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Wenn Lernen Spaß macht: Studierende beim Logistikplanspiel, hier „offline“ vor der Corona-Pandemie Foto: Simon Bierwald, FH Südwestfalen
Wenn Lernen Spaß macht: Studierende beim Logistikplanspiel, hier „offline“ vor der Corona-Pandemie Foto: Simon Bierwald, FH Südwestfalen(Download )
Prof. Dr. Stefan Lier Foto: Annika Pilgrim, FH Südwestfalen
Prof. Dr. Stefan Lier Foto: Annika Pilgrim, FH Südwestfalen(Download )
17.03.2021

Game based Learning im virtuellen Unternehmen

Rund 100 Studierende „zocken“ im Online-Logistikplanspiel um Erkenntnisgewinn

Meschede. Samstagmorgen, 8.30 Uhr – nicht die Zeit, in der man üblicherweise viele Studierende in Vorlesungen oder Seminaren antrifft. In diesem Wintersemester ist das anders: Rund 100 Studierende sind früh aufgestanden und beteiligen sich am Online-Logistikplanspiel von Prof. Dr. Stefan Lier und seinem Team. Auch wenn es Professor Lier anders lieber gewesen wäre: „Im Normalfall hätten wir uns heute alle zum großen Planspieltag mit unserem haptischen Logistikspiel in Meschede getroffen.“ Aber was ist in der Corona-Pandemie schon normal?

Deshalb wird mittels Online-Spiel und Videokonferenz das Supply Chain Management eines Unternehmens simuliert. Die Studierenden müssen Entscheidungen für einen Hersteller von Fruchtsäften treffen, der in den roten Zahlen ist. Einen vierstelligen Betrag hat der Mescheder Fachbereich auf Wunsch von Lier in ein sehr realitätsnahes virtuelles Planspiel investiert. „Mir ist es wichtig gewesen, das Planspiel als interaktives Element unseres Kurses durchzuführen.“ Seiner Erfahrung nach entwickeln Studierende so nachhaltig die größten Handlungskompetenzen und besten Lernergebnisse. Game based learning nennt man das im didaktischen Fachjargon.

Nach kurzer Vorrede geht es direkt ins Spiel. Sechs Spielleiter betreuen 24 Studierendengruppen. Jede Gruppe muss vier Rollen besetzen: Einkauf, Vertrieb, Produktion und Lieferkettenmanagement. In jeder Rolle sind Entscheidungen zu treffen. Das Ziel ist es, die Rendite des Unternehmens zu verbessern. Die erste Runde ist ein Freischuss, ab dann zählt jede Entscheidung. Diejenige Gruppe gewinnt, die am Ende den besten Return on Investment erzielt.    

Schon in der ersten Runde rauchen in den Zoom-Meetings der Gruppen fast sichtbar die Köpfe. Wo stellt man die Produktqualität ein? Sollen wir mal die Lieferzuverlässigkeit hochsetzen? Oder nicht? Das Lager größer? Oder doch weniger Palettenstellplätze? Das Rohstofflager ist zu voll, oder? Wieso sinkt der Vertragsindex beim Kunden, wenn wir das Frischeversprechen senken? Was waren nochmal die Ziele des Unternehmens? Vorsichtig tasten sich die Studierenden heran. Nach der ersten Runde haben manche mit ihren Entscheidungen das Unternehmensergebnis leicht verbessert, andere es erheblich verschlechtert.

„Ich fand es interessant, dass es so realitätsnah ist“, erzählt im Nachgang Teilnehmerin Ilayda Erol. „Man konnte auch aus falschen Entscheidungen lernen.“ Vor allem musste man nach ihrer Ansicht erkennen, wie die Entscheidungen in jeder Rolle das Gesamtergebnis beeinflussen und dieses in der Gruppe diskutieren, um nicht gegeneinander zu arbeiten. Das Problem dabei: Von Runde zu Runde steigen die Freiheitsgrade im Spiel und damit die Zahl der möglichen Entscheidungen. Die letzte Runde wird für den Wettbewerb der Gruppen doppelt gerechnet. Auch kleine Änderungen können nun zu größeren Folgen für das Gesamtergebnis der Gruppe führen. Erol und ihre Gruppe haben das Problem aber offenbar gut gelöst, denn sie verbessern die Rendite des Unternehmens so, dass sie am Ende auf dem zweiten Platz landen. „Ich habe mich richtig gefreut und hätte nicht gedacht, dass wir so erfolgreich werden. Es war anstrengend, aber ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.“

Game based learning

Unter Game based learning versteht man die Wissensvermittlung mit Hilfe von Lernspielen. Grundsätzlich soll die Verbindung von Spaß und Lernen, Herausforderungen und Belohnungen die Motivation der Teilnehmenden erhöhen.

Seit mehreren Jahren spielt das Mescheder Logistik-Team mit guten Erfahrungen ein Logistik-Planspiel als haptisches Spiel im Unterricht. Auch hier handelt es sich um eine Unternehmenssimulation, in welcher Rollen eingenommen, Aufgaben bewältigt werden und das Unternehmen in mehreren Zyklen optimiert wird.   

 

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31.03.2021

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Iserlohn. Die Studienberatung der Fachhochschule Südwestfalen bietet am 8. April einen Online-Workshop zum Thema Studienwahl an.

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Mutter-Vater-Kind-Kur

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Neuer Schmiermittelprüfstand erweitert Forschungskapazitäten an der FH Südwestfalen

Einzigartige Anlage an deutschen Hochschulen

Iserlohn. Ein neuer Schmiermittelprüfstand erweitert die Forschungskapazitäten in der Umformtechnik an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn. Mit dieser bundesweit einzigartigen Anlage können insbesondere Untersuchungen zum ressourcen- und umweltschonenden Einsatz von Schmiermitteln durchgeführt werden.

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Lehrreicher Marketing-Pitch

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Meschede. Einen Pitch nennt man es, wenn Marketing-Agenturen ihre Ideen potenziellen Auftraggebern vorstellen. Die beste Agentur bekommt dann den Zuschlag. Wie sich das anfühlt, wissen jetzt 24 von insgesamt 130 Studierenden aus zwei Veranstaltungen der Mescheder Marketingprofessorin Dr. Anne Jacobi.

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17.03.2021

Der Mobilfunk-Detektiv

Carsten Witteler untersucht die Mobilfunkversorgung im Münsterland

Meschede/Münsterland. Man könnte sagen, Carsten Witteler ist ein Mobilfunk-Detektiv. Sein Auftrag: Ursachen für Lücken in der Mobilfunkversorgung des Münsterlandes aufdecken und Möglichkeiten zur Verbesserung der Versorgung für Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe aufzeigen. Etwas genauer genommen ist Carsten Witteler wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Christian Lüders im Projekt „Untersuchung zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung im ländlich geprägten Raum“. Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW.

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30.03.2021

Mehr Transparenz für die Pumpe

Firma Anzatech und Fachhochschule Südwestfalen finden Lösung für die Überwachung von Pumpen im Einsatz

Balve/Soest. Die Firma Anzatech in Balve und Prof. Dr. Andreas Schwung vom Fachbereich Elektrische Energietechnik an der Fachhochhochschule Südwestfalen in Soest haben gemeinsam eine Lösung gefunden, um Pumpen im Einsatz zu überwachen. Gefördert wurde das Gemeinschaftsprojekt durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE).

23.03.2021

Frühpädagogik kennenlernen am Schnuppertag

Fachbereich Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften lädt am 08. April zum digitalen Schnuppertag ein – Online-Vorlesungen und Beratung

Soest. Am Donnerstag, 08. April 2021, bietet der Fachbereich Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften allen Studieninteressierten die Gelegenheit, den Präsenzstudiengang Frühpädagogik (Bachelor) der Fachhochschule Südwestfalen kennenzulernen. In digitaler Form werden Schnuppervorlesungen zu ausgewählten Themen gehalten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur individuellen Beratung.

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