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Prof. Dr. Uwe Handmann
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18.11.2009

Maschinen lernen sehen

Vortrag im Rahmen der Mescheder Hochschulreferate am 25.11.2009

Im Rahmen der Mescheder Hochschulreferate informiert Prof. Dr. Uwe Handmann am 25. November in der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede über sehende Systeme.

Im Rahmen der Mescheder Hochschulreferate informiert Prof. Dr. Uwe Handmann
am 25. November in der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede über sehende Systeme.

Lebewesen treten mit ihrer Umwelt in vielfältiger Weise in Beziehung. Über die Sinnesorgane, z.B. mit den Augen, werden Reize aus der Umwelt aufgenommen, verarbeitet und in Verhalten umgesetzt. In Anlehnung an diese biologischen Prozesse werden immer mehr Maschinen mit Sensoren ausgestattet, die Reize aus der Umwelt aufnehmen. Ziel ist es, möglichst viel Wissen über die Umgebung aufzubauen, um komplexe Aufgaben zu erledigen. Dabei werden häufig durch den Einsatz von Videokameras visuelle Informationen gesammelt und den Maschinen präsentiert. Typische Anwendungsgebiete sind Bereiche der Roboterforschung, Fahrerassistenzsysteme im Auto und biometrische Systeme. Beispiel finden sich auch in der industriellen Fertigung, wie bei der Prozessüberwachung, der Qualitätssicherung und Automation.

Der öffentliche Vortrag beginnt um 18.00 Uhr im Hörsaal 1.1.2 der Fachhochschule Südwestfalen, Lindenstr. 53 in Meschede. Die Teilnahme ist kostenlos. Informationen erteilt Rüdiger Zimmer, Tel.: 0291/9910540.

Informationen zum Referenten:

Prof. Dr. Uwe Handmann vertritt am Standort Meschede der Fachhochschule Südwestfalen die Fachgebiete Informatik und Medientechnik.
Nach dem Studium der Nachrichtentechnik an der Berufsakademie Stuttgart 1988-1991 mit Abschluss Dipl.-Ing. (BA) und dem Studium der Elektrotechnik und Informationstechnik an die Ruhr-Universität Bochum 1991-1995 mit Abschluss Dipl.-Ing. war Dr. Handmann als wissenschaftlicher Angestellter und beratender Ingenieur im Bereich der Psychoakustik und des Sound-Design tätig. Ende 1995 wechselte Dr. Handmann an das Institut für Neuroinformatik an der Ruhr-Universität Bochum. Dort betreute er verschiedene öffentlich geförderte und bilaterale Forschungsprojekte mit namhaften Unternehmen aus der Automobil- und der Automobilzulieferindustrie, mit dem Ziel, videobasierte intelligente Assistenzsysteme für Kraftfahrzeuge zu entwickeln. Am Institut für Neuroinformatik leitete Dr. Handmann ab 1999 die Arbeitsgruppe Bildverarbeitung. Er veröffentlichte während seiner Institutszugehörigkeit mehr als 25 Fach- und Buchbeiträge zu verschiedenen Themen der Bildverarbeitung, Neuroinformatik und Sensordatenfusion. Im Oktober 1998 wurden seine Arbeiten zur Sensordatenfusion auf der IEEE International Conference on Intelligent Vehicles ausgezeichnet. Dr. Handmann promovierte 2000 zum Dr.-Ing. und wechselte im September 2000 zur L-1 Identity Solutions AG. Dort leitete er eine Entwicklergruppe welche sich mit der effizienten Umsetzung von neuen Algorithmen der Bildverarbeitung zur Personendetektion und Personenidentifikation auf marktfähige Produkte beschäftigte. Parallel koordinierte Dr. Handmann eine Vielzahl öffentlich geförderter Forschungsprojekte auf nationaler, europäischer und außereuropäischer Ebene.