Coronavirus: Gemeinsam durch eine nicht einfache Zeit

Prof. Dr.  Claus Schuster

Liebe Studierende, liebe Beschäftigte, liebe Freunde der Fachhochschule Südwestfalen,

die Corona-Pandemie hat unsere Welt fest im Griff und nichts ist mehr wie es war. Das gilt auch für unsere Hochschule. Seit der letzten Woche sind unsere Gebäude, unsere Hörsäle, unsere Labore, Seminarräume und Büros verwaist, das Coronavirus hat auf dramatische Weise Studieren, Lehren und Arbeiten an allen Standorten verändert.

Anstatt uns persönlich auszutauschen, gemeinsam zu lernen, zu forschen, zu diskutieren, Ideen auszutauschen aber auch zu lachen und zu feiern, sind wir jetzt zum Abstand halten gezwungen und kommunizieren digital. Das alles passt überhaupt nicht zum Wesen einer Fachhochschule. Der Abstand ist aber notwendig, um uns alle zu schützen und uns sicher und gesund aus der Krise zu führen.

Für Sie, liebe Studierende, ist die Situation besonders schwierig. Täglich erreichen uns Ihre berechtigten Fragen zu anstehenden Prüfungen, Abschlussarbeiten, Kolloquien oder wie es im kommenden Semester weitergeht. Ich bitte Sie um Verständnis, dass wir auf viele Ihrer Fragen erst nach und nach Antworten parat haben, weil diese Situation auch für uns neu ist. Fachbereiche und Verwaltung tun zurzeit alles, um den Lehrbetrieb bestmöglich aufrecht zu erhalten und Ihnen, so weit möglich, passende digitale Formate anzubieten. Halten Sie daher Kontakt zu Ihren Professorinnen und Professoren, bilden Sie untereinander Netzwerke und informieren Sie sich auf unseren Webseiten und in den sozialen Medien. Ich bin mir sicher, dass wir für alle Ihre Fragen und Probleme großzügige und unbürokratische Lösungen finden werden.

Danken möchte ich insbesondere allen Beschäftigten, die es in kürzester Zeit und mit viel Engagement geschafft haben, unseren Hochschulbetrieb vom Homeoffice aus aufrecht zu erhalten oder die vor Ort den Notbetrieb unterstützen. In Zeiten, wo Schulen und Kitas geschlossen sind, stellt das die Eltern, die parallel ihre Kinder betreuen müssen, vor eine besondere Herausforderung. Sie haben daher unsere Solidarität und Unterstützung verdient.

Es stimmt mich in dieser Ausnahmezeit aber froh, dass wir gemeinsam Verantwortung übernommen haben, Hand in Hand arbeiten und zusammenhalten. Wir versuchen auch im Abstand den sozialen Kontakt zu halten und kreative Lösungen zu entwickeln, um an unserer Hochschule in dieser Krisensituation auch weiterhin gut studieren, forschen und arbeiten zu können.

Bleiben Sie achtsam, halten Sie den Kontakt untereinander und sorgen Sie auch zu Hause für eine ausgewogene Work-Life Balance. Vor allem aber: Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße

Ihr

Claus Schuster