Durch Social Media zum Traumjob?

Heutzutage ist einiges anders. Während unsere Eltern mühevoll Landkarten studieren mussten, um den richtigen Weg zu finden, lassen wir uns heute ganz bequem von Google Maps & Co. den Weg navigieren. Wir können von Zuhause aus nahezu alles bestellen, ohne uns körperlich anzustrengen. Daran war noch in der jüngeren Vergangenheit nicht mal im Entferntesten zu denken.

Genauso hat sich die Jobsuche weiterentwickelt. Während früher die aktuellsten Jobangebote in Zeitungen standen, ist heutzutage die gängigste Methode - natürlich das Internet. Aber immer häufiger findet man die verschiedensten Stellenausschreibungen auch auf den unterschiedlichen Social Media Plattformen wie Facebook. Denn auch vielen Unternehmen ist bewusst, dass sich Jugendliche und junge Erwachsene in ihrer Freizeit vermehrt in den sozialen Netzwerken aufhalten. Und gerade unter ihnen verbergen sich oftmals junge Talente.

Aus diesem Grund hat die Fachhochschule Südwestfalen vor einigen Jahren das Karriereportal ins Leben gerufen. Dort können Unternehmen Stellenausschreibungen in den verschiedensten Bereichen veröffentlichen. Egal ob ein Student eine Traineestelle oder ein Unternehmen für die Studien- & Abschlussarbeit sucht, auf dem Karriereportal wird man fündig! karriereportal.fh-swf.de

Ebenso gibt es weitverbreitete Social Media Plattformen, die einen ganz bewusst dabei verhelfen, Kontakte fürs spätere Berufsleben zu knüpfen und passende Jobangebote zu finden. Zwei sehr bekannte sind Xing und LinkedIn.

Während das aus Hamburg stammende Unternehmen Xing vorwiegend im deutschsprachigen Raum von rund 14 Millionen Nutzern verwendet wird, nutzen weltweit 500 Millionen Mitglieder aus 200 Ländern und Regionen das Portal LinkedIn.

Was beide Plattformen gemeinsam haben - man erstellt sich nach der Anmeldung sein ganz persönliches Profil. Informationen zur Person wie z. B. Studium, Ausbildung und beruflicher Werdegang werden, ähnlich wie im Lebenslauf, in tabellarischer Form dargestellt. Referenzen stützen die Eintragungen. Zusätzlich können Nutzer ein Profilbild, ihre Interessen und individuelle Angaben über sich eintragen.

Auch wenn die Ziele beider Unternehmen ähnlich sind, so gibt es doch auch einige Unterschiede zwischen den Portalen. So sollte man sich also bewusst sein, was man sich durch ein solches Profil erhofft.

LinkedIn ermöglicht es den Usern, vor allem Kontakte ins Ausland aufzubauen und zu pflegen und sich nach Jobs in anderen Ländern umzuschauen.

So bestehen bei der Jobsuche in Deutschland bessere Chancen mit einem XING-Profil. Denn laut der Studie "Recruiting Trends 2011" der Uni Bamberg steht das Business-Netzwerk in Deutschland bei Personalern immer noch an erster Stelle: 18 Prozent der Befragten suchen hier aktiv nach geeigneten Kandidaten, bei LinkedIn sind es 6 Prozent.