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So studierte man in den 70ern (Fotos:FH)
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21.01.2021

50 Jahre Hochschulen für angewandte Wissenschaften

Fachhochschule Südwestfalen und ihre Vorgängereinrichtungen feiern in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen

Iserlohn. In diesem Jahr feiern die Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen, auch Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAWS) genannt, ihr 50-jähriges Bestehen. Gegründet wurden sie in ganz Deutschland als Hochschulen mit einem starken Praxis- und Anwendungsbezug in Lehre und Forschung und haben sich seitdem im deutschen Hochschulsystem als weiterer Hochschultyp zu den Universitäten erfolgreich etabliert.

Im Juli 1968 einigten sich die Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer darauf, einen neuen Hochschultyp einzuführen: die sogenannten Fachhochschulen. Die Gründung der ersten FHs, wie sie kurz genannt wurden, erfolgte dann ein Jahr später in Schleswig-Holstein und 1971 in Nordrhein-Westfalen. Damit wurde der Grundstein für eine Erfolgsgeschichte gelegt. Dabei im Fokus: Kurze Studienzeiten kombiniert mit einem hohen Praxisbezug. „Mit dieser Erfolgsformel sollten seinerzeit Fachkräfte insbesondere in technischen und betriebswirtschaftlichen Studiengängen sowie in der sozialen Arbeit ausgebildet werden. Forschung war damals noch nicht vorgesehen“, erläutert Prof. Dr. Claus Schuster, Rektor der Fachhochschule Südwestfalen.

Seither sind 50 Jahre vergangen, in denen sich die Fachhochschulen als Hochschultyp grundlegend verändert haben. Zum einen hat sich die Zahl der Fachhochschulen im Zuge der Wiedervereinigung und durch Neugründungen enorm erhöht. Zum anderen gab es in den letzten Jahren eine inhaltliche und strukturelle Neuausrichtung. Die Umstellung sämtlicher Studiengänge auf Bachelor- und Masterabschlüsse, ein erweitertes Fächerspektrum, differenzierte Studienformen, neue gesetzlich definierte Aufgaben wie die Verpflichtung zur angewandten Forschung, die Förderung des Wissenstransfers, die zunehmende Bedeutung der Weiterbildung und verbesserte Möglichkeiten zur Promotion für die Absolvent*innen sind dabei wichtige Eckpfeiler. Das schlägt sich auch in der Bezeichnung der Hochschulen nieder. In zahlreichen Landeshochschulgesetzen wurde die Bezeichnung „Fachhochschule“ durch „Hochschule für Angewandte Wissenschaften“ (HAW) ersetzt. Daher führen nur noch 10 der 118 in der Hochschulrektorenkonferenz organisierten HAWs/FHs noch die Bezeichnung „Fachhochschule“ in ihrem Namen.

Darunter ist auch die Fachhochschule Südwestfalen. „Wir haben am Sitz in Iserlohn und an den anderen Standorten eine lange Tradition als Bildungseinrichtung“, betont Schuster, „geblieben ist der nach wie vor starke und profilgebende Praxis- und Anwendungsbezug sowohl in der Lehre als auch in der Forschung und der breit gefächerte Wissens- und Technologietransfer in die Praxis. Durch die engen Kooperationen mit Unternehmen, Handwerk und Akteuren aus dem Gesundheits- und Sozialbereich sind wir Problemlöser und Innovationsmotor am Puls der Zeit und bilden gleichzeitig einen wichtigen und prägenden Standortfaktor in Südwestfalen“.

Mit der Kampagne „Unglaublich wichtig“ feiern die HAWS/FHs in NRW nicht nur das Jubiläum. „Wir feiern auch eine Idee, die Deutschland als Innovationsmotor bewegt. Wir als Fachhochschule Südwestfalen sind stolz darauf, Teil dieser innovativen Gemeinschaft zu sein, die Forschung, Lehre und vor allem in der Praxis nachhaltigen Fortschritt ermöglicht“, freut sich Schuster.

www.unglaublich-wichtig.de

Zahlen, Daten, Fakten

Heute studieren an den HAWs/FHs bundesweit über eine 1. Mio. Studierende und 40% aller Studienanfänger*innen schreiben sich an diesem Hochschultypus ein. Knapp 60% der Studierenden in den Studienbereichen Maschinenbau, Elektrotechnik und Bauingenieurwesen kommen von den HAWs/FHs. Im Bereich Sozialwesen sind es fast 90% der Studierenden, in den Verwaltungswissenschaften 95% und in den Gesundheitswissenschaften 80%. Etwa 20.000 Professor*innen lehren an diesen Hochschulen. Über 241 thematisch etablierte Forschungsschwerpunkte mit durchschnittlich 1,16 Mio. Euro Drittmittel sind an den HAWs/FHs verankert.

Die Fachhochschule Südwestfalen mit ihrem Sitz in Iserlohn und Standorten in Hagen, Meschede und Soest sowie einem Studienort in Lüdenscheid hat zurzeit 12.319 Studierende, wovon mehr als 40% berufs- und ausbildungsbegleitend studieren.

Die Fachhochschule Südwestfalen bietet insgesamt 69 Studiengänge in den Bereichen Agrarwirtschaft, Designmanagement und Produktentwicklung, Gesundheits- und Naturwissenschaften, Informatik und Digitalisierung, Medien und Kommunikation, Pädagogik und Psychologie, Technik und Ingenieurwesen, Umwelt und Nachhaltigkeit sowie Wirtschaft und Recht an. Im Forschungsbereich wirbt die Fachhochschule Südwestfalen jährlich mehr als 12 Mio. Euro Drittmittel ein.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

23.02.2021

Neuer Studiengang Angewandte Künstliche Intelligenz

Berufsbegleitender Masterstudiengang vermittelt praktische Kompetenzen für Nicht-Informatiker*innen

Künstliche Intelligenz (KI) betrifft als Schlüsseltechnologie mittlerweile fast alle Bereiche unseres Lebens. Ingenieur*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen oder Naturwissenschaftler*innen, sie alle werden mit KI konfrontiert und benötigen relevante Fachkenntnisse. Die Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn bietet daher zum kommenden Wintersemester einen berufsbegleitenden Masterstudiengang Angewandte Künstliche Intelligenz an, der sich ausdrücklich an KI-Anwender*innen richtet, die kein Informatikstudium absolviert haben.

16.02.2021

Programmierexpert*innen gesucht: Fachhochschule lädt zum virtuellen Programmierwettbewerb ein

FH Südwestfalen ist Gastgeber für den Online-Programmierwettbewerb „Hash Code“ von Google am 25. Februar

Iserlohn. Im Februar beteiligt sich die Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn zum zweiten Mal als sogenannter „Hub“ an der Qualifikationsrunde des Online-Programmier-Wettbewerbs „Hash Code“. Bei diesem von Google organisierten Wettbewerb treten am 25. Februar von 18.30 bis 22.30 Uhr weltweit mehrere tausend Teams von Programmierer*innen an und müssen innerhalb von vier Stunden für verschiedene Optimierungsprobleme eine möglichst gute Lösung finden. Die besten Teams qualifizieren sich dabei für die Finalrunde am 24. April.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

24.02.2021

FH Südwestfalen im Exzellenz Start-up Center

TU Dortmund baut Kooperation mit Hochschulen der Region in der Gründungs- und Transferförderung aus

Dortmund/Südwestfalen. Das Centrum für Entrepreneurship & Transfer (CET) an der TU Dortmund baut sein Fördernetzwerk weiter aus und kooperiert mit drei weiteren Hochschulen der Region: Neben der FH Dortmund werden die Hochschule Hamm Lippstadt und die Fachhochschule Südwestfalen zu Partnerhochschulen im Exzellenz Start-up Center (ESC).

22.02.2021

„Save the Kitz“ - mit einer selbst gebauten Drohne

Osterferienkurs des zdi Netzwerk Bildungsregion Hochsauerlandkreis für Schüler*innen ab Klasse 10

Meschede. Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 100.000 Rehkitze, weil sie bei der Silage- und Heuernte im Frühsommer von den Mähmaschinen schwer verletzt oder sofort getötet werden. Mit dem Projekt „Save the Kitz“ möchte das zdi Netzwerk Bildungsregion HSK zusammen mit Schüler*innen ab der 10. Klasse helfen, dass weniger Kitze von Erntemaschinen verletzt oder getötet werden.

16.02.2021

Programmierexpert*innen gesucht: Fachhochschule lädt zum virtuellen Programmierwettbewerb ein

FH Südwestfalen ist Gastgeber für den Online-Programmierwettbewerb „Hash Code“ von Google am 25. Februar

Iserlohn. Im Februar beteiligt sich die Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn zum zweiten Mal als sogenannter „Hub“ an der Qualifikationsrunde des Online-Programmier-Wettbewerbs „Hash Code“. Bei diesem von Google organisierten Wettbewerb treten am 25. Februar von 18.30 bis 22.30 Uhr weltweit mehrere tausend Teams von Programmierer*innen an und müssen innerhalb von vier Stunden für verschiedene Optimierungsprobleme eine möglichst gute Lösung finden. Die besten Teams qualifizieren sich dabei für die Finalrunde am 24. April.

15.02.2021

E-Zigaretten als medizinische Inhalatoren

Team der Fachhochschule Südwestfalen und der neuseeländischen University of Canterbury forscht an thermischer Aerosolgewinnung

Christchurch/Meschede. E-Zigaretten sind im Prinzip nichts anderes als Inhalatoren. Durch die Verdampfung von Flüssigkeiten dienen sie der Gewinnung atembarer Aerosole. Wie sich diese Technik auch für medizinische Zwecke nutzen lässt, erforscht ein interdisziplinäres Team der Fachhochschule Südwestfalen und der University of Canterbury aus Christchurch in Neuseeland.

09.02.2021

Digitale Südwestfälische Studieninfobörse

2000 Schüler*innen informierten sich online über Studienangebote auf Veranstaltung der Bundesagentur für Arbeit und der FH Südwestfalen

Meschede. Etwa 2000 Schüler*innen aus den Gymnasien und Berufskollegs im Hochsauerlandkreis haben am 28. Januar an der Digitalen Südwestfälischen Studieninfobörse teilgenommen. Vertreter*innen von 30 Hochschulen und Institutionen aus NRW informierten einen Tag lang zu Themen rund ums Studium – alles online über Videokonferenzen.

03.02.2021

Lehrreicher Marketing-Pitch

Studierende entwickeln Kommunikationskonzepte für Unternehmen aus der Gesundheitsbranche

Meschede. Einen Pitch nennt man es, wenn Marketing-Agenturen ihre Ideen potenziellen Auftraggebern vorstellen. Die beste Agentur bekommt dann den Zuschlag. Wie sich das anfühlt, wissen jetzt 24 von insgesamt 130 Studierenden aus zwei Veranstaltungen der Mescheder Marketingprofessorin Dr. Anne Jacobi.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

01.03.2021

Neuer Fachbereich an der Fachhochschule SWF

Aus den ehemaligen Wissenschaftlichem Zentrum Frühpädagogik wird zum 1. März der Fachbereich Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften

Soest. Zum 01. März 2021 ist aus dem ehemaligen Wissenschaftlichen Zentrum Frühpädagogik (WZF) der Fachbereich Bildung- und Gesellschaftswissenschaften am Standort Soest erwachsen. Das Studienangebot verantwortet fachlich und organisatorisch die Lehre und Forschung im Bereich der Früh- und Medienpädagogik. Gründungsdekanin ist Prof. Dr. Marie-Theres Roeckerath-Ries.

02.02.2021

Individuelle LED-Leuchte als Hilfe für sehbehinderte Menschen

Fachbereich Elektrische Energietechnik startet mit Projekt „MakULA“

Soest. Der Fachbereich Elektrische Energietchnik der Fachhochschule Südwestfalen in Soest möchte mit einem Forschungsprojekt sehbehinderte Menschen unterstützen. Bei MakULA – Make Your Light Adapted – geht es darum, die Lebensqualität von Menschen mit altersbedingter Makula-Degeneration (AMD) sowie Menschen mit Retinopathia pigmentosa (RP) zu verbessern. Dazu soll eine LED-Leuchte entwickelt werden, deren Farbspektrum an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden kann.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.