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Frederik Wolf in Tauranga in Neuseeland Foto: Privat
Frederik Wolf in Tauranga in Neuseeland Foto: Privat (Download )
Rumhängen am Strand von Hahei: Frederik Wolf genießt das Reisen in Neuseeland Foto: Privat
Rumhängen am Strand von Hahei: Frederik Wolf genießt das Reisen in Neuseeland Foto: Privat(Download )
21.04.2021

Trotz Corona: Praxissemester in Neuseeland

Maschinenbaustudent Frederik Wolf forscht und reist ein Jahr in Neuseeland

Meschede/Wellington. Es klingt schon abenteuerlich: Während zahlreiche Reisende kurz vor dem ersten Corona-Lockdown Mitte März 2020 versuchen, einen Flieger aus dem Ausland nach Deutschland zu bekommen, macht sich Frederik Wolf auf nach Neuseeland. Ohne Ticket fährt er zum Frankfurter Flughafen, nur einen Rucksack und einen Koffer im Gepäck. Auf jeden Fall möchte er sein Praxissemester am Robinson Research Institute in Wellington antreten. Über Dubai und Bali schafft er es nach Auckland – und landet erst einmal in der Corona-Quarantäne.

„Ich fand es super, dass es die Möglichkeit gibt, nach Übersee zu gehen, diese Möglichkeit wollte ich mir nicht nehmen lassen“, erzählt der Maschinenbaustudent aus Meschede. Im ersten Semester hat er eine Informationsveranstaltung zum Auslandsaufenthalt besucht: „Ich habe vom ersten Moment an gewusst, das ist mein Ziel im Studium.“ Im dritten Semester hat er bei seinem betreuenden Professor Dr. Patrick Scheunemann angefragt und auf gute Noten hingearbeitet – eine Voraussetzung für den Aufenthalt in Neuseeland. Zum Ende des fünften Semesters sollte es dann klappen. Geplant war eigentlich Ende März, dann ging es hoppla hopp. Zwei Wochen muss Wolf bei herrlichem Wetter in einem Motel in Wellington bleiben, wird mit Essen versorgt, verbringt seine Zeit mit Fernsehen und ersten Zoom-Meetings mit dem Institut.     

Vom Regen in die Traufe: Direkt im Anschluss an die Quarantäne beginnt in Neuseeland ein siebenwöchiger Lockdown. Frederik Wolf wechselt in das Appartement eines Doktoranden in Wellington. Hier kann er sich immerhin mit einem Mitbewohner unterhalten und gewöhnt sich mehr und mehr an die englische Sprache. Wolf arbeitet sich in eine Software ein, bekommt erste Arbeiten in einem Projekt zugeteilt. Beim Joggen am Strand oder Spaziergängen im botanischen Garten gewinnt er erste Eindrücke von der Schönheit des Landes, erlebt aber auch ein Erdbeben der Stufe 6.

Dann ist der Lockdown vorbei. Wolf wechselt ins Institut und zieht in eine Wohnung in Petone, findet Mitbewohner und neue Freunde. Im Institut arbeitet er in der Grundlagenforschung zum Einsatz schwebender, rotierender Magneten im Bereich von Supraleitern mit. „Meine Aufgabe war die Automatisierung eines Projektes, das ein anderer Student aus Meschede vor meinem Aufenthalt begonnen hat“, so Wolf. Ein halbes Jahr geht so schnell vorbei. Im Anschluss hat Wolf noch die Möglichkeit, seine Bachelorarbeit im Institut zu schreiben. Als Thema bekommt er die Konstruktion einer sogenannten Flusspumpe. Der Mescheder Student führt thermische Analysen durch, automatisiert, kauft Bauteile, baut die Pumpe auf und testet sie. „Auf diese Weise habe ich unheimlich viel über ingenieurmäßiges Arbeiten gelernt“, meint Wolf. „Und es hat unheimlich Spaß gemacht.“

Und dann ist da noch das Reisen. Zwei Monate lang ist Wolf auf Nord- und Südinsel unterwegs, auf einem Roadtrip mit Kollegen, mit einer Reisegruppe und zu zweit mit einem Camper-Van. Wolf springt gleich zweimal zum Sky-Diving aus dem Flugzeug, sitzt in Hotpools am Strand, klettert im Hochseilgarten, fährt Kajak, beobachtet Wale und Delfine, lebt einige Tage bei der Familie einer Freundin und genießt das völlig unkomplizierte Leben in Neuseeland: „Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal so entspannt war.“ Voller Eindrücke und Lust auf Reisen in weitere Länder kehrt Wolf schließlich im März 2021 nach Deutschland zurück, um Familie und Freunde wiederzusehen – leider in den nächsten Lockdown.     

Finanzierung von Auslandsaufenthalten

Frederik Wolf hat seinen Auslandsaufenthalt über ein Deutschlandstipendium und ein Promos-Stipendium finanziert. Insgesamt 450 Euro monatlich reichten ihm (fast) aus, da er während des Aufenthaltes in Wellington eine Unterkunft vom Institut gestellt bekam.

Mehr Information zum Promos-Stipendium: www.daad.de

 

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03.05.2021

Keine Angst vor dem Studiengangs-Dschungel

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Iserlohn. Viele junge Menschen tun sich schwer, Entscheidungen für ihre berufliche Zukunft zu treffen. Das ist ja auch kein Wunder – bei der unüberschaubaren Anzahl an Möglichkeiten. Für alle, die mehr auf Praxis als auch Theorie stehen und sich in der Region wohlfühlen, hat die Fachhochschule Südwestfalen ein Angebot: Am Online-Info-Tag stellt die Hochschule am 20. Mai 2021 ab 9:00 kompakt und digital ihr Studienangebot vor.

19.04.2021

Beratung an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen

Zwei parallele Termine am Mittwoch, 21. April

Hagen. Das Beratungsangebot für Studieninteressierte an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen ist gerade in Corona-Zeiten besonders umfangreich. Am kommenden Mittwoch, 21.4., findet sowohl die offene Sprechstunde der allgemeinen Studienberatung als auch die Studienfachberatung statt. Beides selbstverständlich digital.

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Keine Angst vorm falschen Weg

Kerstin Sobkowiak berät Studieninteressierte

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22.04.2021

Polizei als Freund und Radar-Verifikator

Polizei Bad Berleburg unterstützt Elektrotechnik-Student Philipp Weber bei Kontrollmessungen für eine Radom-Konstruktion

Bad Berleburg/Meschede. Philipp Weber studiert Elektrotechnik in Meschede und arbeitet gerade im Zuge seiner Bachelorarbeit an einem sogenannten Radom für ein 79 GHz-Automotive Radar. Dabei unterstützt ihn die Bad Berleburger Polizei. „Das Radarsystem benötigt eine Verifikation, ob es korrekt die Geschwindigkeit zum Objekt misst“, erklärt Philipp Weber. Hierfür wollte sich der gebürtige Wittgensteiner eine Laserpistole ausleihen und besuchte kurzum mit diesem Anliegen die Bad Berleburger Polizeiwache. Ausleihen ging nicht, aber die Bad Berleburger Polizei hat ihm kurzum Polizeihauptkommissar Ralf Müsse zur Seite gestellt.

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07.05.2021

NRWdirekt! für mehr Wertschätzung und Vertrauen

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Digitalisierung – Usability im Fokus!

Neuberufung: Prof. Markus Strick gestaltet den Dialog zwischen Mensch und Maschine

Soest. Wer hat nicht schon einmal hektisch die passenden Schaltflächen fürs Ticket am Fahrkartenautomaten gesucht, während die Bahn schon einfährt? Ansprechendes Design, benutzerfreundliche Bedienung und in wenigen Schritten zum gewünschten Ziel – das ist, was sich vor allem Gelegenheits-ÖPNV-Nutzer*innen wünschen. Was die einen an den Rand der Verzweiflung treibt, ist für andere eine spannende und lösbare Herausforderung – so für Prof. Dipl.-Des. Markus Strick. Er ist als Professor für das Lehrgebiet User Experience und Interaction Design neu an die Fachhochschule Südwestfalen in Soest berufen worden.

23.04.2021

Die Kunst, aus Daten Entscheidungen abzuleiten

Prof. Dr. Frank Hellweg ist neu berufen für das Fachgebiet Data Science

Soest. Digitale Technologien werden zur zentralen Herausforderung des 21. Jahrhunderts und berühren nahezu jeden Lebensbereich. Damit einher geht ein kontinuierliches Wachstum der zu verarbeitenden Datenmengen. Neue, leistungsstarke IT-Lösungen müssen her, um die Datenflut zielführend handeln zu können. Der neue Masterstudiengang Digitale Technologien nimmt sich genau dieser Herausforderung an. Mit dem Start zum Sommersemester ist auch Dr. Frank Hellweg als Professor für Data Science und Rechnernetze im Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik in Soest neu berufen worden.

22.04.2021

Fachhochschule beim 6. Hochschulforum vertreten

Fachvorträge zu Apps für das Herdenmanagement oder zu Speed-Dating-Formaten zwischen Landwirtschaft und Bevölkerung

Soest. Mit insgesamt acht Fachvorträgen gestalten Wissenschaftler*innen der Fachhochschule Südwestfalen die sechste Ausgabe des Hochschulforums „Ökonomie und Innovation in der Agrar- und Ernährungswirtschaft“ mit. In digitaler Form geht es am Donnerstag, 6. Mai 2021 in Vorträgen und Diskussionsrunden um das Leitthema „Vielfältige Strukturen in der Landwirtschaft – Herausforderungen und Perspektiven“. Das Format richtet sich vorrangig an Wissenschaftler*innen sowie Studierende und Praxispartner*innen. Interessierte Bürger*innen sind ebenso sehr willkommen.

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