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Gemeinsam für den „SuperLink“ Herausgeber: Stadtwerke München GmbH
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31.05.2019

Innovation für das Stromnetz der Zukunft: „SuperLink“ – Die SWM planen das längste Supraleiterkabel der Welt für München

(31.5.2019) Gemeinsam mit fünf Partnern plant die Netztochter der SWM, die SWM Infrastruktur, die Realisierung eines supralei- tenden Kabels in München. Voraussetzung dafür ist die erfolgrei- che Durchführung eines Entwicklungsprojektes mit der Linde AG, dem Supraleiterhersteller THEVA, dem Kabelhersteller NKT, der Fachhochschule Südwestfalen und dem Karlsruher Institut für Technologie. Die Partner haben eine gemeinsame Absichtserklä- rung unterzeichnet und reichen derzeit Förderanträge ein. Sobald eine Zusage erfolgt ist, beginnen die Entwicklungsarbeiten. Beabsichtigt ist, nach erfolgreichem Abschluss des Entwicklungs- projektes die zwölf Kilometer lange Hochspannungsleitung zwi- schen dem Hauptumspannwerk Menzing und dem Lastschwer- punkt München Süd als „Hochtemperatur-Supraleiter“ (HTS) aus- zuführen. Damit würde in München die mit Abstand längste Sup- raleiterverbindung der Welt entstehen. Das Besondere an dieser Technologie ist die extreme Kompaktheit der Leitung bei gleichzeitiger Umweltneutralität – insbesondere im Vergleich zu her- kömmlichen Kabeln und Freileitungen. Mit diesem Kabel soll das Stromnetz der SWM zukunftsfähig werden.

Dr. Ing. Jörg Ochs, Geschäftsführer SWM Infrastruktur: „Wir wollen die Energienetze Münchens zukunftsfähig machen. Um das zu tun und gleichzeitig im Stadtgebiet den Bau von Hauptum- spannwerken und weiteren Kabeltrassen zu minimieren, brauchen wir gut integrierbare Lösungen. HTS-Technik mit ihrem ökologischen Aspekt schafft hier eine innovative, wirtschaftliche und akzeptable Alternative zu bestehenden Systemen. Die Leistungsbereitstellung wird erhöht, trotz geringem Kabeleinsatz werden
Übertragungsverluste nachhaltig minimiert und wir können so auch unsere CO2-Einsparziele im Netzbereich erreichen.

CTO Anders Jensen, NKT Cables Group: „Es ist von wachsender Bedeutung, Lösungen für die erneuerbaren Energien im Zuge der Energiewende zu entwickeln. Dafür engagieren wir uns mit unserem Know-how und unseren Fähigkeiten in dieser Partnerschaft, um einen Beitrag zu leisten mit speziell für diese Anwendung entwickelten Supraleiter-Kabellösungen, die unserem Partner, den SWM und deren Endkunden einen optimierten Zugang zu sauberer Energie ermöglichen.“

Dr. Alexander Alekseev, Technology Manager Linde: „Als Tech- nologieführer für Industriegase verstehen wir es als unsere Aufgabe, solche innovativen, nachhaltigen und zukunftsgerichteten Projekte mit unserer Expertise zu unterstützen. Unsere Hauptprodukte sind Gase, wie z.B. Stickstoff, Sauerstoff und Argon, welche grundsätzlich „grün“ sind, da diese einen natürlichen Bestandteil unserer Atem- und Umgebungsluft darstellen. In München wird das supraleitende Kabel, das keine elektromagneti- sche Felder erzeugt, mit dem unbedenklichen Kältemittel Stickstoff in einem geschlossenen Kreislauf gekühlt. Diese Kombination wird den Kern der modernsten Stromübertragungstechnologie bilden, die dazu noch umweltneutral ist.“

Dr. Werner Prusseit, Geschäftsführer THEVA: „Weltweit gibt es bereits seit Jahren erfolgreiche Demonstrationen von HTS- Kabeln im Netz. Nun haben wir praktisch vor unserer Haustür in München eine Situation vorgefunden, für die der Einsatz von Supraleitern prädestiniert ist: Die Übertragung hoher Leistung bei
geringsten Verlusten und minimaler Beeinträchtigung der Bevölkerung. Das Projekt hat Signalcharakter und markiert einen entscheidenden Schritt zur kommerziellen Umsetzung der Supraleitungstechnologie im Netz. Mehr als 30 Jahre nach dem Nobelpreis an die zwei deutschen Entdecker der Hochtemperatur Supraleitung, Müller und Bednorz, positionieren sich damit deutsche Unternehmen auch bei der Umsetzung an der Weltspitze und unterstreichen den Ruf des Technologiestandorts Bayern.“

Prof. Dr.-Ing. Robert Bach, Fachhochschule Südwestfalen: „Der Grundgedanke, der uns bei diesem Projekt von Anfang an be- geistert hat, war, diese sehr hohe Leistung auf kleinstem Raum und vollkommen umweltneutral quer durch München zu leiten. Bei dieser Konstruktion werden weder elektrische noch magnetische Felder emittiert noch wird der Boden thermisch beeinflusst. Wir wollen hier zeigen, dass Supraleitende Kabel die wegwei- sende technische Lösung für die zukünftigen Energienetze von Metropolen sind.“

Prof. Dr.-Ing. Mathias Noe, KIT: „Die Anwendung in der Innenstadt von München ist ermöglicht worden durch die langjährige erfolgreiche Entwicklung von HTS Kabeln, die wir von Beginn an begleiten durften”, so Prof. Dr.-Ing. Mathias Noe vom Institut für Technische Physik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).“

Zukunftsfähige Infrastruktur für eine wachsende  Metropole München wächst und mit ihm die Ansprüche an die Versorgungsnetze. Nicht zuletzt auch durch die zunehmende Elektrifizierung des Individualverkehrs und der damit verbundenen notwendigen Sicherstellung der Stromversorgung. Daher sind entsprechende Maßnahmen beim Ausbau der Netze notwendig. Mit dem Projekt „SuperLink“ zur Vorbereitung des Einsatzes eines HTS- Hochleistungskabels in München legt die SWM-Infrastruktur den Grundstein für die kommerzielle Nutzung von Supraleitern zur Absicherung der Energieversorgung von Metropolen / Großstädten.


 

 

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