Cropsense Komplexe Sensorik für Nutzpflanzenforschung und Züchtung und Bestandessteuerung Teilprojekt GS6 Sensorvalidierung unter praxisnahen Bedingungen

Projektleitung:
Prof. Dr. Thomas Weyer
Kooperation:
Julius Kühn-Institut, Pflanzenbau und Bodenkunde, Prof. Dr. J. Greef, Braunschweig
Von Thünen-Institut, Agrartechnologie und Biosystemtechnik, Dr. J. Brunotte Braunschweig
Förderung durch:
Ziel 2 Programm NRW 2007-2013 und EU-Programm Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung (EFRE)
Projektbearbeitung:
N.N.
Projektzeitraum:
01.02.2012 - 30.09.2015
Projektziel:
CROP.SENSe.net ist ein innovatives, interdisziplinäres Netzwerk, welches den Einsatz moderner Sensorik zur Phänotypisierung in Zusammenarbeit mit vielen Partnern aus Forschung und Privatwirt-schaft weiterentwickeln will. Im Teilprojekt GS6 sollen die in den anderen Teilprojekten entwickelten Verfahren und Sensoren unter praktischen Bedingungen validiert werden. Ziel ist der Test der Sensoren für die Einzelpflanze und im Bestand. Ableitung von Aussagen zur praktischen Einsatzfähigkeit dieser Sensoren für das Bestandesmanagement sowie Ableitung von Empfehlungen für den Praxiseinsatz der Sensorik.

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LeguAN – Innovative und ganzheitliche Wertschöpfungskonzepte für funktionelle Lebens- und Futtermittel aus heimischen Körnerleguminosen vom Anbau bis zur Nutzung

Veröffentlichungen:
Link zu den .pdf-Dateien >
Forschungsbericht Nr. 41 - LeguAN


Koordination:
Prof. Dr. Sascha Rohn, Universität Hamburg, Institut für Lebensmittelchemie
Mitantragstellende Projektpartner:
Prof. Dr. Bernhard C. Schäfer , Fachhochschule Südwestfalen, FG Spez. Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung (FH-SW)
Prof. Dr. Jürgen Braun
Prof. Dr. Monika Schreiner, Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V. (IGZ)
Prof. Dr. Ulf Stahl, TU Berlin, FG Mikrobiologie und Genetik (Mibi)
Prof. Dr. Dietrich Knorr, TU Berlin, FG Lebensmittelbiotechnologie und -prozesstechnik (LMBT)
Dr. Oliver Schlüter, Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V. (ATB)
Dr. Rosemarie Schneeweiß, Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung e.V., Bergholz-Rehbrücke (ILU)
Prof. Dr. Andreas F.H. Pfeiffer, Deutsches Institut für Ernährungsforschung, Abt. Klinische Ernährung, Potsdam-Rehbrücke (DIfE)
Förderung durch:
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Projektbearbeitung:
M.Sc.agr. Dorothee Alpmann
Projektzeitraum:
01.10.2011 - 30.09.2014
Projektziel:
Ziel des Forschungsvorhabens ist die effiziente und marktgerechte Herstellung von innovativen Le-bens-, Futtermitteln und -zutaten (Halbfertigerzeugnisse) auf der Basis von heimischen Leguminosenarten wie Erbse (Körnerfuttererbse und Gemüseerbse) und Ackerbohne. Leguminosen sind besonders reich an ernährungsphysiologisch wertvollen Pflanzen-proteinen und bioaktiven sekundären Pflanzenstoffen. Der Einfluss beider Fraktionen sowie deren Wechselwirkungen untereinander im Hinblick auf antidiabetische und vaskuläre Effekte der Leguminosen beim Menschen sollen hier belegt werden, um die Bedeutung von Leguminosen-basierten Produkten zu erhöhen. Zu diesem Zweck werden im Rahmen dieses Vorhabens die Proteinfraktionen der Leguminosen und deren Wechselwirkungen mit sekundären Pflanzenstoffen sowie pflanzeneigenen Polysacchariden charakterisiert.
Eine anschließende Modifizierung durch innovative Lebensmitteltechnologien wie Hochdruck, Extrusion, Niedertemperaturplasma u.ä. sowie durch Fermentation, soll die funktionellen Eigenschaften der Einzelkomponenten sowie ihre Interaktionen verändern, so dass die Entwicklung innovativer Produkte mit hohem Nährwert unter ganzheitlicher Nutzung der Hülsenfrucht ermöglicht wird. Im Bereich der Futtermittel sollen neue Ansätze für den Einsatz in Futtermischungen und bei der innerbetrieblichen Verwertung untersucht werden. Nach Schätzungen werden von den rund 25 Mio t Protein, die jährlich in der EU für Futterzwecke benötigt werden, bisher rund drei Viertel über Soja abgedeckt. Daraus lässt sich ein erhebliches Flächenpotential für den Anbau ableiten.
Die geplanten Forschungsarbeiten sollen das Marktpotential bzw. die Vermarktungschancen für Leguminosenprodukte erhöhen und gleichzeitig den Anbau von Leguminosen vor allem in dafür besonders geeigneten traditionellen Regionen (Erbse: Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und Teile Branden-burgs; Ackerbohne: westliche Bundesländer mit ausreichenden Niederschlägen vor allem in den Sommermonaten) deutlich wiederzubeleben.

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Angewandte Forschung in der Grünlandwirtschaft in der Mittelgebirgsregion in Nordrhein-Westfalen - Nährstoffeffizienz, Proteinproduktion und diversifizierte Nutzungssysteme.

Projektleitung:
Prof. Dr. Harald Laser
Dr. Franz-Ferdinand Gröblinghoff
Förderung durch:
MUNLV Düsseldorf , LANUF (Projektträger)
Kooperation:
Landwirtschaftskammer NRW
Projektbearbeitung:
Ansprechpartner: MSc. Marc Wolf
Dipl.-Ing. H. Kivelitz (ehemals)
LTA Sabine Bidermann
Projektzeitraum:
2008 - 2017

Projektziel:
In Anbetracht einer abnehmenden Ressourcenverfügbarkeit in den Grünlandregionen Nordrhein-Westfalens konzentrieren die Landwirtschaftskammer NRW und der Fachbereich Agrarwirtschaft der FH Südwestfalen in Soest ihre Versuchs- und Forschungsaktivitäten in allen Fragen der Grünlandbewirtschaftung. Ziel dieser Kooperation ist es, mit Effizienzsteigerungen in der Futterproduktion auch in Zukunft eine nachhaltige Entwicklung von Grünlandbetrieben zu gewährleisten. Entsprechend führen die Kooperationspartner Landwirtschaftskammer NRW und FH Südwestfalen die Versuchsvorhaben zur Lösung von Beratungsaufgaben gemeinsam durch. Zusätzlich sollen Projekte in der angewandten Forschung gezielt innovative Entwicklungen forcieren. Die Bearbeitung spezieller Fragestellungen mit umweltrelevanten Aspekten oder förderpolitischen Hintergründen stellt dabei Datenmaterial für die Politikberatung zur Verfügung.
Ausdruck dieser Kooperation ist die Grünlandversuchsstation in Remblinghausen, bei Meschede im Sauerland. Ein seit vielen Jahren durch die Mitwirkung in verschiedenen Projektvorhaben ausgewiesener, landwirtschaftlicher Betrieb stellt dafür Flächen langfristig zur Verfügung und hat am Aufbau der Versuchsstation mitgewirkt.
Das Forschungs- und Personalkonzept ist mit dem Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz abgestimmt.

Folgende Versuche werden derzeit von der FH SWF eingebracht:

Versuch zur Derogationsregelung

Eine langjährige, praxisnahe Untersuchung der Ausbringung von 230 kg Stickstoff pro Hektar und Jahr aus Viehdung bei intensiver Grünlandbewirtschaftung und die damit einhergehenden Nitratauswaschungen und Stickstoffnutzungseffizienz.

Weidesimulationsversuch

Ein Modellversuch zur intensiven Kurzrasenweide im unmittelbaren Systemvergleich mit Nutzungsalternativen, mit dem Ziel Kurzrasenweidebestände, bezogen auf die futterbauliche Leistung, Narbenqualität und N-Effizienz, langfristig zu optimieren.

Ammoniakemissionen nach Biogasgülleapplikation

Der Vergleich von Nährstoffeffizienz und Emissionsverhalten nach der Ausbringung von Biogasgülle auf Grünland, in Abhängigkeit von der Ausbringungsmenge und verschiedenen pflanzenbaulichen Maßnahmen um Ammoniakverluste zu reduzieren.

Frässaat zur Etablierung von Leguminosen im Grünland

Die Entwicklung eines „Hybridsystems“ zur Steigerung der Produktion von Futterprotein zur Silagenutzung mittels erhöhter Leguminosenanteile von Grünland, sowie der Einfluss von Maßnahmen zur Leguminosenförderung auf die Leistung der gesäten Arten.

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Klimaorientierte Anpassungsstrategien in der Landwirtschaft -optimierter Klimabetrieb

Projektleitung:
Prof. Dr. Bernhard C. Schäfer
Prof. Dr. Thomas Weyer
Prof. Dr. Harald Laser
Prof. Dr. Jürgen Braun
Förderung durch:
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW
Kooperation:
Julius Kühn-Institut, Pflanzenbau und Bodenkunde, Prof. Dr. J. Greef, Braunschweig
Von Thünen-Institut, Agrartechnologie und Biosystemtechnik, Dr. J. Brunotte Braunschweig
Projektbearbeitung:
M.Sc.agr. Sarah Lütke Börding
M.Sc.agr. Paul Schattschneider
Projektzeitraum:
01.10.2010 - 30.09.2013
Projektziel:
Die landwirtschaftlichen Betriebe sind sowohl Betroffene als auch Mitverursacher des Klima-wandels. Im landwirtschaftlichen Sektor sind Klimaanpassungsstrategien und Klimaschutz eng verzahnt. Risiken und Schäden gegenwärtiger und zukünftiger Klimaveränderungen müssen aufgefangen werden durch gezielte Anpassungen der Produktionstechnik.

Auf der anderen Seite werden durch die landwirtschaftliche Produktion von Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen auch Klima wirksame Gase emittiert. Die Emission von Spurengasen muss minimiert werden

Vor diesem Hintergrund werden die am Fachbereich Agrarwirtschaft und anderen Institutionen entwickelten pflanzenbaulichen Verfahren im Sinne einer Hightech-Strategie zum pflanzenbaulichen Gesamtkonzept einer ‚Klimafarm‘ zusammengeführt.

Tagungsband

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Klimaorientierte Anpassungsstrategien in der Landwirtschaft -optimierter Klimabetrieb II

Projektleitung:
Prof. Dr. Bernhard C. Schäfer
Förderung durch:
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Ministerium für Klimaschutz, Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW
Kooperation:
Julius Kühn-Institut, Pflanzenbau und Bodenkunde, Prof. Dr. J. Greef, Braunschweig
Von Thünen-Institut, Agrartechnologie und Biosystemtechnik, Dr. J. Brunotte Braunschweig
Thünen-Institut, Agrarklimaschutz, Dr. Joachim Well, Braunschweig
Projektbearbeitung:
M.Sc.agr. Dorothee Kramps-Alpmann
M.Sc.agr. Nicolas Ruoss
Dr. Karen Korte
Ulrike Ernst
Projektzeitraum:
01.10.2013 - 30.09.2016

Projektinhalt:
Aufbauend auf den Ergebnissen der ersten Projektphase (2010 – 2013), werden die mit den verschiedenen Fruchtfolgefeldern in Soest und Braunschweig angelegten drei Modellbetriebe (Marktfruchtbetrieb, viehhaltender Betrieb mit Biogasanlage und optimierter Klimabetrieb) für weitere drei Jahre fortgeführt. In ausgesuchten Fruchtfolgefeldern werden Exaktversuche zur Herleitung des N-Düngeoptimums angelegt. Dabei wird die organische Düngung mit Gärresten durch eine mineralische N-Düngung ergänzt und mit Zu- und Abschlägen gegenüber dem N-Sollwert variiert. Im Mais wird am Standort Soest im optimierten Klimabetrieb neben der Schleppschlauchausbringung und einer rein mineralisch gedüngten Variante auch das Strip-Till-Verfahren mit einer Gärrestuntefußdüngung untersucht. In dieser Versuchsanlage und in den Exaktversuchen im W-Weizen werden Untersuchungen zur Freisetzung klima- und umwelt¬belastender Gase (N2O, NH3) vorgenommen.
In dem Projekt werden drei Teilprojekte bearbeitet:

Teilprojekt N-Düngeoptimierung
Ein Ziel des Teilprojektes „N-Düngeoptimierung“ ist die Bestimmung des N-Düngeoptimums unter den spezifischen Anbaubedingungen der drei Betriebsformen. Hierzu wurden in W-Weizen, W-Gerste, W-Raps und Silomais jeweils N-Steigerungsversuche etabliert. Im O- und V-Betrieb gibt es eine einheitliche organische Basisdüngung mit Gärrest in Höhe der geringsten Düngungsstufe (SW - 50 %). Diese wir um eine gestaffelte, mineralische KAS-Düngung ergänzt.

Teilprojekt Klimagasmessungen
Der Einsatz der Strip-Till-Technik forciert die Erfüllung eines der zentralen Ziele, die Emissionen landwirtschaftlicher Produktion weiter zu reduzieren. Bisher fehlen jedoch konkrete Untersuchungen zur Lachgasemission beim Einsatz bodenschonender Strip-Till-Technik in Kombination mit Güllegärrestinjektion und einem damit möglicherweise verbundenen Trade-Off zwischen Minderung von Ammoniak-(NH3)-Emissionen und einer Steigerung der Lachgasemissionen.

Teilprojekt Ökonomische Bewertung
Im letzten Jahr der Projektlaufzeit wird die ökonomische Bewertung insbesondere die Ermittlung der CO2- Vermeidungskosten nach dem Bewertungsschema der ersten Projektphase wiederholt.

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