USA-Exkursion 2019 – Ein Highlight in der Studienzeit

FH-Studierende lernten Wirtschafts- und Gesellschaftssystem kennen

50 Studierende der Fachhochschule Südwestfalen in Soest hatten sich im September auf die Reise an die Ostküste der USA gemacht. 19 Termine in neun Tagen klingen nach einem strammen Programm, das aber viele exklusive Einblicke in das für die USA typische Wirtschafts- und Gesellschaftssystem möglich machte.

Die hochkarätigen Stationen während der Reise gelten als beliebte Ergänzung zu den Vorlesungen. 19 Termine im Raum New York, Philadelphia und Boston gaben in diesem Jahr die Route vor. Als Auslandsbeauftragter organisiert Prof. Dr. Alfons Noe vom Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik die Exkursion seit Jahren. So standen dieses Mal unter anderem Besuche bei der Deutschen Vertretung bei den Vereinten Nationen, der Newton Creek Wasseraufbereitungsanlage und bei Crestron Electronics, ein Spezialist für Medientechnologie, auf dem Programm. Der persönliche Besuch im Unternehmen trug wesentlich dazu bei, dass die Studierenden jetzt gute Aussichten auf begehrte Praktikumsplätze in der belgischen Niederlassung haben.
Ein gut funktionierendes Netzwerk ist für Studierende wie für Lehrende von Vorteil. Über persönliche Kontakte konnte der Exkursionsleiter den Reiseplan um ein weiteres Highlight ergänzen, den Besuch beim Schweizer Baukonzern Sika. Der Kontakt war über Marc Eickhoff, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich, zustande gekommen, dessen Bruder in der Niederlassung Lyndhurst in New Jersey arbeitet.
In New York standen traditionell eine ganze Reihe historischer Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Es kommen jedes Jahr aber auch neue attraktive Stationen hinzu, beispielsweise das Hasso-Plattner-Institut im beeindruckenden Hudson-Yard-Gebäudekomplex. Per Rad ging es um Manhattan und sogar über den Times Square.
Wie ein weltweit agierendes deutsches Unternehmen auf die regionalen Anforderungen reagiert, erfuhren die Studierenden in der Niederlassung der Firma Beumer mit Hauptsitz in Beckum. Bei Pratt & Whitney, deren Triebwerke in vielen Airbus-Flugzeugen zu finden sind, nahmen sich Ingenieure Zeit, den Gästen aus Soest die Funktion von Flugturbinen ausführlich zu erklären.
In Boston, der Welthauptstadt der Wissenschaften, sah sich die Gruppe das Fraunhofer USA Center for Manufacturing Innovation CMI, das Technologiezentrum für die Betriebsfestigkeit von bis zu 70 Meter langen Windanlagenflügeln, die Harvard-Universität und das Massachusetts Institute of Technology (MIT) an, eine Hochschule, die sehr viele Nobelpreisträger hervorgebracht hat.
Nicht zuletzt kamen die Studierenden mit vielen US-Bürgerinnen und -Bürgern unterschiedlicher Herkunft ins Gespräch und erfuhren, wie es sich im Schmelztiegel einer amerikanischen Großstadt lebt und arbeitet.

Impressionen aus NY

(Fotos: Katja Wendlandt)

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Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Alfons Noe

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