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Freuen sich über den gelungenen Start in ihr Berufsleben: die Absolventen der Fachbereiche Maschinenbau-Automatisierungstechnik und Elektrische Energietechnik.
Freuen sich über den gelungenen Start in ihr Berufsleben: die Absolventen der Fachbereiche Maschinenbau-Automatisierungstechnik und Elektrische Energietechnik.(Download )
Der Soester Innovationspreis ging an Dipl.-Ing. Christoph Nentwig (l.,
Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik) sowie an Dipl.-Ing. Markus
Heimeier (r., Fachbereich Elektrische Energietechnik).
Der Soester Innovationspreis ging an Dipl.-Ing. Christoph Nentwig (l., Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik) sowie an Dipl.-Ing. Markus Heimeier (r., Fachbereich Elektrische Energietechnik).(Download )
22.07.2010

Soester Ingenieure feierten den Start ins Berufsleben.

Insgesamt wurden 146 Absolventen fertig / Soester Innovationspreise überreicht

Mit einer feierlichen Verabschiedung entließen die Soester Ingenieur-Fachbereiche Maschinenbau-Automatisierungstechnik und Elektrische Energietechnik 76 Absolventen in Berufsleben.

Im Laufe des zurückliegenden Jahres hatten insgesamt 146 Absolventinnen und Absolventen in den Fachbereichen Maschinenbau-Automatisierungstechnik und Elektrische Energietechnik ihr Diplom oder ihren Master erworben. Über die Hälfte von ihnen nutzte nun die Gelegenheit, um noch einmal an den Campus Soest der Fachhochschule Südwestfalen zurückzukehren. Im Rahmen einer akademischen Feierstunde erhielten sie durch die Dekane der beiden Fachbereiche ihre Diplom-Urkunden überreicht und beendeten damit erfolgreich ihre Studienzeit.

Während der Feier überreichte die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Soest, Frau Christiane Mackensen den von der Stadt Soest ausgelobten Innovationspreis für zwei herausragende Abschlussarbeiten: Aus dem Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik erhielt Dipl.-Ing.
Christoph Nentwig den Preis übereicht. Der Hammer bleibt der Fachhochschule als Masterstudent erhalten. Vom Fachbereich Elektrische Energietechnik wurde Dipl.-Ing. Markus Heimeier aus Delbrück ausgezeichnet; er ist inzwischen beim Themensteller seiner Diplomarbeit, der SMA Solar Technoloy AG fest angestellt.

Vor Überreichung der Soester Innovationspreise ließ es sich Frau Mackensen nicht nehmen, von ihren eigenen Erfahrungen zu berichten: "Diese Feier ist auch ein Zeichen für den persönlichen Umgang und die Wertschätzung an dieser Hochschule" lobte Mackensen. Sie selbst habe ihre Unterlagen anonym per Post erhalten. "Bewahren und pflegen Sie die Kontakte und Freundschaften, die Sie
während Ihres Studiums erworben haben", gab sie den Absolventen auf den Weg.

Als Festredner berichtete Dr. Luigi Di Matteo über seine Erfahrungen beim Einstieg in den elterlichen Betrieb, sowie die Hürden und Freuden seiner Promotion. Der 38-jährige war vor 15 Jahren selbst Absolvent der Soester Fachhochschule und zugleich einer der ersten Innovationspreisträger. Di Matteo berichtete vom Alltagsgeschäft und von internationalen Kontakten:
"Sie werden überrascht sein, wie viele ausländische Ingenieure in Deutschland studiert haben." Und anders als es Politik und Medien weismachen wollten, genieße das Deutsche Bildungssystem international ein sehr hohes Ansehen. Der Beckumer Unternehmer lobte nicht nur den beeindruckenden neuen Campus, sondern auch die inhaltlich-qualitative Entwicklung des Soester Hochschulstandortes: "Die wirtschaftlichen Aspekte, die ich bei meiner Fortbildung zum technischen Betriebswirt als sinnvolle Bereicherung schätzen gelernt habe, haben heute ein festen Bestandteil in der Soester Lehre gefunden." Seine Promotion habe er damals mit einigem Aufwand in
Braunschweig absolviert. "Heute bzw. bereits seit einigen Jahren kann man seine Doktorarbeit auch hier in Soest betreuen lassen."

Prof. Dr. Hans-Ulrich Hensche, Vizepräsident der Fachhochschule Südwestfalen, wertete den Vortrag als Signal zum Weiterlernen. Er forderte die Absolventen entsprechend auf, ihr Zeugnis nicht als Abschluss, sondern vielmehr als Einstieg ins lebenslange Lernen zu begreifen. In seiner Begrüßung hatte Hensche einen Bezug zu seiner eigenen agrarwirtschaftlichen
Herkunft hergestellt, indem er den Tag mit dem Einfahren der Ernte verglich: "Die Ernte ist der Lohn Ihrer zurückliegenden Arbeit. Genießen Sie diesen Tag! Sie haben es sich verdient!"

Beim anschließenden Sektempfang kamen die Absolventen dieser Aufforderung gern nach. Das erstmals angebotene Festessen im MensaForum wurde - wie auch die Feierstunde - von Frauke Geisweid-Kröger am Saxophon und Stefan Weber am Klavier musikalisch umrahmt.

Di Matteo
SMA Solar Technology