzende Workshops mit den Landwirten und leitfadengestützte Gespräche mit Branchenexperten werden erste Empfehlungen für die landwirtschaftliche Praxis, für die Beratung und für die Politik abgeleitet. Dabei soll auch der weitere Forschungsbedarf für eine sich anschließende Umsetzungsphase eingegrenzt werden.

Das Vorhaben verfolgt insgesamt einen innovativen und zeitgemäßen Ansatz, der neben der Landwirtschaft auch die Beratung fokussiert. Die Gesamtkonstruktion des Forschungsprojektes ist so ausgelegt, dass für einen zügigen und optimalen Transfer von Forschungsergebnissen in die landwirtschaftliche Praxis gesorgt wird. Durch das Aufzeigen von Optimierungsmöglichkeiten bei Hygienemaßnahmen werden Ansatzpunkte zur Verbesserung der Tiergesundheit und zur Tierseuchenprävention erarbeitet.

© Kreis Steinfurt

Erfolgsfaktoren und Schwachstellen der Vermarktung regionaler Erzeugnisse

Kontaktperson:

Dr. Luisa Vogt

Projektdauer:

15.05.2013 – 01.03.2015

Schlüsselbegriffe:

Wertschöpfungsketten, Regionalvermarktung, landwirtschaftliche Erzeugnisse, ländliche Räume

Projektinfo:

Regionalvermarktung ist nicht nur aufgrund immer wiederkehrender Lebensmittelskandale zu einem Gegenstand politischer und wissenschaftlicher Auseinandersetzungen geworden. Auch ökonomische, ökologische und soziokulturelle Aspekte spielen hierfür eine bedeutende Rolle.

Im Rahmen des Projektes wurde zunächst kurz der Status-Quo regionaler Vermarktungsinitiativen in Nordrhein-Westfalen ermittelt. Aufbauend auf einer Analyse etablierter Regionalprogramme sowie Herkunfts- und Qualitätszeichen außerhalb Nordrhein-Westfalens wurden dann (potenzielle) Erfolgsfaktoren und Schwachstellen der Vermarktung dieser regionalen Produkte identifiziert. In einem nächsten Schritt wurden die Relevanz der Faktoren für die Marktstrukturen in Nordrhein-Westfalen überprüft und transdisziplinär Ansatzpunkte für eine Stärkung regionaler Vermarktungsstrukturen in Nordrhein-Westfalen entwickelt.

Förderung:

Das Projekt wurde gefördert durch das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Veröffentlichung:

Die Ergebnisse des Projektes sind als Forschungsbericht des Fachbereichs Agrarwirtschaft erschienen. Er kann unter diesem Link heruntergeladen werden.

Projektteam:

i.green:
Dr. Luisa Vogt (Projektleitung und -bearbeitung)
Janina Wiesmann (Projektbearbeitung)

Fachbereich Agrarwirtschaft:
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler (wissenschaftliche Begleitung)
Prof. Dr. Wolf Lorleberg (wissenschaftliche Begleitung)

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© Mühlhausen | Landpixel.de

Potenzialanalyse für NRW - Chancen und Hemmnisse einer Regionalisierung der Eiweißfuttermittelversorgung im Bundesland

Kontaktpersonen:
Wolfgang Stauss
Projektdauer:
15.05.2014 - 15.07.2014
Schlüsselbegriffe:
Eiweißlücke, Futtermittel, Leguminosen

Aus einer Vielzahl von Umfragen wird eine ablehnende Haltung gegenüber gentechnisch veränderten Produkten deutlich. Auch steigt die Nachfrage nach regional erzeugten Produkten. In der Nutztierhaltung wird allerdings ein Großteil der erforderlichen Eiweißfuttermitteln auf Basis von importierten Sojaprodukten, insbesondere Sojaschrot, bezogen. Dieses Soja ist in der Regel gentechnisch verändert und stammt aus den USA, Brasilien, Argentinien oder Paraguay.
In dieser Potenzialanalyse sollte, bei unterschiedlichen Szenarienbeschreibungen bezüglich der Höhe von Leguminosen in der Fruchtfolge, über die Ermittlung des Bedarfs an Eiweißträgern in der Nutztierhaltung der daraus resultierende Importbedarf an Sojaprodukten ermittelt werden.

Finanzierung:
Das Vorhaben wurde beauftragt von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V., AbL, und im Rahmen des Projekts Vom Acker in den Futtertrog - Zukunftsweisende Eiweißfutter-Versorgung für NRW durchgeführt.
Die Ergebnisse der Kurzstudie finden sie unter diesem Link und bei AgEcon

Projektteam:
i.green:
Wolfgang Stauss
Fachbereich Agrarwirtschaft:
Prof. Dr. Jürgen Braun
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler

Schweinehaltung und Verbraucher: Multimethodische Bewertung von Schweinehaltungsverfahren durch Verbraucher anhand von Videos aus realen Schweineställen

Bericht als pdf

Betreuer:
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler
Prof. Dr. Martin Ziron
Mitarbeiter:
Dr. agr. Univ. Gudrun Plesch
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut
Förderung:
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
Laufzeit:
01.09.2013 - 31.12.2014

Das gemeinschaftliche Projekt der Fachhochschule Südwestfalen und der Universität Bonn im Rahmen des Forschungsnetzwerkes NRW Agrar zielte darauf ab, Verbrauchern Einblick in reale, aktuelle Schweinehaltungsverfahren zu bieten und diese Verfahren bewerten zu lassen. Um die Verbraucherakzeptanz unterschiedlicher Haltungsverfahren zu untersuchen sowie verbraucherseitige Bewertungskriterien abzuleiten, wurden Videofilme von Schweineställen produziert, die einen Überblick über den aktuellen Stand der Haltungsverfahren von Mastschweinen geben. Diese Videofilme wurden in Gruppendiskussionen eingespielt und als Stimulus für die Diskussionen genutzt. Damit wurden methodische Grundlagen und Ansätze entwickelt und erprobt, auf die in zukünftigen Forschungsprojekten zurückgegriffen werden kann. Ferner konnte durch dieses Projekt die Vernetzung innerhalb der nordrhein-westfälischen Agrarforschung gestärkt werden und somit ein Beitrag in Bezug auf übergeordnete Forschungsprogramme mit dem Fokus auf die Nutztierhaltung geleistet werden.

Analyse der Möglichkeiten zur Auslobung von Hühnereiern mit dem Siegel „ohne Gentechnik“ unter Berücksichtigung des Produktionsweges der Futtermittel Soja, Mais und Raps vom Feld bis zum Stall

Projektbericht als PDF

Projektleitung:
Prof. Dr. M. Wittmann , Prof. Dr. M. Mergenthaler
Mitarbeiter:
Dr. rer. nat. P. D. Dapprich , Sandra Kronenberg, M.Sc.
Förderung:
Zentralverband Eier e. V. (ZVE)
Projektzeitraum:
Mai – Oktober 2013

Ziel des kooperativen Forschungsprojektes ist es, die Machbarkeit der Warenauslobung mit dem Siegel „ohne Gentechnik“ am Beispiel der Produktion von Hühnereiern zu analysieren. Eine Auslobung mit dem Siegel „Ohne Gentechnik“ wird immer wieder von Verbrauchern und Interessenverbänden gefordert. Allerdings wird die Verlässlichkeit eines solchen Siegels oft angezweifelt. Daher sind Untersuchungen zur Verfügbarkeit von GVO-freien Rohstoffen, verlässliche Transportketten und sicherer Futtermittelherstellung entscheidend für die Wertigkeit des Siegels „Ohne Gentechnik“.

Durch eine Analyse der Produktionskette der typischen Futtermittel Soja, Mais und Raps sollen Erkenntnisse über die Art und den Umfang der möglichen Verunreinigungen mit bzw. Verschleppung von GVO-Material im Futtermittel erarbeitet werden. Auf dieser Basis soll eine Aussage über die Machbarkeit einer rechtssicheren Auslobung von Hühnereiern mit dem Siegel „Ohne Gentechnik“ getroffen werden. Methodisch basiert die Untersuchung im Wesentlichen auf der inhaltsanalytischen Auswertung von Experteninterviews mit Branchenkennern und Vertretern der einzelnen Produktionsstufen Rohstoffherstellung, Transport und Logistik, Futtermittelherstellung, Zertifizierung und Handel.

“Gesunde Tiere – gesunde Lebensmittel“ (Teilprojekt G)

Marketingskonzeption (1,38 MB pdf, für beidseitigen Druck formatiert)
Zwischenbericht (2 MB pdf)

Betreuer:
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler (federführend)
Prof. Dr. Margit Wittmann

Förderung:
Land Nordrhein-Westfalen und Europäische Union (EU)
über das 'Ziel 2 - Programm NRW 2007-2013 (EFRE)'
Projektlaufzeit:
01.07.2010 - 31.08.2013
Mitarbeiterin:
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut

Das Vorhaben ist Teilprojekt des Kooperationsprojektes „Gesunde Tiere – gesunde Lebensmittel“, das der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband koordiniert. Das Gesamtprojekt ist eines von sieben Gewinner-Projekten im ersten Förderwettbewerb Ernährung.NRW, der in 2008 durchgeführt wurde.

Ziele des Projektes:

  • Verbesserung der Tiergesundheit in der Schweinehaltung und dadurch Erhöhung der Lebensmittelsicherheit,
  • Förderung des Images der Schweinefleischerzeugung,
  • Entwicklung eines Tiergesundheitssystems und eines Marketingkonzeptes mit Hilfe stufenübergreifender Vernetzung von Informationen,
  • Verbesserung des Informationstransfers unter den Beteiligten im Bereich der Schweinefleischerzeugung.

Die positiven Wirkungen des Vorhabens sollen die nordrhein-westfälische Veredlungswirtschaft insgesamt nachhaltig stärken.

Partner im Projekt:

Weiterhin werden ca. 60 landwirtschaftliche Betriebe eingebunden.
Zusätzlich ist die Einbeziehung des Lebensmitteleinzelhandels geplant.

Studie über die Anforderungen der Verbraucher in Vietnam an Lebensmittel

[Bericht als pdf-Datei]

Projektleitung:
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler
Projektmitarbeit:
M.A. Nguyen Van Phuong
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut
Kooperationspartner:
AFC Public Services GmbH, Bonn
Dr. Christoph Kliebisch (Projektleitung)
Dr. Volker Ebert (Projektbearbeitung)
Unterauftragnehmer:
Hanoi University of Agriculture (HUA)
Auftraggeber:
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Laufzeit:
15.05.2013 – 15.10.2013

Zielsetzung und Durchführung:
Der Auftrag des BMELV zielt darauf ab, ein aktuelles umfassendes Bild des Marktes für ausländische Lebensmittel in Vietnam zu erhalten. Damit sollen bestehende, bislang unerkannte Marktpotenziale aufgezeigt werden, um auch kleinen und mittleren Unternehmen der deutschen Ernährungswirtschaft das Herantreten an asiatische Drittlandsmärkte zu erleichtern. Durch die Untersuchung des Wettbewerbsumfeldes für deutsche Lebensmittelproduzenten in Vietnam und die zusätzliche empirische Verbraucherbefragung sollen detaillierte Aussagen zu den Zielmärkten vorgelegt werden, die anschließend in die Gestaltung weitere Maßnahmen des Exportförderungsprogramms der Bundesregierung einfließen können.
Die Studie wird zweistufig durchgeführt. In der ersten Stufe werden im Rahmen einer Vergleichsstudie die Hauptkonkurrenten für deutsche Lebensmittelhersteller in Vietnam und deren Marketingaktivitäten ermittelt – jeweils für die Branchen „Fleisch- und Fleischerzeug-nisse“, „Milch und Milcherzeugnisse“, „Süßwaren“ und „Alkoholische Getränke“.
In der zweiten Stufe erfolgt eine empirische Untersuchung, die die Perspektive vietnamesi-scher Verbraucher beleuchtet. Die empirische Untersuchung umfasst eine qualitative (Gruppendiskussionen) und eine quantitativen Erhebung (Online-Befragung). Die Ergebnisse werden branchenspezifisch dargestellt.

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Steigerung der landwirtschaftlichen Wertschöpfung durch Produkte aus Weidehaltungssystemen

[Abschlussbericht Studie Weidemilch hier als pdf-Datei]

Betreuer:
Prof. Dr. Marcus Mergenthaler (federführend)
Prof. Dr. Wolf Lorleberg
Förderung:
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV)
Projektlaufzeit:
01.07.2011 - 31.12.2012
Mitarbeiterin:
Dipl.-Ing. (FH) Anke Schleyer

Das Forschungsvorhaben hat zum Ziel, im Verbund und als Ergänzung zu weiteren, z.T. schon laufen-den Forschungsvorhaben zu Weidesystemen den bisher noch nicht berücksichtigten Aspekt der Vermarktung von Produkten aus Weidehaltungssystemen (mit besonderem Fokus auf Milch) aufzu-greifen. Dabei sollen für unterschiedlich strukturierte Regionen in NRW an die jeweiligen Verhältnisse angepasste Weidesysteme mit verschiedenen Bewirtschaftungsintensitäten berücksichtigt werden. Konkret sollen die Marktpotenziale und die möglichen erzielbaren Erzeugerpreise abgeschätzt und darauf aufbauend Empfehlungen für Marketingstrategien aus Sicht von Landwirten und Verarbeitern abgeleitet werden. Das Vorhaben könnte ferner dazu dienen, eine breiter angelegte Initiative des Landes NRW zur Stärkung der Grünlandregionen zu unterstützen und mit vorzubereiten, die die positiven gesellschaftlichen, umwelt- und klimaschonenden Effekte von Grünland hervorheben.

Das Projekt wird in folgenden aufeinander aufbauenden Arbeitsschritten umgesetzt:
1. Ermittlung aktueller und potenzieller Weidewirtschaftssysteme und ihre Standorte in Nordrhein-Westfalen
2. Ermittlung des Marktpotenziales von Agrarprodukten aus Weidewirtschaftssystemen; insbesondere von „Weidemilch“ sowie nach Möglichkeit auch von Fleisch von Weidetieren und Abschätzung der möglichen erzielbaren Erzeugerpreise
3. Ermittlung der potenziellen einzelbetrieblichen Wirtschaftlichkeit von Weidewirtschaftssystemen
4. Ableitung von Handlungsempfehlungen für Produktion, Verarbeitung und Marketing unter Berücksichtigung des neuen Qualitätszeichens NRW.

Wirtschaftliche Bewertung von Maßnahmen zur Verminderung der Emissionen aus der Tierhaltung in Nordrhein-Westfalen

Der Abschlussbericht, veröffentlicht als Forschungsbericht Nr. 29 des Fachbereichs Agrarwirtschaft Soest, kann angefordert werden im Sekretariat des Fachbereichs Agrarwirtschaft >

Projektleitung:

Prof. Dr. Jürgen Braun
Prof. Dr. Martin Ziron
Auftraggeber:
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV)
Projektlaufzeit:
01.07.2011 - 31.07.2012
Projektmitarbeiterin:
M.sc.agr. Teresa Gockeln

Projektziel:
Zusammenfassung des Berichts (232 KB pdf)

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Wirkungsanalyse gesetzlicher Änderungen im Bereich erneuerbarer Energien aus Sicht von Landwirtschaft und ländlichen Räumen in NRW

Den Abschlussbericht, veröffentlicht als Forschungsbericht Nr. 28 des Fachbereichs Agrarwirtschaft Soest, finden Sie hier.

Die Präsentation von Teilergebnissen anlässlich der 13. Biogastagung NRW finden Sie hier im pdf-Format.

Projektleitung:
Prof. Dr. Jürgen Braun
Prof. Dr. W. Lorleberg
Auftraggeber:
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MKULNV)
Projektlaufzeit:
01.05.2010 - 31.12.2011
Projektmitarbeiter:
MBA Dipl.-Ing FH Wolfgang Stauss

Projektziel:
Die Rahmenbedingungen und Zukunftsprognosen für den Biogassektor wurden in 2010/11 recht günstig eingeschätzt; dennoch ist die Branche mit dem Vorschlag eines Erneuerbaren-Gas-Einspeisegesetzes im Sommer 2009 an die Politik herangetreten.

Gleichzeitig wurde die nächste Anpassung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) diskutiert. Die mit der Novelle verbundenen zu erwartenden Folgewirkungen sind noch nicht absehbar und sollten für eine objektive politische Beurteilung grundlegend analysiert werden, bevor sie Gesetzeskraft erlangen. Das Projekt soll Entscheidungshilfen und Antworten auf folgende Fragen geben:

  • Wie könnte ein entsprechendes Gesetz im Detail konzipiert werden und welche Positionen nehmen unterschiedliche Interessensgruppen gegenüber dem Gesamtvorhaben und gegenüber Detailregelungen ein?
  • Welche Auswirkungen ergeben sich durch einzelne Gestaltungsvarianten auf einzelbetrieblicher und regionaler Ebene?
  • Welche Gestaltungsalternative wäre aus Sicht der Landwirtschaft und der ländlichen Räume in Nordrhein-Westfalen zu bevorzugen?

Das Vorhaben wurde in engem Kontakt mit Akteuren der landwirtschaftlichen Praxis (Betriebsleiter, Berater u.a.) durchgeführt, um möglichst reale Verhältnisse abzubilden. Die Landwirtschaft und die ländlichen Räume selbst können insofern von den Ergebnissen des Projektes profitieren, dass die politischen Entscheidungen der Landesregierung damit auf eine objektive und rationale Basis gestellt werden.

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Volkswirtschaftliche Neubewertung des gesamten Agrarsektors und seiner Netzwerkstrukturen „Clusterstudie Landwirtschaft und Agribusiness“

Kurzfassung der Clusterstudie Agribusiness(1 MB pdf)
Abschlussbericht der Clusterstudie Agribusiness (4 MB pdf)

Betreuer:
Prof. Dr. H.-U. Hensche (federführend)
Prof. Dr. W. Lorleberg
Förderung:
DBV
Landwirtschaftliche Rentenbank
Projektlaufzeit:
01.01.2008 - 31.12.2010
Mitarbeiterinnen:
Dipl.-Ing (FH) Anke Schleyer
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut
Dipl.-Ing. (FH) Susanne Orth
Dipl.-Ing. (FH) Jörn Kathmann

Ziel des Projektes war die Entwicklung und Darstellung eines zusammenhängenden Clustersystems, das die Landwirtschaft als Teilcluster des Agribusiness abbildet. Vertiefend wurden ausgewählte Regionen und Branchen betrachtet.

Im Rahmen des Forschungsprojektes wurden für ganz Deutschland zentrale Kenngrößen des Clusters „Agribusiness“ hinsichtlich wirtschaftlicher, sozialpolitischer und ökologischer Aspekte erarbeitet. Dabei wurden sowohl Produktions-, Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen als auch das Vernetzungsausmaß und –intensität sowie die wirtschaftliche Bedeutung dargestellt.

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Standortsicherung durch Clustermanagement und Netzwerkentwicklung – Eine Perspektive für die Agrarwirtschaft in NRW

Kurzgefasste Schlussfolgerungen (pdf 160 KB)
Abschlussbericht (pdf 3 MB)

Betreuer:
Prof. Dr. W. Lorleberg (federführend)
Prof. Dr. H.-U. Hensche
Förderung:
MUNLV
Projektlaufzeit:
01.07.2007 - 30.06.2009
Mitarbeiterinnen:
Dipl.-Ing. (FH) Anke Schleyer
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut

Auftrag der Arbeit war es, Verbundvorteile aus dem Cluster- und Netzwerkansatz für die NRW-Landwirtschaft abzuschätzen und Handlungsempfehlungen zur Optimierung von Netzwerkgestaltung und Clustermanagement zu erarbeiten. Im Rahmen der Forschungsarbeit wurden die Voraussetzungen für die erfolgreiche Entwicklung von Clustern und Netzwerkinitiativen untersucht. Daneben wurde recherchiert, inwieweit Clusterkonzepte Einzug in den Agrar- und Ernährungsbereich gehalten haben. Ein Augenmerk wurde auch auf die nordrhein-westfälische Clusterpolitik - insbesondere im Hinblick auf den „Cluster Ernährung.NRW“ gelegt; nordrhein-westfälische Cluster- und Netzwerkinitiativen mit Bezug zur Landwirtschaft wurden aufgelistet. Näher analysiert wurden die Teilbranchen „Veredlung im Münsterland“ sowie „Obst und Gemüse am Niederrhein“ Dabei wurden vorhandene Netzwerkstrukturen in beiden Bereichen sowie die Beteiligung der Landwirtschaft untersucht. Für beide Teilbranchen wurden Perspektiven der Clusterentwicklung und künftige Herausforderungen aufgezeigt.

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Regionale Struktur– und Einkommenswirkungen der Biogasproduktion in NRW (3 Projektregionen)

Abschlussbericht (pdf)

Betreuer:
Prof. Dr. Jürgen Braun (federführend)
Prof. Dr. Wolf Lorleberg
Förderung:
MUNLV
Kooperation:
Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
Projektlaufzeit:
08.2006 - 09.2009
Mitarbeiterinnen:
Dipl.-Ing. (FH) Heike Wacup

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Abschätzung der Strukturwirkungen der expandierenden Biogasproduktion in landwirtschaftlichen Betrieben. Vor dem Hintergrund der Flächenkonkurrenz in veredlungsstarken Regionen sollen die Veränderungen der Flächennutzung bei verstärkter Biogasproduktion und daraus ableitbare Umweltwirkungen ermittelt werden. Darüber hinaus werden die Auswirkungen auf den Bodenmarkt und die mittelfristigen Folgen für die Agrarstruktur herausgearbeitet. Die Folgen für das Einkommen landwirtschaftliche Betriebe sowie die Änderungen in der Produktionsstruktur der Betriebe mit den sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Rohstoffbereitstellung für die Verarbeitungsindustrie sind ebenfalls Bestandteil der Untersuchung. Zur Durchführung des Projektes wurden zunächst Landkreise mit hoher Veredlungsdichte und hoher Dynamik in der Biogasproduktion, im 2. Projektabschnitt die Grünlandregionen und im laufenden Abschnitt werden die Ackerbauregionen bearbeitet. Zur Analyse der Bodennutzungssysteme und Substratversorgung aktiver Biogas produzierender landwirtschaftlicher Betriebe erfolgt eine umfassende Bestandsaufnahme zum derzeitigen Stand der Biogasproduktion in den ausgewählten Untersuchungsregionen. An Hand einfacher Modellrechnungen können u.a. Orientierungswerte für maximal tragbare Flächenpachtpreise abgeleitet werden. Diese speziell für die Untersuchungsregionen gewonnenen Ergebnisdaten können auf Landesebene hochgerechnet und dargestellt werden. Abschließend erfolgt eine Diskussion der gewonnen Ergebnisse aus Sicht des Agrarsektors, der Ernährungsindustrie, der Umwelt und der Haushaltssituation des Bundeslandes.

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Regionale Struktur- und Einkommenswirkungen der Biogasproduktion in NRW

vorläufiger Bericht (pdf)

Betreuer:
Prof. Dr. Jürgen Braun (federführend)
Prof. Dr. W. Lorleberg
Förderung:
MUNLV
Projektlaufzeit:
01.08.2006 - 31.07.2007
Mitarbeiterinnen:
Dipl.-Ing. (FH) Heike Wacup

Ziel des Forschungsvorhabens war die Abschätzung der Strukturwirkungen der kurz- und mittelfristig zu erwartenden Expansion der Biogasproduktion in landwirtschaftlichen Betrieben in NRW. Im Einzelnen wurde eine Änderung der Flächennutzung, Auswirkungen auf den Bodenmarkt, Folgen für das Einkommen landwirtschaftlicher Betriebe und sich daraus ergebende Veränderungen der Agrarstruktur untersucht. Ergänzend erfolgte die Abschätzung der Folgen für die Produktionsstruktur der Betriebe und daraus resultierende Konsequenzen für die Rohstoffbereitstellung der Verarbeitungsindustrie. Abschließend wurden politische Maßnahmen zur Förderung und Lenkung der weiteren Entwicklung der Biogasproduktion in NRW diskutiert. Im Mittelpunkt stand dabei die zukünftige Ausgestaltung des Gesetzes zum Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG).

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Optimierung der Kundenbindung bei landwirtschaftlichen Direktvermarktern in NRW

Abschlussbericht
Checkliste

Betreuer:
Prof. Dr. H.-U. Hensche
Förderung:
MUNLV
Projektlaufzeit:
01.07.2006 - 30.06.2007
Mitarbeiterinnen:
Dipl.-Ing. (FH) Anke Schleyer
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut

Das Vorhaben baut auf den Ergebnissen des in 2006 abgeschlossenen Projektes „Möglichkeiten und Grenzen der nachhaltigen Kundenbindung bei der Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte in NRW“ auf, das die Untersuchung von Kundenbindungsstrategien bei Dienstleistern und im Handel zum Inhalt hatte. Die darin aufgestellten Thesen zur Optimierung der Kundenbindung in der landwirtschaftlichen Direktvermarktung wurden nun an Praxisbeispielen überprüft. Dazu waren sieben direktvermarktende landwirtschaftliche Betriebe in das Vorhaben einbezogen, deren Kundenbindungsaktivitäten analysiert wurden. Neben einer umfassenden Kundenbindungsanalyse wurden Kundenbefragungen mit insgesamt 467 Kunden durchgeführt. Mit den Direktvermarktern wurden Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Kundenbindung in den Betrieben diskutiert. Im Ergebnis wurde eine Checkliste für die Praxis erstellt, die dazu beitragen soll, die Kundenbindung bei landwirtschaftlichen Direktvermarktern zu optimieren.

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Möglichkeiten und Grenzen der nachhaltigen Kundenbindung bei der Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte in Nordrhein-Westfalen

Abschlussbericht

Betreuer:
Prof. Dr. H.-U. Hensche
Förderung:
MUNLV
Projektlaufzeit:
04.2005 - 03.2006
Mitarbeiterinnen:
Dipl.-Ing. (FH) Anke Schleyer
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut

Ziel des Vorhabens ist die Optimierung von Kundenbindungskonzepten für landwirtschaftliche Direktvermarkter in NRW. Dazu werden zunächst konzeptionelle Grundlagen der Kundenbindung ermittelt und bestehende Kundenbindungskonzepte auf Konsumgütermärkten und bei Dienstleistungen analysiert. Insbesondere werden Beispiele im Einzelhandel und in der Gastronomie beleuchtet. Der Focus der Untersuchung richtet sich auf das Zielspektrum der Kundenbindung, die eingesetzten Instrumente sowie auf Möglichkeiten der Erfolgskontrolle. Auf den Recherchen aufbauend erfolgt eine Einschätzung der Übertragbarkeit eingesetzter Kundenbindungsinstrumente auf die landwirtschaftliche Direktvermarktung. Im Ergebnis werden Thesen zur Optimierung der Kundenbindung in der Direktvermarktung formuliert.

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Berufsfeldanalyse agrarische Fachhochschulen

Abschlussbericht

Betreuer:
Prof. Dr. H.-U. Hensche
Förderung:
Förderungsfonds der landwirtschaftlichen Rentenbank
Projektlaufzeit:
06.2004-01.2005
Mitarbeiterin:
Dipl.-Ing. (FH) Anke Schleyer

Ziel des Vorhabens war die Ermittlung von verlässlichen Informationen über das Berufsfeld für Absolventen von agrarischen Fachhochschulstudiengängen in Deutschland. Dazu wurde an nahezu allen FH-Standorten eine schriftliche Absolventenbefragung durchgeführt. Ergänzend wurden ausgewählte Arbeitgeber interviewt, deren Aussagen mit Hilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet wurden. Als Grundgesamtheit der Erhebung wurden die Absolventen der Jahrgänge 1994-2004 der neun beteiligten agrarischen Fachhochschulen festgelegt. Angeschrieben wurden 2.501 Absolventen, als nicht zustellbar wurden 65 Sendungen an den entsprechenden Adressat zurückgesandt. Der Rücklauf lag mit 864 Antworten bei 34,5 % und ließ eine reale Spiegelung der tatsächlichen Gegebenheiten im Studium und dem sich anschließenden Berufsleben zu. Zum Projektende wurde eine Ergebnisdiskussion mit den beteiligten Standorten durchgeführt. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes wurden in einem Abschlussbericht zusammengefasst und über die relevanten Medien kommuniziert.

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Stärkung des Agrarstandortes Nordrhein-Westfalen durch engere Verzahnung von Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft – Bestandsaufnahme und Perspektiven (Agrarstandort NRW)

Abschlussbericht

Projektleitung:
Prof. Dr. Hans-Ulrich Hensche
Förderung:
MUNLV
Projektzeitraum:
2003 - 2005
Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut
Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Berendson

Mit dem Forschungsvorhaben wurde ein Konzept zur Verbesserung der Wettbewerbsposition der NRW-Landwirtschaft als Zulieferer der NRW-Ernährungswirtschaft erarbeitet. Dazu wurden Verhaltensmuster, Ansprüche und Konzepte im Beschaffungsmarketing der aufnehmenden Hand analysiert und die grundsätzlichen Anforderungen an die heimische Landwirtschaft abgeleitet. Im Ergebnis wude durch eine Optimierung der Geschäftsbeziehungen zwischen Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft ein Beitrag zur Sicherung des Agrarstandortes Nordrhein-Westfalens geleistet.

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Analyse erfolgreicher Vermarktungsinitiativen von ökologisch erzeugten Produkten zur Ermittlung von Erfolgsfaktoren

Abschlussbericht
Handreichung

Betreuer:
Prof. Dr. H.-U. Hensche
Förderung:
BMVEL / BLE
Projektlaufzeit:
2002 - 2003
Mitarbeiterin:
Dipl.-Ing. (FH) Anke Schleyer

Ziel des Vorhabens war die Entwicklung einer praxisgerechten Methode zur Bewertung des Erfolges von Vermarktungsinitiativen ökologisch erzeugter Produkte. Mit der Ermittlung von Erfolgsfaktoren soll die nachhaltige Entwicklung der Initiativen unterstützt und Negativerfahrungen vorgebeugt werden.

Im Projektverlauf wurden Interviews mit Beteiligten von 25 Vermarktungsinitiativen ökologisch erzeugter Produkte geführt. Ergänzend wurden Gespräche mit Marktpartnern der Initiativen geführt. Die Auswertung der Befragung mündete in ein Indikatorensystem zur Bewertung des Erfolges von Vermarktungsinitiativen ökologischer Produkte, das mit Experten diskutiert und auf Konsistenz überprüft wurde.

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Potenziale der Freizeit- und Erholungsangebote landwirtschaftlicher Betriebe in Nordrhein-Westfalen

Ergebnisse

Betreuer:
Prof. Dr. H.-U. Hensche
Förderung:
MUNLV
Projektlaufzeit:
2001 - 2003
Mitarbeiterinnen:
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut
Dipl.-Ing. (FH) Heike Ulrich

Im Rahmen des Forschungsvorhabens wird eine praxisgerechte Methode zur Ermittlung des Potentials von Freizeit und Erholungsangeboten entwickelt und beispielhaft angewendet. Dabei sind die verschiedenen Kategorien von agrarischen Freizeitdienstleistungen zu typisieren, die aktuelle Bedeutung der jeweiligen Angebotsformen zu erfassen und die Wachstumsmöglichkeiten abzuschätzen. Zur Messung des Potentials von Freizeit und Erholungsangeboten in der Landwirtschaft sollen Indikatoren entwickelt werden, die regionaltypisch zu verifizieren sind.

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Akzeptanz des NRW-Förderprogramms zur regionalen Vermarktung landwirtschaftlicher Erzeugnisse (Akzeptanzanalyse)

Ergebnisse

Betreuer:
Prof. Dr. H.-U. Hensche
Förderung:
MUNLV
Projektzeitraum:
2000-2001
Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Heike Ullrich-Jäker
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut

Das Land Nordrhein-Westfalen gewährt seit 1997 im Rahmen eigener Richtlinien Zuwendungen für gemeinschaftliche regionale Vermarktungsinitiativen. Die Förderung soll dazu beitragen, Hemmnisse bei der Einführung regionaler Produktions- und Vermarktungsaktivitäten abzubauen.

Ziel des Forschungsvorhabens ist die Analyse der Akzeptanz des Förderprogramms auf Seiten der Landwirtschaft und der nachgelagerten Bereiche. Im Ergebnis werden Vorschläge für eine praxisgerechte und dem Bedarf angemessene Ausrichtung der nordrhein-westfälischen Förderrichtlinien entwickelt.

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Nachfragepotential für Öko-Produkte in Nordrhein-Westfalen (Ökopotentialanalyse)

Betreuer:
Prof. Dr. H.-U. Hensche
Förderung:
MUNLV
Projektzeitraum:
2000
Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Hubert Kivelitz

Ziel dieser Kurzzeitstudie ist die Ermittlung der Vermarktungsperspektiven für Ökoprodukte in Nord-rhein-Westfalen. Dabei werden Wachstumspotentiale und Absatzrisiken aufgezeigt.

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Bereits vorhandene, meist auf Bundesebene vorliegende Marktforschungsergebnisse zur Nachfrage nach Ökoprodukten wurden zu einer tragfähigen Datenbasis für Nordrhein-Westfalen verdichtet. In Exper-tengesprächen mit Anbauverbänden, Landwirten, Verarbeitern und Vermarktern wurden die Entwick-lungsperspektiven für Ökoprodukte in NRW erörtert. Die bisherigen Argumente der Beteiligten, die für oder gegen eine Umstellung auf ökologischen Landbau sprechen, werden beleuchtet.

Leitfaden zur Stärkung regionaler Vermarktungsprojete

Ergebnisse mit Leitfaden (pdf)

Betreuer:
Prof. Dr. H.-U. Hensche
Förderung:
MURL
Projektzeitraum:
1999
Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Heike Ullrich,
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut

Regionale Vermarktung bietet für den Absatz von Nahrungsmitteln vielfältige Gestaltungsmöglich-keiten. Dafür engagieren sich zahlreiche Institutionen, Organisationen, Berufsgruppen sowie Interessen-verbände, nicht zuletzt deshalb hat dieses Marktsegment in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Die Regionalvermarktung wird in vielfältiger Form mit öffentlichen Mitteln gefördert und erfährt politi-sche Unterstützung . Gleichwohl überzeugen die bisherigen Erfahrungen nicht immer. Insbesondere die mangelnde ökonomische Tragfähigkeit gefährdet die Nachhaltigkeit der Initiativen.

Unter Einbeziehung von Erfahrungen im Projektmanagement wurde ein Leitfaden zur Stärkung regio-naler Vermarktungsprojekte entwickelt. Damit werden die Stärken und Schwächen der Initiativen und der laufenden Projekte für Beteiligte und Geldgeber transparent. Dies ermöglicht bei Konzeption und Durchführung sachgerechtere Entscheidungen. Mit der Darstellung praxisbezogener, verlässlicher Er-folgsfaktoren für regionale Vermarktungsprojekte wird ein wesentlicher Beitrag zur Sicherung der Nachhaltigkeit geleistet.

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Bestandsaufnahme der Regional-Vermarktung in Nordrhein-Westfalen

Betreuer:
Prof. Dr. H.-U. Hensche
Förderung:
MURL
Projektzeitraum:
April 1997 - November 1997
Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) H. Ullrich

Im Rahmen dieses Projektes wird eine möglichst umfassende Listung und Typisierung regionaler Ver-marktungsaktivitäten für Lebensmittel in NRW vorgenommen. Vorrangig geht es um die Erfassung kleinräumiger Konzepte nach dem Motto „Aus der Region für die Region“. Die klassische Direktver-marktung an End- und Großverbraucher wird dabei nur insoweit einbezogen, wie neue Ideen erkennbar sind. Zu diesem Zweck wurden in Zusammenarbeit mit den Landwirtschaftskammern Träger regionaler Vermarktungsprojekte schriftlich befragt und ergänzende Expertengespräche mit Initiatoren geführt. Ziel ist über die Bestandsaufnahme hinaus die Darstellung der bisherigen Erfahrungen mit regionalen Vermarktungsaktivitäten, die Bewertung ihrer künftigen Probleme und Entwicklungschancen sowie Empfehlungen zur sachgerechten Unterstützung durch Politik und Beratung.

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Perspektiven ausgewählter Standorte der Schweinefleischproduktion in NRW (Veredlungsstandorte)

Betreuer:
Prof. Dr. H.-U. Hensche
Förderung:
MURL
Projektzeitraum:
1995 - 1997
Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. agr. M. Spielhoff (Promotion 2001)
Dipl.-Ing. agr. H. Vogt

Die Analyse der Schweinefleischproduktion im inter- und intraregionalen Vergleich unter besonderer Berücksichtigung wettbewerbsrelevanter Bestimmungsfaktoren erfolgte im ersten Projektabschnitt. Im zweiten Abschnitt erfolgt die Erstellung von Extremszenarien auf verschiedenen Aggregationsebenen, die Entwicklungsbasis für standortangepaßte Strategien der Produzenten in Zusammenarbeit mit ihren Marktpartnern sein können. Gleichzeitig geben sie Hinweise für die Politik auf gegebenenfalls notwen-dige Änderungen der Rahmenbedingungen.

Der Abschlussbericht liegt vor. Forschungsberichte des Fachbereichs Agrarwirtschaft Nr. 6 und 7

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Kooperation Landwirtschaft und Wasserwirtschaft im Spiegel der Landwirte im Einzugsgebiet der Stevertalsperre

Projektleitung:
Prof. Dr. Hans-Ulrich Hensche
Zusammenarbeit:
Prof. Dr. Norbert Lütke Entrup
Förderung:
Gelsenwasser AG, Recklinghausen
Projektlaufzeit:
1994 - 1996
Mitarbeiter/in:
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut
Dipl.-Ing. agr. Harald Vogt

Das Projekt analysiert auf Basis einer Befragung von 300 Landwirten im Einzugsgebiet der Stevertalsperre Bekanntheits- und Wirkungsgrad der dortigen Kooperation zwischen Landwirtschaft und Wasserwirtschaft. Die Ergebnisse sind Grundlage für die konzeptionelle Weiterentwicklung.

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Berufsfeldanalyse - Diplomingenieur (FH), Fachrichtung Landbau

Projektleitung:
Prof. Dr. Hans-Ulrich Hensche
Förderung:
Universität - GH Paderborn und Arbeitsamt Soest
Projektlaufzeit:
1994 - 1996
Mitarbeiterin:
Dipl.-Ing. (FH) Else Herwing-Hujer

Mit dem Projekt wurden auf Basis einer Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbefragung das Berufsfeld der Soester Landbau-Absolventen und die Stärken und Schwächen des Studienganges Landbau in Soest analysiert. Die Ergebnisse sind Basis für die berufsfeldorientierte Weiterentwicklung des Studienganges.

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Marktorientierte Kooperation im Agrarbereich

Projektleitung:
Prof. Dr. Hans-Ulrich Hensche
Kooperation:
Universität Gießen, Prof. Dr. Hermann Boland,
Institut für Agrarsoziologie und Beratungswesen
Förderung:
MURL
Projektlaufzeit:
1994 - 1995
Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. agr. H. Vogt

Mit dem Projekt sind die vielfältigen Formen vertikaler und horizontaler Zusammenarbeit untersucht worden, die auf eine Verbesserung der Wettbewerbsposition der Beteiligten abzielen. Zunächst wird die Wettbewerbsrelevanz marktorientierter Kooperation dargestellt. Danach werden aus horizontaler und vertikaler Blickrichtung Interessenlage und Kooperationshemmnisse aufgezeigt und Entwicklungsstrategien sowie Beratungskonzepte für marktorientierte kooperative Ansätze abgeleitet.

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Marktanalyse Kompost im Kreis Soest

Projektleitung:
Prof. Dr. Hans-Ulrich Hensche
Zusammenarbeit:
Prof. Dr. Ludwig Volk
Förderung:
Entsorgungswirtschaft Soest GmbH
Projektlaufzeit:
1993 - 1994
Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Christoph Kremp

Im Rahmen des Projektes erfolgte eine Analyse des Absatzpotentials für Bio-Kompost im Kreis Soest nach den Zielgruppen Landwirte, Gärtner und Kommunen. Dazu wurden Expertengespräche und Potentialanalysen durchgeführt.

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Landwirtschaft in der öffentlichen Diskussion

Projektleitung:
Prof. Dr. Hans-Ulrich Hensche
Förderung:
Universität - GH Paderborn und Arbeitsamt Soest
Projektlaufzeit:
1991 - 1993
Mitarbeiterin:
Dipl.-Ing. agr. Katrin Klein

Das Projekt beinhaltete eine Bestandsaufnahme zum Bild der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit durch vergleichende Auswertung verfügbarer Untersuchungen. Ziel war die Entwicklung von Konzepten zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit in der Praxis.

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Nutzung von Verbraucherpräferenzen für Nahrungsmittel aus Nordrhein-Westfalen (Nachbarschaftsprodukte)

Projektleitung:
Prof. Dr. Hans-Ulrich Hensche
Kooperation:
Universität Gießen, Prof. Dr. Eberhard Schinke,
Zentrum für kontinentale Agrar- und Wirtschaftsforschung
Förderung:
MURL
Projektlaufzeit:
1990 - 1993
Mitarbeiter/innen:
Dipl. oec. troph. Astrid Hauser
Dipl.-Ing. agr. Michael Reininger
Dipl.-Ing. (FH) Christiane Wildraut

Mit dem Projekt ist untersucht worden, ob und auf welchen Wegen die Herkunft von Nahrungsmitteln als überzeugendes Kaufargument beim Verbraucher verankert werden kann. Dazu wurden mit Unterstützung durch ein Marktforschungsinstitut in NRW 1400 Verbraucher und 700 Landwirte befragt. Die Untersuchung zeigt, dass herkunftsbezogene, auf regionale Identität ausgerichtete Vermarktungskonzepte für Nahrungsmittel ein interessantes Marktsegment sind, das in unternehmerischer Initiative zu erschließen ist.

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