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Der Audimax wurde in
Der Audimax wurde in "Harald Korte Hörsaal" benannt und das Namensschild im Beisein von Harald Korte und Rektor Dr. Jörg Liese (v.l.) feierlich enthüllt.(Download )
29.01.2007

Hagener Audimax heißt jetzt "Harald Korte-Hörsaal"

Würdigung im Rahmen des Neujahrsempfangs der Fachhochschule Südwestfalen

Der größte Hörsaal des Standorts Hagen der Fachhochschule Südwestfalen firmierte bislang schlicht als Audimax. Ab heute gehört die namenlose Zeit der Vergangenheit an: Vorlesungen und Veranstaltungen finden jetzt im "Harald Korte-Hörsaal" statt.

Der größte Hörsaal des Standorts Hagen der Fachhochschule Südwestfalen firmierte bislang schlicht als Audimax. Ab heute gehört die namenlose Zeit der Vergangenheit an: Vorlesungen und Veranstaltungen finden jetzt im "Harald Korte-Hörsaal" statt.

Mit dieser Namensgebung, die gestern (28.01.2007) im Rahmen des Neujahrsempfangs der Fachhochschule vorgenommen wurde, möchte sich die Hochschule bei Kammerpräsident Harald Korte für sein langjähriges Engagement bedanken.

Der Hagener Hochschule ist Korte seit vielen Jahrzehnten verbunden. Bereits 1957 beendete er an der damaligen Ingenieurschule erfolgreich sein Maschinenbaustudium. Die Verbindung zu seiner alten Alma Mater riss nie ab. Als Gründungsmitglied des Kuratoriums initiierte und unterstützte er die Entwicklungsprozesse der Fachhochschule und begleitete sie bei ihrer wechselvollen Geschichte. In seiner Laudatio würdigte FH-Rektor Prof. Dr. Jörg Liese insbesondere die Verdienste Harald Kortes im Zusammenhang mit der Einrichtung der ausbildungs- und berufsbegleitenden Verbundstudiengänge Maschinenbau und Elektrotechnik. Diese Studiengänge wurde 1998 als bundesweit einmalige Ausbildungsmodelle in Kooperation mit der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen und den regionalen Arbeitgeberverbänden erfolgreich gestartet. "Harald Korte hat bereits damals die Auswirkungen des demographischen Wandels für die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft erkannt. Die Idee einer Kombination von technischer Berufsausbildung und Fachhochschulstudium erschien ihm als zukunftsweisendes Ausbildungsmodell, um mehr junge Leute zu einer technischen Ausbildung zu motivieren", so Liese. Auch die Gründung der jetzigen Fachhochschule Südwestfalen mit ihren Standorten Hagen, Iserlohn, Meschede und Soest hat er von Beginn an vehement unterstützt. "Mit Harald Korte", unterstreicht Liese, "haben wir stets einen Förderer und Fürsprecher unserer Hochschule gehabt, der unsere Belange auch auf der politischen Ebene erfolgreich vertreten hat. Wir können uns glücklich schätzen, einen so engagierten und innovativen Förderer wie Harald Korte an unserer Seite zu wissen".

Rund 150 Gäste konnte Rektor Liese zum ersten Neujahrsempfang am Standort Hagen begrüßen. Bezugnehmend auf das neue Hochschulfreiheitsgesetz, das Anfang des Jahres in Kraft getreten ist, hielt Helmut Kostal, Geschäftsführender Gesellschafter der Leopold Kostal GmbH in Lüdenscheid den Festvortrag zum Thema "Hochschulfreiheit: Was erwartet die Wirtschaft von der Hochschule?".