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(v.l.) Prof. Dr. Wolf Lorleberg, Bernhard Krüsken, Christina Schulze Föcking, Dr. Eckhard Ruthemeyer, Bürgermeister der Stadt Soest, Moderator Prof. Dr. Marcus Mergenthaler sowie Prof. em. Dr. Dr. h.c. Alois Heißenhuber.
(v.l.) Prof. Dr. Wolf Lorleberg, Bernhard Krüsken, Christina Schulze Föcking, Dr. Eckhard Ruthemeyer, Bürgermeister der Stadt Soest, Moderator Prof. Dr. Marcus Mergenthaler sowie Prof. em. Dr. Dr. h.c. Alois Heißenhuber.(Download )
„Ohne Landwirtschaft verliert der ländliche Raum, seine Seele.“, Ministerin Schulze Föcking traf den Nerv der anwesenden Landwirte. Fotos (2): FH/Lenfers
„Ohne Landwirtschaft verliert der ländliche Raum, seine Seele.“, Ministerin Schulze Föcking traf den Nerv der anwesenden Landwirte. Fotos (2): FH/Lenfers(Download )
15.01.2018

Mit Augenmaß und Respekt in Richtung Zukunft

Agrarforum: „Landwirtschaft zwischen Digitalisierung und Agrarreform“

Soest. Wenn es um die Zukunft für landwirtschaftliche Betriebe geht, rücken technische, vor allem aber agrarpolitische Entwicklungen in den Fokus. So hatte das aktuelle Thema des Agrarforums „Landwirtschaft zwischen Digitalisierung und Agrarreform“ gut 700 Gäste aus Praxis, Wissenschaft und Politik aus dem gesamten Bundesgebiet in die Soester Stadthalle geführt. Gemeinsam mit dem Ehemaligenverband Susatia hatte der Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen eingeladen.

Wir als Agrar-Fachhochschule sehen uns verpflichtet, mit Ihnen Zukunftsfragen zu diskutieren, um jungen Menschen den Weg zu ebnen, auch in den nächsten Jahren von der Landwirtschaft leben zu können.“, stellte Prof. Dr. Wolf Lorleberg, Dekan des Fachbereichs Agrarwirtschaft, in seiner Begrüßung den Auftrag des Soester Agrarforums heraus. Die Agrarpolitik definiere immer noch die zentralen Rahmenbedingungen für landwirtschaftliche Betriebe, auf EU-, Bundes- und Landesebene würden die Karten im Zuge der Agrarpolitik-Reform aktuell neu gemischt. Zwar seien die Ergebnisse der Reformdiskussionen nur schwer abzusehen, die Referentin und Referenten seien aber an führender Stelle in die aktuellen agrarpolitischen Entscheidungsprozesse involviert und könnten mit ihren Aussagen Betriebsleitern helfen, sich zumindest mental auf die kommende Agrarreform vorzubereiten.

Christina Schulze Föcking, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, sprach zum Auftakt über die neue Agrarpolitik für NRW. Mit dem Wachstum der Weltbevölkerung werde nicht nur der Bedarf an Lebensmitteln größer, auch der Flächenverbrauch steige. NRW ist das drittgrößte Agrarland bundesweit, jeder achte Arbeitsplatz steht mit dem Agribusiness in Verbindung. Eine problematische Marktsituation, ein hohes Maß an Bürokratie sowie die fehlende Anerkennung in der Öffentlichkeit würden es Landwirten jedoch zunehmend erschweren, sich den täglichen Anforderungen – dazu zählt die Sicherstellung der Versorgung mit Nahrungsmitteln zu angemessenen Preisen, kombiniert mit dem gesellschaftlichen Wunsch nach nachhaltiger, umwelt- und tiergerechter sowie klimaschonender Produktion – zu stellen. Schulze Föcking plädierte für effektive und möglichst umweltverträgliche Maßnahmen – beispielsweise bei der Ausbringung von Gülle – die für alle Beteiligten akzeptabel seien. „Lebensmittel sind Mittel zum Leben“, so die Ministerin weiter. Sie sehe in der gesellschaftlichen Diskussion über die Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse durchaus Chancen. Dabei könne für ein Plus an Wertschätzung für Erzeuger und Erzeugnisse geworben werden. Sie mahnte, Landwirtschaft könne und dürfe die gesellschaftlich kontrovers geführte Diskussion auch in Bezug auf den Pflanzenschutz nicht ignorieren. Sie forderte die Hinwendung zu einer Politik auf Basis unabhängiger wissenschaftlicher Erkenntnisse, wenn es beispielsweise um den Einsatz von Glyphosat gehe. Die Ministerin, selbst Staatlich geprüfte Landwirtin, zeichnete einen optimistischen Ausblick: „Wohin geht der Weg in der Landwirtschaft? In die Zukunft! Mit technischem Fortschritt, über die Generationen gewonnenem Know-how, mit Leidenschaft und der Begegnung mit Respekt und der gebotenen Sachlichkeit.“

Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes e.V., zog eine Bilanz aus Sicht der deutschen Bauern mit Blick auf die Europäische Agrarpolitik. Er gab zunächst einen umfassenden Überblick über die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), über die Landwirte sowohl als auch ländliche Regionen gefördert werden. Die GAP basiert auf zwei Säulen, die erste bilden die Direktzahlungen an Landwirte bei Erfüllung der jeweiligen Voraussetzungen, die zweite umfasst gezielte Förderprogramme für die nachhaltige und umweltschonende Bewirtschaftung und die ländliche Entwicklung. Derzeit wird über die künftige Ausrichtung der GAP nach 2020 diskutiert. Die Europäische Kommission will den Mitgliedstaaten beispielsweise mehr Freiheit bei der Umsetzung der europäischen Ziele in der Landwirtschaft einräumen. Krüsken fürchtet in dem Zusammenhang, dass das System administrativ nicht mehr handhabbar sei und den totalen Verlust eines Konsenses unter allen Mitgliedstaaten.

Prof. em. Dr. Dr. h.c. Alois Heißenhuber ist Leiter der Kommission Landwirtschaft am Umweltbundesamt und stellte Perspektiven für die EU-Agrarpolitik 2020 vor. Landwirtschaftliche Produktionsverfahren müssten sich heute einer umfassenden Beurteilung unterziehen. Sie seien nicht nur an ihrem Beitrag zur Nahrungs-, Rohstoff- und Energieversorgung zu messen, vielmehr stünden auch ihre Klimawirkung sowie ihre Auswirkungen auf Tierwohl, Biodiversität, Kulturlandschaften, Boden-, Luft- und Wasserqualität auf dem Prüfstand. Er stellte für die zukünftige nationale und europäische Agrarpolitik sieben relevante Handlungsfelder vor, Bodenschutz, Grundwasserschutz, Klimaschutz, Biodiversität, Energieversorgung (speziell durch Erneuerbare Energien) sowie Nutztierhaltung und faire Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter in der landwirtschaftlichen Produktion. Für die Umsetzung einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise in der Agrar- und Ernährungswirtschaft seien nicht nur die GAP, sondern auch Fachgesetze maßgeblich. Heißenhuber forderte u.a. im Sinne der Nachhaltigkeit mehr transdisziplinäre öffentliche Forschung, eine seriöse und transparente Produktkennzeichnung sowie eine Verbesserung der Ausbildung,Information und Kommunikation über Landwirtschaft. Letztendlich müsse von allen Beteiligten mehr persönliche und unternehmerische Eigenverantwortung in Bezug auf Nachhaltigkeit übernommen werden.

Das Thema Digitalisierung in der Landwirtschaft stellten Master-Studierende mit Kurzvorträgen und einer Poster-Ausstellung anschaulich dar. Sie informierten beispielsweise über die arbeitstechnische Entlastung durch den App-unterstützten Prozess der Schweinefütterung oder den bodenschonenden Einsatz von Robotern im Ackerbau

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

23.02.2018

Der virtuelle Hörsaal als wichtiger Baustein für ein erfolgreiches Studium

Zweiter Blended Learning Kongress an der Fachhochschule Südwestfalen

Hagen. Gut ein Jahr nach der Premiere veranstaltete die Fachhochschule Südwestfalen nun ihren zweiten hochschulinternen Blended Learning Kongress. Am Standort Hagen kamen über 100 Vertreter aller Standorte zusammen, um sich zu informieren, sich weiterzubilden, sich miteinander zu vernetzen. Der Kongress ist fester Bestandteil der Blended Learning Strategie der Hochschule und wird auch im kommenden Jahr wieder stattfinden.

08.02.2018

Erfolgreicher Antrag ist Triebfeder für internationalen Austausch

Fachhochschule Südwestfalen kann den Kontakt mit Partnerhochschulen in Russland und der Ukraine intensivieren

Hagen. Am Anfang stand ein Antrag. Und nun, wo die positive Antwort darauf ins Haus geflattert ist, geht es an die konkrete Planung. Mit dem bewilligten Antrag steht aber jetzt schon fest: die Fachhochschule Südwestfalen fördert verstärkt den internationalen Austausch von Studierenden, Lehrenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

02.02.2018

Im Hörsaal sind noch Plätze frei

Anmeldung zur Hagener Kinder-Uni schließt am kommenden Freitag, 9. Februar / Teilnahme kostenlos

Hagen. Noch sind einige Plätze für die Kinder-Uni der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen frei. Wer sich bis Freitag, 9. Februar, anmeldet, schlüpft in die Rolle des Nachwuchs-Forschers und erlebt ganz sicher drei spannende, aufregende und vielleicht sogar etwas knifflige Vorlesungen. Die Teilnahme ist kostenlos.

02.02.2018

Die Zukunft fest in die eigenen Hände genommen

Info-Tag der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen war Anziehungspunkt für zahlreiche Studieninteressierte / Auch Schupperabend gut besucht

Hagen. Die Zukunft anpacken, sie ganz fest in die eigenen Hände nehmen und das Optimale daraus formen – genau das passierte am Donnerstagvormittag (1.2.) zigfach beim Info-Tag der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen. Viele Studieninteressierte nutzten die Chance, sammelten allererste Eindrücke, legten den letzten Feinschliff an oder erlebten einfach nur die Hochschule. Ein paar Stunden später stand dann noch der Schnupperabend einiger Verbundstudiengänge an. Und wieder füllte sich das Foyer beachtlich schnell.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

19.02.2018

HöMa und Roboterprogrammierung

Studieren probieren für Schüler des Märkischen Gymnasiums in Iserlohn

Iserlohn. Die Oberstufenschüler zog es im Rahmen ihrer Projektwoche in die Vorlesung „Einführung in die Höhere Mathematik“, die jüngeren Schüler beendeten mit einem Workshop im Labor für Robotertechnik ihre Teilnahme an den Labortagen. Rund 40 Schülerinnen und Schüler des Märkischen Gymnasiums in Iserlohn erlebten an der Fachhochschule Südwestfalen einen abwechslungsreichen Nachmittag und erhielten Einblicke in das Studium.

13.02.2018

Fachhochschule Südwestfalen trauert um engagierten Stifter

Dipl.-Ing. Dirk Budde im Alter von 75 Jahren verstorben

Iserlohn. Die Fachhochschule Südwestfalen trauert um ihren Stifter, Dipl.-Ing. Dirk Budde, der am 7. Februar im Alter von 75 Jahren verstorben ist. Gemeinsam mit seiner Frau Ursula Budde hat er die Budde-Stiftung gegründet, die seit 2013 herausragende Absolventinnen und Absolventen sowie talentierte Studierende der Fachhochschule Südwestfalen mit dem „Budde-Preis“ und dem Deutschlandstipendium auszeichnet.

01.02.2018

Bessere Versorgung von Diabetikern und Intensivpatienten

Doktorand der Fachhochschule Südwestfalen erforscht neue Methode zur Blutglucosemessung

Iserlohn. Diabetes Mellitus ist eine der weltweit am häufigsten vorkommenden Stoffwechselerkrankungen. Nicht nur Diabetiker leiden unter der Stoffwechselentgleisung. Auch bei Patienten auf Intensivstationen kann es aufgrund ihres geschwächten Zustandes zu lebensbedrohlicher Unter- und Überzuckerung kommen. Sven Delbeck, Doktorand an der Fachhochschule Südwestfalen, forscht in Iserlohn an einem neuen Verfahren zur Blutzuckermessung, das insbesondere in der Intensivmedizin zu einer verbesserten Situation für die Patienten führen soll.

24.01.2018

Geballte Informationen zum Studium

Gut besuchter Infotag der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn

Iserlohn. Exponate von Studierenden, viele Infostände und teilweise kaum ein Durchkommen. Beim heutigen Infotag der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn ging es lebhaft und trubelig zu im Foyer. Wo sich sonst studentische Arbeitsgruppen eher still zum Lernen treffen, drängte es heute hunderte von Studieninteressierten, mehr über die Studienmöglichkeiten in Iserlohn zu erfahren. Allein 70 Schüler des Theodor Reuter Berufskollegs nutzen den Infotag zur Studieninformation.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

02.02.2018

Gemeinsam für die Region: Fachhochschule Südwestfalen und Campus der Stadtwerke Arnsberg stärken Start-Up-Kultur

Erste Start-Up-Konferenz in Arnsberg

Meschede/Arnsberg. Mehr Unternehmensgründungen in der Region Südwestfalen zu initiieren und zu unterstützen ist Ziel eines gemeinsamen Projektes zwischen Fachhochschule Südwestfalen und den Stadtwerken Arnsberg. Eine erste Start-Up-Konferenz organisierten jetzt beide Projektpartner in Arnsberg. An der Konferenz nahm auch Staatssekretär Dr. Patrick Opdenhövel aus dem Finanzministerium NRW teil.

02.02.2018

Informationen zum Masterstudium Elektrotechnik

Fachhochschule Südwestfalen informiert am 7. Februar über das Studium zum Master of Engineering – Teilnahme per Videokonferenz möglich

Meschede. Die Fachhochschule Südwestfalen in Meschede informiert am 7. Februar von 16 bis 18 Uhr über das Masterstudium Elektrotechnik. Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist auch per Videokonferenz möglich. Angesprochen sind Absolventen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge.

31.01.2018

BWL-Studium für Ingenieure

Master-Studium „Technische Betriebswirtschaft“ qualifiziert berufsbegleitend zur Führungskraft – Infoveranstaltung am 10. Februar

Meschede. Am 10. Februar informiert die Fachhochschule Südwestfalen in Meschede über das Verbundstudium „Technische Betriebswirtschaft“. Ingenieure und Naturwissenschaftler können sich mit diesem Master-Studium berufsbegleitend für eine Tätigkeit als Führungskraft qualifizieren.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

12.02.2018

Kooperation mit Swiss German University verlängert

195 Studierende aus Indonesien zu Gast an der Fachhochschule in Soest

Soest. 195 Studierende der Swiss German University (SGU) aus Indonesien sind derzeit an der Fachhochschule Südwestfalen in Soest zu Gast. Die meisten von ihnen werden in den kommenden Monaten ihr Praxissemester in deutschen Unternehmen absolvieren. Andere unterstützen Wissenschaftler der FH in den Labors und schreiben hier ihre Bachelor-Arbeit. Im Rahmen der Begrüßungswoche wurde auch der Kooperationsvertrag zwischen Hochschule und SGU verlängert.

08.02.2018

Dr. Kirchhoff-Preis für herausragende Abschlussarbeiten

Absolventen aus Iserlohn, Hagen und Soest wurden ausgezeichnet

Iserlohn/Soest. Im Rahmen des Jahresempfangs der Fachhochschule Südwestfalen, zu dem in diesem Jahr der Standort Soest eingeladen hatte, wurden drei Absolventen der Hochschule mit dem Dr. Kirchhoff-Preis ausgezeichnet. Preisträger sind in diesem Jahr Nik Biniossek, Stefanie Reinhardt und Kevin Schmitter.

01.02.2018

Infos zum Studium an der Fachhochschule

Beratung für alle mit Faible für Kommunikation, Medien und Technik

Soest. Für alle, die noch unschlüssig sind, wie es nach der Schule weitergehen soll, bietet die Fachhochschule Südwestfalen ein umfassendes Informations- und Beratungsangebot. Am kommenden Mittwoch, 07. Februar 2018, geht es bei der Studienberatung um die Studiengänge Design- und Projektmanagement sowie Technische Redaktion und Medienmanagement.

01.02.2018

Informationsveranstaltung zum Thema Pflege

Familienbüro der FH Südwestfalen lädt zum öffentlichen Vortrag ein

Soest. Pflegeheime sind teuer. Aber was, wenn Rente, Pflegegeld und ggf. eine private Pflegeversicherung nicht ausreichen und auch das elterliche Vermögen bereits aufgebraucht ist? Das Familienbüro der Fachhochschule Südwestfalen informiert am 20. Februar mit einem öffentlichen Vortrag zum Thema „Das Wichtigste zum Elternunterhalt“.

30.01.2018

Studiencheck an der Fachhochschule

Infos rund ums Studium und Campus-Tour beim Info-Tag

Soest. Ein Studium ist eine handfeste Option, wie es nach der Schule weitergehen kann. Welche Möglichkeiten die Fachhochschule Südwestfalen in Soest bietet, darüber informierten sich heute (Dienstag, 30. Januar) mehr als 250 Schülerinnen und Schüler aus der Region beim Info-Tag. Studierende und Lehrende stellten die einzelnen Studiengänge vor und nahmen sich viel Zeit, um direkt und persönlich Fragen zu beantworten.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.