Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten

Die Gleichstellungsbeauftragte unterstützt und berät die Fachhochschulleitung, die Fachbereiche und die Gremien der Fachhochschule Südwestfalen bei der Umsetzung der verfassungsrechtlich gebotenen Chancengleichheit von Frauen* und Männern* an der Fachhochschule. Dabei wirkt die Gleichstellungsbeauftragte insbesondere auf den Abbau bestehender struktureller Benachteiligung hin und initiiert gleichstellungsrelevante Projekte und Maßnahmen. Geregelt sind Aufgaben und Funktion der Gleichstellungsbeauftraten in § 24 des Hochschulgesetzes (HG) und § 17 des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG).

Im Hochschulalltag ergeben sich daraus folgende Arbeitsgebiete:

  • Begleitung bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming
  • Beratung in Gleichstellungsfragen
  • Mitwirkung an der Aufstellung und Weiterentwicklung der Frauenförderpläne
  • Mitarbeit in Berufungsverfahren und Gremien (z.B. Hochschulrat, Rektorat, Senat etc.) der Fachhochschule, um z.B. den Frauenanteil zu erhöhen
  • Förderung von Frauen* in Studium und Wissenschaft, z.B. durch Qualifizierungsseminare
  • Projektleitung des Familienbüros
  • Unterstützung bei der Umsetzung einer geschlechtergerechten Personalpolitik für die MitarbeiterInnen der Fachhochschule
  • Unterstützung der Fachbereiche bei Maßnahmen zur Erhöhung des Studentinnenanteils
  • Unterstützung und Beratung in Fällen von sexueller Belästigung
  • Mitwirkung in der Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten (LaKof) an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen und der Bundeskonferenz für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte (BuKof)

Frauen*vollversammlung

Nach Landesgleichstellungsgesetz NRW § 18 (5) ist die Durchführung einer jährlichen Versammlung der weiblichen Beschäftigten geregelt. Demnach gilt, dass die Teilnahme Dienstzeit ist. Es soll allen Frauen* an der Fachhochschule Südwestfalen ermöglicht werden, an der Versammlung teilzunehmen.

Hier finden Sie die Präsentation der Frauen*vollversammlung 2019.

Das Gendersternchen (*) hinter einem Wort dient als Verweis auf den Konstruktionscharakter von "Geschlecht". "Frauen*" bezieht sich auf alle Personen, die sich unter der Bezeichnung "Frau" definieren, definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen.