BA-Thesis WS 2013-14

Das Innovationsportfolio als Instrument der Produktstrategie

Wie muss ein Innovationsportfolio aussehen, das auf Brüche und eigenwillige Produktlebenszyklen ausgleichend reagieren kann? Warum brauchen Unternehmen eine planvolle Produktstrategie, wenn doch Marktentwicklungen oft unvorhersehbar sind? Fragen, denen Martin Grützner, Absolvent des Studiengangs Design- und Projektmanagement (dpm) nachgegangen ist.

In seiner BA-Thesis (betreut von Prof. Dr. Ulrich Kern und Prof. Dipl.-Des. Jürgen Rost) untersucht der künftige Designmanager die neueren Ansätze der relevanten Managementtheorien aus dem Innovations- und Produktmanagement. Zwei wiederkehrende Postulate werden zum Ausgangspunkt der Arbeit: der stabilisierende Kern einer gewachsenen Unternehmensidentität einerseits und das dynamische Interagieren mit dem Markt andererseits. Korrespondierend hierzu greift der Verfasser den Gedanken der „Ambidextrous Organisation“ auf und beschreibt die parallelen Stränge der Konstituierung von Wettbewerbsfähigkeit. Das sich daraus entwickelnde Innovationsportfolio strukturiert sich nach den Strategien der „Pioniere“ und der „Bewahrer“, der „Konsolidierung“ und der „Disruptiven Innovationen“. Hieraus ergeben sich differenzierte „Roadmaps“ mit unterschiedlichen Produktlebensphasen und deren Abschöpfungspotenzialen. In Ableitung aus diesen Konzepten wird ein Modell der Unternehmenssteuerung entworfen, das Basis für eine ausgewogene Produktstrategie ist.

Der Kölner Martin Grützner studierte vom WS 2010-11 bis WS 2013-14 an der Fachhochschule Südwestfalen auf dem Soester Campus im Studiengang Design- und Projektmanagement. Er war Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. Vor seinem Studium absolvierte Martin Grützner eine Ausbildung zum Technischen Produktdesigner und war in der Konstruktion von Flugzeugküchen tätig. Während des Studiums praktizierte er bei Heinz Kettler GmbH & Co. KG in Werl und bei Deutsche Post DHL in Bonn.