5.9.-15.09.2017 I New York, Boston und Philadelphia

USA-Wissen kompakt für FH-Studierende

Exkursion als Ergänzung zur Vorlesung – 17 Termine in acht Tagen

Ein weiteres Highlight ihrer Studienzeit haben 38 Studierende der Fachhochschule Südwestfalen erfahren. Hinzu kamen dieses Mal 13 Teilnehmer von der FH Bielefeld. Bei 17 Terminen in neun Tagen haben sie viele exklusive Einblicke in den USA gewonnen.

17 Termine im Raum New York und Boston hatten Prof. Dr. Alfons Noe als Auslandsbeauftragter des Fachbereichs und Prof. Dr. Anne Schulz-Beenken für ihre Studierenden organisiert. So standen Besuche der Druckerei der New York Times, der Deutschen Vertretung bei den Vereinten Nationen, der Newton Creek Wasseraufbereitungsanlage und erstmals die Agentur MediaCom auf dem Programm. Daneben gab es in New York zahlreich Gelegenheit, historische Städten anzusehen. Bei einer Radtour entdeckten die Studierenden die ganze Vielfalt von Manhatten. Einige wagten sich mit dem Rad sogar auf den lebhaften Times Square. Wie ein weltweit agierendes deutsches Unternehmen auf die regionalen Anforderungen reagiert, erfuhren die Studierenden in der Niederlassung der Fa. Beumer aus Beckum. Fasziniert waren sie von der Stadt Philadelphia mit ihrem alten Stadtkern als der Ort, wo die USA gegründet wurden. Dort besichtigten sie nicht nur die Freiheitsglocke und Independence Hall, in der die Unabhängigkeitserklärung unterschrieben wurde, sowie die erste offizielle Münzprägeanstalt der Vereinigten Staaten. Bei Pratt&Whitney, deren Triebwerke seit 90 Jahren Flugzeugen antreiben, nahmen sich die Ingenieure im Ausbildungszentrum in East Hartford viel Zeit, dem Ingenieurnachwuchs die Funktion von Flugturbinen am Objekt anschaulich zu erklären. Davor präsentierte sich im benachbarten New England Museum die gesamte Luftfahrtgeschichte an über Hundert Exemplaren. In Boston, der Welthauptstadt der Wissenschaften, sah sich die Gruppe das Fraunhofer Institut für Regenerative Energien sowie die Harvard-Universität und das MIT, der Universität mit den meisten Nobelpreisträgern an. Nebenbei erfuhren die Studierenden, was „hektisches Leben“ in amerikanischen Großstädten und das Miteinander von Menschen sehr unterschiedlicher Herkunft, die in diesem Schmelztiegel zusammenarbeiten, bedeuten.