Bilder

(v.l.n.r.) Rektor Prof. Dr. Claus Schuster, Preisträger Jan Moritz Schäfer und Sebastian Mau, J. Wolfgang Kirchhoff und Prorektor Prof. Dr. Andreas Nevoigt.
(v.l.n.r.) Rektor Prof. Dr. Claus Schuster, Preisträger Jan Moritz Schäfer und Sebastian Mau, J. Wolfgang Kirchhoff und Prorektor Prof. Dr. Andreas Nevoigt. (Download )
08.02.2019

Drei Absolventen erhielten Dr. Kirchhoff-Preis beim Jahresempfang der Fachhochschule Südwestfalen

Auszeichnung für hervorragende Abschlussarbeiten

Iserlohn/Meschede. Der Jahresempfang der Fachhochschule Südwestfalen war auch in diesem Jahr wieder feierlicher Rahmen für die Verleihung des Dr. Kirchhoff-Preises. Drei Absolventen der Standorte Meschede und Soest wurden damit für ihre herausragenden Abschlussarbeiten ausgezeichnet

Mehr als 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kammern und Hochschule begrüßte Rektor Prof. Dr. Claus Schuster zum Jahresempfang der Fachhochschule Südwestfalen am Hochschulstandort in Meschede.

In seiner Begrüßungsrede ging Schuster nicht nur auf die aktuellen Entwicklungen der Hochschule ein, sondern betonte insbesondere auch deren gesellschaftlichen Auftrag: „Unsere Aufgabe ist es nicht nur, den jungen Menschen Fachwissen beizubringen, sondern ihnen auch Werte zu vermitteln, wie wir als Menschen zu funktionieren haben. Eine Hochschule muss einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten“. Dazu gehörten in erster Linie Weltoffenheit und die Anerkennung von Pluralität in der Gesellschaft.

Die Fachhochschule Südwestfalen wird als aktiver Partner weiterhin die regionale Entwicklung begleiten: „Wir müssen in der Region, gemeinsam mit der Industrie, attraktive Angebote unterbreiten, damit junge Leute hier bleiben oder aus dem Ausland zu uns kommen“, so Schuster. Im Rahmen der Regionale 2025 wird sich die Hochschule intensiv in die zu entwickelnden neuen Lebensideen einbinden.

Dr. Kirchhoff-Preis

Zum 21. Mal wurde im Rahmen der Veranstaltung der mit je 3000 Euro dotierte Dr. Kirchhoff Preis vom Verband der Metall- und Elektroindustrie Nordrhein-Westfalen in Würdigung der Verdienste von Dr.-Ing. Jochen F. Kirchhoff für die nordrhein-westfälische Metall- und Elektroindustrie vergeben. Die Abschlussarbeiten der drei Preisträger wurden in enger Zusammenarbeit mit der Industrie erstellt und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Wettbewerbssteigerung der beteiligten Unternehmen.

Marius Brinkmann, Absolvent des Bachelor-Studiengangs Elektrotechnik in Meschede, entwickelte in seiner Abschlussarbeit eine Software zur Charakterisierung von Automotive Radarsensoren. Hochautomatisiertes Fahren ermöglicht es Autofahrerinnen und Autofahrern sicherer und komfortabler ans Ziel zu kommen. Dazu vermessen und analysieren eine Vielzahl von Fahrzeugsensoren die Umwelt. Einer der wichtigsten Sensoren ist der Radarsensor, der üblicherweise kontinuierliche Radarsignale verwendet. Mit der Entwicklung von Marius Brinkmann ist es nun erstmals möglich, Radarsensoren ohne Eingriff in die Hardware und vom Radarhersteller unabhängig zu charakterisieren, zu evaluieren und die Datenblatt spezifischen Werte zu vergleichen. Das ermöglicht den Autoherstellern die Sensoren auszuwählen, die für ihre Anwendung, wie zum Beispiel Autonomes Parken, am besten geeignet sind. Die von Prof. Dr. Bianca Will betreute Arbeit wurde in Kooperation mit der Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG in München erstellt. Aufgrund eines Auslandsstudiums in den USA konnte Marius Brinkmann den Preis nicht persönlich entgegennehmen.

In Zusammenarbeit mit der HELLA GmbH & Co. KGaA in Lippstadt analysierte, bewertete und optimierte Jan Moritz Schäfer Lenksensoren. Aufgrund der steigenden Elektrifizierung des Automobils sowie des Einsatzes von Hybrid- und Elektrofahrzeugen steigt die Anzahl der elektrischen Komponenten und die Aussendung von elektromagnetischen Feldern. Die eingesetzten Sensoren müssen zuverlässige und präzise Messungen auch unter diesen neuen Bedingungen gewährleisten. Der Absolvent des Soester Bachelor-Studiengangs Elektrotechnik untersuchte hierzu einen Lenkwinkel- und einen Lenkmomentsensor. Auf Basis der Untersuchungen entwickelte und analysierte Jan Moritz Schäfer verschiedene Optimierungsmaßnahmen, wobei die Erkenntnisse in Bezug auf Wirksamkeit und Aufwand-Nutzen-Verhältnis direkt in aktuellen Entwicklungen berücksichtigt wurden. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Ulf Witkowski.

Ebenfalls vom Standort Soest kommt Preisträger Sebastian Mau. Im Rahmen seiner von Prof. Dr. Jens Bechthold betreuten Bachelor-Abschlussarbeit im Studiengang Maschinenbau-Automatisierungstechnik konstruierte und entwickelte er einen Hochspannungserzeuger in Modularbauweise. Kooperationspartner war die Firma Munk GmbH in Hamm. Prozesssicherheit und Reproduzierbarkeit nehmen in der Luft- und Raumfahrttechnik einen hohen Stellenwert ein. Insbesondere bei hoch effizienten Turbinen muss das Prozessfenster deutlich verkleinert werden, was mit der herkömmlichen netzgeführten Technik kaum zu realisieren ist. Sebastian Mau entwickelte einen neuartigen Mittelfrequenz-Hochspannungserzeuger. Durch das von ihm entwickelte modulare System können größere Leistungen mit identischen Modulen realisiert werden. Das Produktportfolio der Munk GmbH verbreitert sich dadurch und Entwicklungszeiten für neue Hochspannungserzeuger mit anderen Leistungsdaten lassen sich verringern.

Begeistert von den Arbeiten der Preisträger zeigte sich auch J. Wolfgang Kirchhoff, Geschäftsführender Gesellschafter der KIRCHHOFF Gruppe und CEO KIRCHHOFF Automotive GmbH, der gemeinsam mit Prorektor Prof. Dr. Andreas Nevoigt die Preisverleihung vornahm: „Als Mitglied der Jury freue ich mich immer wieder, diese hervorragenden und für die beteiligten Unternehmen nutzbringenden Arbeiten bewerten zu dürfen. Sie zeigen auch die gute Vernetzung der Fachhochschule Südwestfalen mit der Industrie“. Den Preisträgern gratulierte Kirchhoff mit den Worten: „Damit ist Ihnen ein guter Weg für Ihre berufliche Zukunft geöffnet“.

https://youtu.be/-0tsNVY-LJk

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

23.02.2021

Neuer Studiengang Angewandte Künstliche Intelligenz

Berufsbegleitender Masterstudiengang vermittelt praktische Kompetenzen für Nicht-Informatiker*innen

Künstliche Intelligenz (KI) betrifft als Schlüsseltechnologie mittlerweile fast alle Bereiche unseres Lebens. Ingenieur*innen, Wirtschaftswissenschaftler*innen oder Naturwissenschaftler*innen, sie alle werden mit KI konfrontiert und benötigen relevante Fachkenntnisse. Die Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn bietet daher zum kommenden Wintersemester einen berufsbegleitenden Masterstudiengang Angewandte Künstliche Intelligenz an, der sich ausdrücklich an KI-Anwender*innen richtet, die kein Informatikstudium absolviert haben.

16.02.2021

Programmierexpert*innen gesucht: Fachhochschule lädt zum virtuellen Programmierwettbewerb ein

FH Südwestfalen ist Gastgeber für den Online-Programmierwettbewerb „Hash Code“ von Google am 25. Februar

Iserlohn. Im Februar beteiligt sich die Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn zum zweiten Mal als sogenannter „Hub“ an der Qualifikationsrunde des Online-Programmier-Wettbewerbs „Hash Code“. Bei diesem von Google organisierten Wettbewerb treten am 25. Februar von 18.30 bis 22.30 Uhr weltweit mehrere tausend Teams von Programmierer*innen an und müssen innerhalb von vier Stunden für verschiedene Optimierungsprobleme eine möglichst gute Lösung finden. Die besten Teams qualifizieren sich dabei für die Finalrunde am 24. April.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

24.02.2021

FH Südwestfalen im Exzellenz Start-up Center

TU Dortmund baut Kooperation mit Hochschulen der Region in der Gründungs- und Transferförderung aus

Dortmund/Südwestfalen. Das Centrum für Entrepreneurship & Transfer (CET) an der TU Dortmund baut sein Fördernetzwerk weiter aus und kooperiert mit drei weiteren Hochschulen der Region: Neben der FH Dortmund werden die Hochschule Hamm Lippstadt und die Fachhochschule Südwestfalen zu Partnerhochschulen im Exzellenz Start-up Center (ESC).

22.02.2021

„Save the Kitz“ - mit einer selbst gebauten Drohne

Osterferienkurs des zdi Netzwerk Bildungsregion Hochsauerlandkreis für Schüler*innen ab Klasse 10

Meschede. Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 100.000 Rehkitze, weil sie bei der Silage- und Heuernte im Frühsommer von den Mähmaschinen schwer verletzt oder sofort getötet werden. Mit dem Projekt „Save the Kitz“ möchte das zdi Netzwerk Bildungsregion HSK zusammen mit Schüler*innen ab der 10. Klasse helfen, dass weniger Kitze von Erntemaschinen verletzt oder getötet werden.

16.02.2021

Programmierexpert*innen gesucht: Fachhochschule lädt zum virtuellen Programmierwettbewerb ein

FH Südwestfalen ist Gastgeber für den Online-Programmierwettbewerb „Hash Code“ von Google am 25. Februar

Iserlohn. Im Februar beteiligt sich die Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn zum zweiten Mal als sogenannter „Hub“ an der Qualifikationsrunde des Online-Programmier-Wettbewerbs „Hash Code“. Bei diesem von Google organisierten Wettbewerb treten am 25. Februar von 18.30 bis 22.30 Uhr weltweit mehrere tausend Teams von Programmierer*innen an und müssen innerhalb von vier Stunden für verschiedene Optimierungsprobleme eine möglichst gute Lösung finden. Die besten Teams qualifizieren sich dabei für die Finalrunde am 24. April.

15.02.2021

E-Zigaretten als medizinische Inhalatoren

Team der Fachhochschule Südwestfalen und der neuseeländischen University of Canterbury forscht an thermischer Aerosolgewinnung

Christchurch/Meschede. E-Zigaretten sind im Prinzip nichts anderes als Inhalatoren. Durch die Verdampfung von Flüssigkeiten dienen sie der Gewinnung atembarer Aerosole. Wie sich diese Technik auch für medizinische Zwecke nutzen lässt, erforscht ein interdisziplinäres Team der Fachhochschule Südwestfalen und der University of Canterbury aus Christchurch in Neuseeland.

09.02.2021

Digitale Südwestfälische Studieninfobörse

2000 Schüler*innen informierten sich online über Studienangebote auf Veranstaltung der Bundesagentur für Arbeit und der FH Südwestfalen

Meschede. Etwa 2000 Schüler*innen aus den Gymnasien und Berufskollegs im Hochsauerlandkreis haben am 28. Januar an der Digitalen Südwestfälischen Studieninfobörse teilgenommen. Vertreter*innen von 30 Hochschulen und Institutionen aus NRW informierten einen Tag lang zu Themen rund ums Studium – alles online über Videokonferenzen.

03.02.2021

Lehrreicher Marketing-Pitch

Studierende entwickeln Kommunikationskonzepte für Unternehmen aus der Gesundheitsbranche

Meschede. Einen Pitch nennt man es, wenn Marketing-Agenturen ihre Ideen potenziellen Auftraggebern vorstellen. Die beste Agentur bekommt dann den Zuschlag. Wie sich das anfühlt, wissen jetzt 24 von insgesamt 130 Studierenden aus zwei Veranstaltungen der Mescheder Marketingprofessorin Dr. Anne Jacobi.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.

01.03.2021

Neuer Fachbereich an der Fachhochschule SWF

Aus den ehemaligen Wissenschaftlichem Zentrum Frühpädagogik wird zum 1. März der Fachbereich Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften

Soest. Zum 01. März 2021 ist aus dem ehemaligen Wissenschaftlichen Zentrum Frühpädagogik (WZF) der Fachbereich Bildung- und Gesellschaftswissenschaften am Standort Soest erwachsen. Das Studienangebot verantwortet fachlich und organisatorisch die Lehre und Forschung im Bereich der Früh- und Medienpädagogik. Gründungsdekanin ist Prof. Dr. Marie-Theres Roeckerath-Ries.

02.02.2021

Individuelle LED-Leuchte als Hilfe für sehbehinderte Menschen

Fachbereich Elektrische Energietechnik startet mit Projekt „MakULA“

Soest. Der Fachbereich Elektrische Energietchnik der Fachhochschule Südwestfalen in Soest möchte mit einem Forschungsprojekt sehbehinderte Menschen unterstützen. Bei MakULA – Make Your Light Adapted – geht es darum, die Lebensqualität von Menschen mit altersbedingter Makula-Degeneration (AMD) sowie Menschen mit Retinopathia pigmentosa (RP) zu verbessern. Dazu soll eine LED-Leuchte entwickelt werden, deren Farbspektrum an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden kann.

Die Pressemitteilungen der letzten 30 Tage.