Ermittlung der mechanischen Belastbarkeit von Böden in NRW

Betreuer:
Prof. Dr. Th. Weyer
Förderung:
MUNLV
Kooperation:
Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
Projektzeitraum:
2001-2004
Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. agr. B. Cramer
LTA Th. Keuck

In verschiedenen Bodenlandschaften (Bodenarten), die repräsentativ für Nordrhein-Westfalen sind sollen Grenzwerte der Belastbarkeit ermittelt werden. Dabei soll der Einfluss der Klimaräume und verschiedener Fruchtfolgen und Bodenbewirtschaftungssysteme berücksichtigt werden.
Ziel ist die Verifizierung und Validierung von drei Modellen zur Bewertung von Bodenverdichtungen.

> Top

Bewertung von neuen Systemen der Bodenbewirtschaftung mit Körnerraps und Körnerleguminosen

Betreuer:
Prof. Dr. Norbert Lütke Entrup
Koordinator:
Dr. F.-F. Gröblinghoff
Förderung:
BMVEL
Kooperation:
Bundesforschungsanstalt f. Landwirtschaft, Braunschweig, Prof.Dr.C.Sommer
TU München, Lehrstuhl für Wirtschaftslehre, Prof. Dr. H. Heißenhuber,
Lehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei, Gülzow,
M-V, Prof. Dr. Gienapp
Projektzeitraum:
2001-2004
Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) M. Schneider

Im Rahmen dieses Forschungs- und Entwicklungs-Projektes wurden in den typischen Regionen des Körnerraps- und Körnerleguminosenanbaus standortspezifische Fruchtfolgen in konsequent pflugloser Bewirtschaftung mit intensiven Getreidefruchtfolgen verglichen. Für jedes System waren die weitgehend bekannten und wissenschaftlich abgesicherten Pflege-, Pflanzenschutz- und Düngungsmaßnamen zu optimieren, so dass nicht wie sonst üblich Einzelmaßnamen verglichen wurden, sondern immer die vollständigen Systeme. Erst die Betrachtung der Leistungen vollständiger Bewirtschaftungssysteme erlaubte eine Aussage zur ökonomischen Vorzüglichkeit von Strategien zur Bodenbewirtschaftung. Dabei wurden die jeweiligen ökonomischen Vergleiche auf Basis einer möglichst weitgehenden Auslastung der eingesetzten Technik berechnet.

Abschlussbericht (pdf)

> Top

Pflanzengesundheit, Qualität und Mykotoxinbelastung von Winterweizen als Brotgetreide und Futtermittel in differenzierten Systemen der Bodenbewirtschaftung

Betreuer:
Prof. Dr. N. Lütke Entrup
Koordination:
Dr. F.-F. Gröblinghoff
Förderung:
BMWF - AIF (170.23.01)
Projektzeitraum:
2001/2003
Mitarbeiter:
Dipl. Biol. Corinna Dasenbrook,
LTA Nicol Klinnert

Der Anbau von Weizen nach Weizen birgt ein erhöhtes Infektionsrisiko von boden- bzw. strohbürtigen Krankheiten. In Jahren mit normalem Witterungsverlauf können sowohl mit Pflug- als auch Mulchsaat dem Blattfruchtweizen vergleichbare Erträge mit guter Qualität erreicht werden. Im Jahr 2002 konnten sich aufgrund der lang anhaltenden Niederschläge Infektionen dramatisch ausbreiten. Diese verursachten beim Weizen nach Weizen Ertragsausfälle von 15-30 % und zusätzlich Qualitätseinbrüche. Vor allem war eine hohe Belastung des Erntegutes mit Fusariumarten und Mykotoxinen feststellbar. Diese machen enge Weizenfruchtfolgen unwirtschaftlich. Bei Direktsaat sind die Ertrags- und Qualitätseinbrüche deutlich größer als bei Pflug- und Mulchsaat. Durch anbautechnische Maßnahmen im Fruchtfolgefeld Weizen nach Weizen sind diese Probleme in Befallsjahren nicht lösbar. Die Erweiterung der Fruchtfolge mit einem generellen Wechsel zwischen Blatt- und Halmfrüchten bzw. Winterung und Sommerung mit einer Reduktion der Bodenbearbeitungsintensität stellt die ökonomisch und ökologisch sinnvollste Problemlösung dar.

Der Abschlussbericht liegt vor.

> Top

Konservierende Bodenbearbeitung in Leitbetrieben in Nordrhein-Westfalen

Betreuer:
Prof. Dr. N. Lütke Entrup
Förderung:
MUNLV + EU
Kooperation:
Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
Projektzeitraum:
2000-2006
Mitarbeiter:
Dipl.-Ing. H. Kivelitz
Dipl.-Ing. W. Ising

In sechs landwirtschaftlichen Betrieben in NRW werden pfluglose Verfahren der Bodenbearbeitung praktisch umgesetzt und wissenschaftlich begleitet. Die konservierende Bodenbearbeitung bis hin zur Direktsaat wird mit Anpassung an ausgewählte Betriebstypen, Standortvoraussetzungen und Fruchtfolgesysteme getestet. Die Schonung der biotischen und abiotischen Ressourcen, die Förderung der Bodenfruchtbarkeit und der Schutz des Bodens vor Erosion steht im Vordergrund. Die ökonomische Bewertung der Verfahren entscheidet über die Praxisreife.

> Top

Nährstoff und Pflanzenschutzmittelverfrachtung über Dränabflüsse

Betreuer:
Prof. Dr. N. Lütke Entrup
Dr. F.-F. Gröblinghoff
Förderung:
MUNLV
Kooperation:
Landesumweltamt Essen
Universität GH Paderborn, Fachbereich 1, - Physische Geographie
FAL-Braunschweig, Inst. f. Pflanzenbau
Projektzeitraum:
1999
Mitarbeiter:
Dipl. Geogr. Frank Erlach (Promotion 2005)
SgL Norbert Hagedorn

Bei der Konservierenden Bodenbearbeitung werden verstärkt senkrechte biogene Makroporen festgestellt. Über diese Makroporen wird Niederschlagswasser relativ schnell in den Untergrund abgeleitet. Im Projekt wurden auf einem bisher einheitlich bewirtschafteten Schlag aber mit zwei unabhängigen Dränagesystemen die Wirkungen von Konservierender und Konventioneller Bodenbearbeitung auf die Nährstoff- und Pflanzenschutzmittelverlagerungen über das Dränwasser untersucht.
Der Abschlussbericht liegt vor.

> Top

Interdisziplinärer Forschungsschwerpunkt 'Bodenökologie, Bodenbearbeitung, Bodenschutz'

Leitung:
Prof. Dr. N. Lütke Entrup (Pflanzliche Produktion)
Koordination:
Dr. F.-F. Gröblinghoff
Beteiligte:
Prof. Dr. F. Kerkhof (BWL),
Prof. Dr. L. Volk (Landtechnik),
Prof. Dr. Th. Weyer (Bodenkunde, Pflanzenernährung)
Förderung:
MSWWF (bis 8/2001)
AiF (ab 9/2001)
Projektzeitraum:
1998-2005
Kooperation:
FAL Braunschweig, Inst. für Betriebstechnik, Landmaschinenindustrie,
Chemische Industrie (Pflanzenschutz, Düngemittel)

Verfahren zur Konservierenden Bodenbearbeitung und Direktsaat sind in den letzten Jahren zum Schutz des Bodens vor Erosion entwickelt worden. Die Akzeptanz in der Praxis ist aber noch gering, da diese Verfahren in den bestehenden konventionellen Bewirtschaftungssystemen langfristig zu Ertragseinbrüchen bzw. einem erhöhten Dünger- und Pflanzenschutzaufwand führen. Um für die pfluglosen Bestellverfahren stabile Bewirtschaftungssysteme zu entwickeln, werden in den Projekten des Forschungs-schwerpunktes folgende Fraggestellungen bearbeitet: Entwicklung von Fruchtfolgen für konservierende Bodenbearbeitung und Direktsaat

  • Anpassung der Düngestrategien
  • Anpassung der Pflanzenschutzverfahren
  • Ökonomische Auswertung
  • Technische Optimierung
  • Ökologische Auswirkungen

> Top

Boden- und Stoffabtrag von ackerbaulich genutzten Flächen

Betreuer:
Prof. Dr. N. Lütke Entrup
Koordination:
Dr. F.-F. Gröblinghoff
Förderung:
MUNLV 1997-2002
Kooperation:
Landesumweltamt Essen
Universität Paderborn
FB1
Physische Geographie
Projektzeitraum:
1997-2002
Mitarbeiter:
Dipl. Geogr. Frank Erlach (Promotion 2005),
LTA Nicol Klinnert

Der Bodenerosion kann wirkungsvoll mit der konservierenden Bodenbearbeitung bzw. mit der Direkt-saat begegnet werden. Hierbei wird vor allem die Infiltration von Wasser verbessert. Ziel der Untersuchungen in diesem Teilprojekt eines landesweiten Verbundprojektes sind Untersuchungen zum Verbleib von Pflanzenschutzmitteln und Nährstoffen in Abhängigkeit von Fruchtart und Bodenbearbeitung zur Abschätzung der Gefährdung des Grund- und Oberflächenwassers. Die Untersuchungen erfolgen im Raum Rüthen/Menzel am Haarstrang.

Der Abschlussbericht (ca. 16 MB) liegt vor.

> Top

Bodenkundliche Feld- und Laboruntersuchungen zur landwirtschaftlichen Standorterkundung betroffener landwirtschaftlicher Flächen eines Höchstspannungserdkabelbaus der Firma Amprion inklusive einer Gutachtenerstellung

Leitung
Prof. Dr. Th. Weyer
Förderung:
Fa. Amprion GmbH, Dortmund
Projektzeitraum:
2013 bis 2014

Entlang der Trasse zur Verlegung einer 380 kV-Höchstspannungsleitung, Abschnitt KÜS Löchte – KÜS Diestege, werden bopdenkundliche Feld- und Laboruntersuchungen zur landwirtschaftlichen Standorterkundung betroffener landwirtschaftlicher Flächen vorgenommen. Die umfangreichen Untersuchungen sollen später der Beweissicherung dienen. Es wird die bodenkundliche Situation der betroffenen Flächen vor dem Eingriff in physikalischer, chemischer und biologischer Sicht in Form eines Gutachtens erstellt.

> Top

Geländemobilität

Leitung
Prof. Dr. Th. Weyer
Förderung:
Fraunhofer Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE, Wachtberg
Projektzeitraum:
2013

In einem aktuell laufenden Projekt untersuchen Fraunhofer FKIE (Wachtberg) und IVI (Dresden) die Befahrbarkeit von Böden – insbesondere in Abhängigkeit von der Bodenfeuchte. Über einen Modellansatz wird die Befahrbarkeit der Böden abgeschätzt in Abhängigkeit von einer 3-Tage-Wettervorhersage des DWD. Der in ArcGIS implementierte Modellansatz soll durch Messungen auf einem Standort nahe Mechernich (Eifel) zu zwei Terminen validiert werden. Da Fraunhofer nicht über die nötigen Geräte (Penetrologger mit Bodenfeuchte-Sensor oder zusätzliche TDR-Sonde)verfügt, wird diese Dienstleistung eingekauft.

> Top

Auswertung der Untersuchungen zur mechanischen Belastbarkeit von Böden in Nordrhein-Westfalen

Leitung
Prof. Dr. Th. Weyer
Förderung:
Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW, Düsseldorf
Projektzeitraum:
2008 bis 2009

Entlang der Trasse zur Verlegung einer 380 kV-Höchstspannungsleitung, Abschnitt KÜS Löchte – KÜS Diestege, werden bopdenkundliche Feld- und Laboruntersuchungen zur landwirtschaftlichen Standorterkundung betroffener landwirtschaftlicher Flächen vorgenommen. Die umfangreichen Untersuchungen sollen später der Beweissicherung dienen. Es wird die bodenkundliche Situation der betroffenen Flächen vor dem Eingriff in physikalischer, chemischer und biologischer Sicht in Form eines Gutachtens erstellt.

> Top