Prof. Dr.-Ing. Thorsten Frank

Aktuelles

31.12.2020

Buchempfehlung: Eine kurze Geschichte der Menschheit

Yuval Noah Harari ist in Haifa 1976 geboren und hat in Oxford University promoviert und lehrt heute als Professor in Jerusalem Weltgeschichte. Sein erstes Buch „Eine kurze Geschichte der Menschheit“ ist 2011 erschienen und das Taschenbuch, welches ich gelesen habe, war die 36 Auflage (Verlag Pantheon, ISBN: 978-3-570-55269-8). Ein Weltbestseller, der durch die weiteren Bücher von Yuval Noah Harari „Homo Deus – Eine Geschichte von Morgen“ (2017) und „21 Lektionen für das 21. Jahrhundert“ (2018) noch ergänzt werden.
Yuval Noah Harari erzählt die kurze Geschichte des Homo Sapiens, die vor über 100.000 Jahren als ein unbedeutendes Tier auf dem afrikanischen Kontinent begann bis in unsere heutige Gegenwart andauert. Geprägt ist diese Zeit durch 4 wichtige Phasen/Revolutionen: 1. die kognitive Revolution, 2. die landwirtschaftliche Revolution, 3. die Vereinigung der Menschheit und 4. die wissenschaftliche Revolution.

Inhaltliche Zusammenfassung:

(1) Der Mensch, ein Tier, dass lernt hat Geschichten zu erzählen und dadurch an die Spitze der Pyramide aller Lebenswesen rückte. Leider nicht immer zum Vorteil aller Lebenswesen! Die Menschen zeichnet neben seinem aufrechten Gang vor allem sein großes Gehirn zum Körpergewicht aus. Gedächtnis, Lernfähigkeit und kommunikative Kompetenz (Sprache, später Schrift) bezeichnet Harari als die kognitiven Fähigkeiten und führen dazu, dass der Mensch von der Rasse Homo Sapiens sich trotz seiner deutlichen körperlichen Schwächen über die ganze Welt (dominant) ausbreitete. Mit Hilfe von Sprache (später Schrift) entwickelte er Legenden, Mythen, Werte, Normen, Wissen, Religionen und andere Fantasieprodukte (z.B. Nationen oder in der Neuzeit Personengesellschaften), die die Grundlage waren, um Kollektive und sonstige Formen der Zusammengehörigkeit zu entwickeln und zu festigen.
(2) Etwa vor 10.000 Jahren wurde dann der Jäger und Sammler sesshaft, baute feste Siedlungen und begann mit Ackerbau, domestizierte Wildtiere und betrieb Viehzucht. Aber er wurde auch zur Geisel des Weizen! Harte Arbeit, einseitige Ernährung, saisonale oder territoriale Abhängigkeiten. Es bildete sich ein System von Herrschern und Eliten, um die Bauern zu schützen oder eben auch „auszurauben“. Die Eliten häuften Reichtümer an und bildeten Herrschaftsbereiche. Sie festigten ihre Systeme durch kulturelle oder religiöse (erfundene) Ordnungen (z.B. Monoarchie, als Zeichen der göttlichen Ordnung), denn es ist nach Harari eine eherne Regel, dass alle erfundene Hierarchien leugnen, dass es sich um eine Erfindung handelt.
Eine wichtige Erfindung zur Erweiterung der Sprache war die Schrift, Zahlen- oder Ordnungssysteme. Die dahinterliegende Idee war aber erstmal nicht die Geschichten mit ihren Emotionen aufzuschreiben, sondern vor allem ein System zur Organisation z.B. für die Steuerabgaben oder Dokumentation des Besitzes. Die Geburt der Bürokratie! Oder die Festigung der entstanden hierarchischen Strukturen!
Im Grunde drehte sich die Geschichte der Menschheit nach der landwirtschaftlichen Revolution nach Harari um eine einzige Frage: Wie organsierten die Menschen ihr Zusammenleben in großen Gruppen. Und diese erfundenen Ordnungen wurden immer wieder durch eine „natürliche Ordnung“ legitimiert. Denn diese „natürliche Ordnung“ war nicht für alle Menschen gleich vorteilhaft. Und die Ordnungen sind sehr unterschiedlich. Doch woher kommt das? Warum gibt es Indien die Kasten oder wird Amerika in arm oder reich bzw. weiß oder schwarz gespaltet oder warum haben oder hatten Frauen kein Wahlrecht? Nach Hararis Erklärung hat es auf jedenfalls wenig mit einer biologischen Ungleichheit zu tun, doch begründet wird es fast immer so. Und zementiert wird es dann durch (diskriminierende) Gesetze und der Teufelskreislauf beginnt.
(3) Mit der Vereinigung der Menschheit bezeichnet Harari den Prozess, dass einzelne Kulturen andere Kulturen ganz oder teilweise vereinnahmen. Er sieht auch darin eine Revolution. Grundlage dieses Prozesses sind nach seinen Worten die Ordnung des Geldes (Händler), die Ordnung der Imperien (Eroberer) und die Ordnung der Weltreligionen (Propheten). Geld (nach Harari auch ein Fantasieprodukt: „Vertrauen ist der Rohstoff, aus dem Münzen geprägt sind“) hat die Tauschwirtschaft abgelöst und den Handel wesentlich effizienter gemacht, es erleichtert die Aufbewahrung von Vermögen und es ermöglicht den Transport von materiellen Werten.
Imperien vereinigen unterschiedliche Kulturen unter einem Dach ohne territoriale Grenzen und schaffen dabei eine eigene dominierende Kultur, die selbst nach Untergang des Imperiums noch weiter wirkt. Vieles (z.B. Sprache, Handelsrouten, Städte ...) was Europa prägt geht auf das römische Reich zurück und lebt auch nach dessen Untergang in der Kultur der Regionen weiter. In der heutigen Neuzeit gibt es nahezu nur noch ein Imperium, das globale Imperium, welches durch die enge Vernetzung der Weltmärkte entstanden ist. Heute gibt es eigentlich keine unabhängige Kultur mehr.
Religion ist die dritte große Kraft, die zur Einigung der Menschheit beitrug. Sie nimmt Bezug auf eine übermenschliche Ordnung (z.B. durch einen oder mehrere Götter, theos – griechisch Gott) und gibt in Form von einheitlichen Werten und Normen einer Ordnung ein stabiles Fundament. Auch wenn wir heute idR. eine monotheistische Ausrichtung der Religion (z.B. Islam, Christentum, Judentum) erleben, hat es viele verschiedene Ansätze (z.B. polytheistisch, dualistisch, synkretistisch) gegeben. Die letzten 3 Jahrhunderten sind geprägt durch die Säkularisierung. Eine Epoche, in der die Bedeutung der klassischen Religionen immer weiter abnehmen und die neuen „Naturgesetz-Religionen“ (z.B. Liberalismus, Kommunismus, Kapitalismus, Nationalismus, Nationalsozialismus ...) – oft auch lieber Ideologien genannt – mit dem Mensch im Mittelpunkt (Humanismus) immer stärker aufgekommen.
(4) Die wissenschaftliche Revolution setzt vor ca. 500 Jahre ein und geht mit einem fundamentalen Wechsel einher. Die Wissenschaft gesteht sich ein, dass sie nicht alles weiß. Oder sogar noch mehr, denn sie geht davon aus, dass alles was wir zu wissen glauben, durch neue Erkenntnisse widerlegt werden kann. Harari: „Die wissenschaftliche Revolution war keine Revolution des Wissens, sondern vor allem eine Revolution der Unwissenheit“. Vormoderne Wissentraditionen z.B. im Islam, Christentum oder Judentum erklärten bis dahin, dass alles, was es über die Welt zu wissen gab, bereits bekannt war, denn z.B. der allmächtige Gott war im Besitz aller Weisheit und kannte die Antwort auf alle wichtigen Fragen, die er uns in seinen Schriften oder mündlichen Überlieferungen übermittelt hatte.
Der Mensch erkannte, dass man durch Forschung und neue Technologien zu Macht, Ruhm und Reichtum kommen kann. Dabei war die Wissenschaft oft eben weniger vom „Nutzen für die Menschheit“ getrieben, als durch die Interessen von Wirtschaft, Politik und Religion. Eine Vielzahl von Erkundungsexpeditionen wurden gestartet, doch neben der Wissenschaft saßen der Imperialismus (Eroberung) und Kapitalismus (Geld, Finanzierung) immer mit an Bord.
Harari: „So komplex die Geschichte der modernen Wirtschaft ist, sie lässt sich mit einem einzigen Wort zusammenfassen: Wachstum“. Und Basis für diesen Wachstum war die Erfindung des Kredits, also das morgen mehr Ressourcen zur Verfügung stehen, als heute. Also können heute Dinge aufgebaut werden, die erst mit dem Einkommen von morgen bezahlt werden können. Und dieser Glaube an den immer größer werdenden Kuchen hatte enorme Sprengkraft. Unterstützt durch das wohl wichtigste Manifest „Wohlstand der Nation“ aller Zeiten von Adam Smith (1776) und seinen neuen Grundgedanken: Wenn ein Unternehmer nicht nur sein Lebensunterhalt verdient, sondern seine Gewinne wieder in das Unternehmen und Produktion reinvestiert, schafft er durch den Wachstum neue Arbeitsplätze und so entsteht ein kollektiver Wohlstand für die gesamte Gesellschaft. Wirtschaft wird für alle zu einer Win-Win-Situation. Die Geburtsstunde der neuen Weltreligion Kapitalismus. Denn Kapital ist etwas anderes als bloßer Reichtum. Kapital besteht aus Geld, Gütern und Ressourcen, die in die Produktion investiert werden. Reichtum dagegen wird nur verprasst. Mit Beginn der Neuzeit wurde also der Adel von dieser neuen Elite abgelöst, den Aufsichtsratsvorsitzenden, Aktienbesitzern und Industriellen. Ein enges Bündnis aus Kapital und Politik entstand und Glaube an den freien Markt. Der entstandene Finanzmarkt und Glaube an den freien Handel führte zu dem enormen Wohlstand (z.B. Steigerung der Lebenserwartung, Reduktion der Sterblichkeitsrate, exponentielle Zunahme der Produktivität, ...) unserer Zeit, in der Mangel als Problem nahezu ausgesorgt hat. Harari beschreibt natürlich auch die Kehrseite der Medaille und vor allem auch die dringende Notwendigkeit des Staates als Hüter dieser Ordnung zu fungieren, um z.B. die individuelle Gier und Verfehlung zu ahnden.
Vor ca. 200 Jahren kam durch die industrielle Revolution die nächste enorme Beschleunigung. Durch die unbegrenzte Möglichkeiten der Energieumwandlung (z.B. Dampfmaschine, Verbrennungsmotor, Turbinen, Windenergie, Solarenergie ...) wurden die Grenzen der Muskelkraft gesprengt. Heute arbeiten nur noch ca. 2% in Europa in der Landwirtschaft, am Anfang der industrielle Revolution waren es noch über 90%. In allen Bereichen der Wirtschaft kam es zu enormen Produktivitätssteigerungen mit immer neuen sinnvollen, aber auch sinnlosen Produkten. Aus Mangel wurde Konsumismus, also Konsum, der einzig und alleine positiv gesehen wird!
Doch die industrielle Revolution brachte noch viele weitere bedeutende Umwälzungen hervor. Beispiel hierfür ist das auflösen der Großfamilien (Kernfamilie, erweiterte Familie, intime Gemeinschaft) als Sicherungssystem, die in der Neuzeit durch den Staat abgelöst wurden. Der Mensch wurde dadurch frei als Individuum (eben nicht nur Männer, sondern auch Frauen und Kinder) und konnte seine eigenen Entscheidungen (z.B. freie Partnerwahl, Berufswahl, Wohnort ...) treffen, eingebettet in den Staat, den herrschenden Markt und den übriggebliebenen Rest der Großfamilie, die Kernfamilie. Damit der Staat die althergebrachten Aufgaben übernehmen kann, hat er in Bezug auf seine Aufgaben (und Kosten) stark aufgerüstet: Beamte, Polizisten, staatliche Kindergärten und Schulen mit Kindergärtnern und Lehrern, Krankenhäuser oder Pflegeheime mit Ärzten und Pflegern ...
Harari: „Früher war die gesellschaftliche Ordnung fest und unflexibel. Ordnung bedeutete Stabilität und Kontinuität. Plötzliche gesellschaftliche Umwälzungen waren die Ausnahme, die meisten Veränderungen ergaben sich aus der Summe vieler Trippelschritte. Die Menschen gingen davon aus, dass die Gesellschaftsstruktur für alle Zeiten unveränderlich war. Familien und Gemeinschaften mochten um einen Platz innerhalb der Ordnung kämpfen, doch die Vorstellung, dass sich diese Ordnung selbst verändern ließ, war unbekannt. ... In den letzten beiden Jahrhunderten verlief die gesellschaftliche Veränderung mit derart rasantem Tempo, dass die Ordnung selbst dynamisch und formbar wurde. Heute befindet sie sich in einem Prozess der permanenten Revolution. ... Die einzige Konstante ist die Veränderung selbst.“
Für mich persönlich ein sehr bereicherndes Buch, denn auf den über 500 Seiten erklärt Harari: Wie wir zu den Menschen geworden sind, die wir heute sind? Ein Buch voller Fakten, dass aber durch die meisterhafte Schreibweise gut verständlich bleibt. Das liegt aus meiner Sicht vor allem daran, dass Harari zwar mit einer Vielzahl neutraler Fakten (geschichtlicher Ereignisse) die kurze Geschichte der Menschheit erzählt, aber z.B. durch die Auswahl in gewisser Weise seine Interpretation mitteilt. Und ich persönlich mag diese perfekte Balance zwischen objektivem Informieren und interpretierenden (kritischen) Umgang mit der Vergangenheit! Harari: „Aber Geschichte ist keine Naturwissenschaft wie Physik oder Chemie, und wir studieren sie nicht, um Vorhersagen über die Zukunft zu treffen. Wir beschäftigen uns mit ihr, um unseren Horizont zu erweitern und zu erkennen, dass unsere gegenwärtige Situation weder unvermeidlich noch unveränderlich ist, und dass wir mehr Gestaltungsmöglichkeiten haben, als wir uns gemeinhin vorstellen“. Und Harari schreibt kritisch in seinem Nachwort, ob wir wirklich wissen was wir wollen? Denn wenn wir nicht genau wissen was wir wollen, hat der Mensch eine gefährliche Macht, fast wie ein Gott, bekommen. Deshalb glaube ich, ist es wichtig, dass die Menschheit vor allem ganzheitlich (z.B. Wert- und Schadschöpfung – Buchtipp: Maja Göpel „Unsere Welt neu denken“ - oder Reduzierung der Ungleichheit – Buchtipp: „Die weltweite Ungleichheit“ oder Wachstum mit Maß – Buchtipp: Tim Jackson „Wohlstand ohne Wachstum“ ...) denkt. Und jetzt freue mich auf die Fortsetzung von Harari „Homo Deus – eine Geschichte von Morgen“ und noch ein paar weitere Antworten auf das „was wir wollen“.

12.05.2020

Buchempfehlung: Unsere Welt neu denken!

Maja Göpel ist bekannt durch ihre Aktivität „Scientists for Future“, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für mehr Klimaschutz und Unterstützer der Initiative „Friday for Future“ und ihr Interview in der Bundespressekonferenz vom 12.03.2019 (https://www.youtube.com/watch?v=OAoPkVfeTo0&t=8s). Ihr erstes Buch „Unsere Welt neu denken – eine Einladung“ ist jetzt 2020 im Ullstein Verlag (ISBN: 978-3-550-20079-3) erschienen. Eine Einladung, im Schatten der drohenden Klimaerwärmung die Welt neu zu denken. Ein gelungener Versuch einer Politökonomin und Transformationsforscherin, an den Denkbarrieren der heutigen Wirtschaft zu rütteln. Den Wirtschaft ist mehr als nur materieller Konsum und Wachstum, denn der macht die Menschen immer weniger glücklich und zufrieden. Neben der klassischen Wertschöpfung muss vor allem die Schadschöpfung beachtet werden, denn diese ist heute leider oft schon viel größer, aber wir sehen sie mit den klassischen Instrumenten der BWL oder VWL nicht oder nur sehr langsam! Und genau dieses muss sich ändern, aber wie?

Ein tolles, weiterführendes Interview mit Maja Göbel finden sie im YouTube Kanal Jung & Live mit Tilo Jung und Wolfgang M. Schmitt unter dem Link https://www.youtube.com/watch?v=p20ovqcuyFA.

Ein weiteres Buch und Ergänzung, dass das Thema „Workhacks“ aufgreift, ist von Nils und Anna Schnell und trägt den Titel „New Work Hacks – 50 Inspirationen für modernes und innovatives Arbeiten“.

03.02.2020

Bewerbungsphase für 7. TUM-Jahrgang (WS20/21) startet

Noch ist es ein wenig Zeit bis zum Start der Online-Bewerbungsstart am 01.06.2020 zum berufsbegleitenden Master-Verbundstudienganges "Technik- und Unternehmensmanagement (TUM)" mit seinen 24 Studienplätzen. Aber lassen sie uns die Zeit für einen ausführlichen Informationsprozess nutzen, um z.B. folgende Fragen zu beantworten: „Ist TUM der richtige Studiengang für mich? Ist der Abschluss Master of Engineer (M.Eng.) für mich richtig? Was ist die Idee hinter TUM? Schaffe ich einen berufsbegleitenden Master neben meinem Job?“
Eine Möglichkeit des Austausches ist der geplante Informationstag am Samstag, 25.04.2020 in Soest.
Start ist 10:00 Uhr und dauert ca. 3 Stunden. Weitere Informationen finden Sie aber auch auf unser Homepage des Studienganges oder schreiben sie mir eine Mail.

01.02.2020

Infos zur Re-Akkreditierung von TUM

Zur Zeit läuft die Re-Akkreditierung des berufsbegleitenden Master-Verbundstudienganges "Technik- und Unternehmensmanagement (TUM)“. Die Re-Akkreditierung soll bis Ende April 2020 abgeschlossen sein. Folgende leichte Veränderungen (nur Highlights) sind für den Verlaufsplan ab WS20/21 geplant:

  • Neues Modul im 2 Semester als Wahlfach: Digitalisierung in Technik und Geschäftsmodell.
  • Das Modul Product-Life-Cycle Management und Schlüsselkompetenzen für Führungskräfte werden zu Pflichtfächern.
  • Technische Logistiksysteme sowie Vertrags- und Personalrecht werden zu Wahlfächern.
  • Das Wahlfach Präventiver Produktschutz entfällt.
  • Die Zusatzangebote (Coaching Wochenende, Six Sigma Yellow and Green Belt oder CE-Koordinator) bleiben bestehen.

Der bewährte und geschätzte Verlaufsplan bleibt 100% erhalten. Die Veränderungen sind überschaubar und nur sehr punktuell. Alle Veränderungen sind durch das Feedback der aktuellen oder ehemaligen Jahrgänge von TUM initiiert worden. Vielen Dank hierfür und für die tolle Unterstützung. Ich persönlich freue mich sehr über das neue Angebot im Bereich der Digitalisierung. Ein Thema, das die heutige Zeit prägt, wie kaum ein anderes Thema.

30.01.2020

Abschluss der Vorlesung Fertigungsverfahren 2 bei der Firma Kaldewei

Das Finale der Vorlesung Fertigungsverfahren 2 aus dem Maschinenbau fand dieses Jahr am Mittwoch, den 22.01.2020 bei der Firma Kaldewei in Ahlen statt. Kaldewei ist ein Hersteller für emaillierte Bade- oder Duschwannen bzw. Waschbecken mit anspruchsvollem Design aus Stahl. Vielen Dank wieder an die Firma Kaldewei und Herrn Werner für die kompetente und freundliche Werksführung. Besondere Highlights bei der Werksführung waren die riesigen Pressenstraßen zum Tiefziehen oder Streckziehen der Stahlbleche, der hohe Grad der Automatisierung und der aufwendige Emaille-Lackierprozess. Emaille ist kein Lack, sondern eine anorganische, glasartige Masse, die bei Temperaturen über 550 °C auf Metall aufgeschmolzen wird und mit diesem eine feste, fast unlösbare Verbindung eingeht.

12.10.2019

TUM-Abschlussfeier des 4. Jahrgangs

Der Audimax der FH Südwestfalen Soest waren am Samstagabend, den 12.10. bis zum letzten Platz gefüllt. Stolze Eltern, Partner, Geschwister ... alle wollten dabei sein, wenn unsere Absolventen 2019 feierlich verabschiedet wurden. Und TUM - berufsbegleitender Master-Verbundstudiengang „Technik- und Unternehmensmanagement“ - war zum 2. Mal auch in großer Runde dabei! Herzlichen Glückwunsch! Auch herzlichen Glückwunsch allen weiteren Absolventen unseres Fachbereichs – Maschinenbau, Design- und Projektmanagement und Technisches Medienmanagement.

Professor Mark Schülke, unser Spezialist für Mathe und Physik, führte mit viel Humor durch den Abend, denn unser Dekan Professor Andreas Brenke war kurzfristig erkrankt. Neben der tollen musikalischen Begleitung gab es aus TUM Sicht noch zwei weitere Highlights. Der erste Festredner aus dem Studiengang TUM: Andreas Gottwald, TUM - Jahrgang 3 (siehe nachfolgendes Bild links). Ein sehr motivierender Beitrag, warum man in Soest studieren sollte und warum sich ein berufsbegleitender Master - TUM – sich für Leben lohnt. Und dann stellten wir von TUM auch noch die erste Gewinnerin des Soroptimist-Förderpreis 2019, einen Preis für ihre herausragende Masterarbeit. Herzlichen Glückwunsch an Raphaela Venne (TUM - Jahrgang 4)! Das Bild rechts zeigt Raphaela Venne bei der Urkundenüberreichung durch den Soroptimisten Club Soest.

Nach der offiziellen Feierstunden ging es dann in der Mensa bei Sekt, Bier und Finger Foods weiter. Ein toller und feierlicher Abend! Und viele zufriedene TUM´ler ... und Eltern. Und so schnell kann ein Abend, aber eben auch zwei Jahre rum gehen ...

27.08.2019

Buchempfehlung: Black Out

Blackout ist ein Technik-Thriller und Erstlingswerk des österreichischen Autors Marc Elsberg und ist 2013 im Blanvalet Taschenbuch Verlag (ISBN: 978-3-4423-8029-9) erschienen. Der Roman erzählt über zwei Wochen die katastrophalen Auswirkungen eines großflächigen Stromausfalls in Europa. Ein Stromausfall, der absichtlich durch Manipulation einer terroristischen Organisation hervorgerufen wird, um zu einer Neuordnung in Europa zu kommen. Weitere Romane aus der Feder Marc Elsberg: Zero – Datenkrake (2016), Helix - Genmanipulation (2018) und Gier (2019).

Eine packende und sehr realitätsnahe Geschichte, die einen schnell in ihren Bann zieht. Wie würde es uns zu Hause ergehen, wenn es zu so einem langen Stromausfall kommt? Wie viele Lebensmittel haben wir im Haus? Wie lange halten die Lebensmittel ohne Kühlschrank? Was passiert, wenn die Gasheizung und Wasserversorgung nicht mehr funktioniert? Wie viel Bargeld ist zu Hause? Wie viel Sprit ist noch im Auto Tank, wenn die Pumpen in der Tankstellen nicht mehr laufen? Haben wir Kerzen? Was macht der Batterievorrat? Was mache ich ohne Handy oder Internet? Geht der digitale Festnetzanschluss noch? Oder wie steht es um unsere Krankenhäuser im Notfall? Wie gut ist die Feuerwehr oder das Technische Hilfswerk aufgestellt? Oder die Polizei? Oder die Bundeswehr? Wie steht es um unseren Staat? Wie lange bleibt die Staatsordnung erhalten? Wie realistisch ist das Szenario?

27.08.2019

Buchempfehlung: Der Schwarm

Und ein weiteres Buch in der Machart eines Technik-Thriller wie Black Out: Der Schwarm von Frank Schätzing. Das Buch ist 2005 als Taschenbuch im Fischer Verlag (ISBN: 978-3-5961-6453-0) erschienen. Heute sind fast 4 Mio. Romane verkauft und es wurde mittlerweile sogar verfilmt. Der Roman, besser der Öko-Thriller, erzählt von einer intelligenten Lebensform, aber nicht aus dem Weltall, sondern aus den Tiefen des Ozeans. Sehr spannende und packende Story, denn die Menschheit hat diese viel ältere Lebensform durch seine technologisierte Welt und seine ausbeutende bzw. zerstörerische Lebensweise bis „aufs Blut“ gereizt. Und nun schlägt diese Lebensform zurück. Die Welt, wie wir sie kennen, gerät aus den Fugen. Nichts ist mehr so, wie wir es kennen.

Was mich persönlich aber sehr gefesselt hat, waren die Gedanke hinter dem Buch. Wir, die Menschheit bzw. einige wichtige Vertreter, tun so, als ob uns die Welt gehört oder wir die Welt beherrschen würden. Das Buch zeigt auf sehr interessante und mal andere Weise, dass wir es eben nicht sind und mit unserer Welt sehr viel behutsamer umgehen sollten, denn wir haben nur eine! Und wir, ist auch nicht nur die Menschheit!

27.08.2019

Buchempfehlung: Stephen Hawking – kurze Antworten auf grosse Fragen

Und jetzt zu einem ganz anderen Buch als Black Out oder der Schwarm, aber ein nicht geringerer Thriller. Nur echt! Das letzte Buch von Stephen Hawking – kurze Antworten auf grosse Fragen – ist noch kurz vor seinem Tod fertig geworden. Das Buch erschien 2019 im Klett-Cotta Verlag (ISBN: 978-3-6089-6376-2).

Das Buch ist Vermächtnis einer der größten Physiker unserer Zeit. Schon viele Jahre gefangen in seinem Körper reist er mit der Kraft seines Geistes durch das Universum. Aber bei der Größe des Universum eigentlich die einzige Chance für eine Menschen mit einer sehr endlichen Lebensspanne!
Seine Gedanken zu Ursprung und Zukunft der Menschheit sind zugleich eine Mahnung, unseren Heimatplaneten besser vor den Gefahren unserer Gegenwart zu schützen. Stephen Hawking stellt viele elementare Frage in seinem Buch: Gibt es einen Gott? ‒ Wie hat alles angefangen? ‒ Gibt es anderes intelligentes Leben im Universum? ‒ Was befindet sich in einem Schwarzen Loch? ‒ Sind Zeitreisen möglich? ‒ Werden wir auf der Erde überleben? - Sollten wir den Weltraum besiedeln? ‒ Rette uns die Technik? ... Und gibt mit sehr erklärender und verständlicher Sprache Antworten. Tolles Buch! Aber auch starker Apell anders mit unserer einzigen Welt umzugehen.

12.07.2019

TUM-Abschlussfahrt 2019 nach München

Wieder ging es an einem Mittwochmorgen (03.07.2019) mit dem Busunter-nehmen Schwertheimer aus Soest los. Dieses Jahr war das Ziel: München! München bei Sonnenschein und mit viel Zeit für ausgiebige Biergartenbesuche. Biergärten, die gemütlichen und erholsamen Treffpunkte in München. Und so war es. Abends angekommen in der Jugendherberge München-Park (Sendlingen, Obersendlingen) ging es um die Ecke zum Biergarten Flaucher, herrlich gelegen an der Isar.

Aber neben den schönen Stunden in Biergärten hatte wir auch ein interessantes Programm ... Germanische Nationalmuseum in Nürnberg, BMW Hightechführung Niederbayern (Lanzhut: Komponentenfertigung mit Elektromotorherstellung, Gießerei, Kunststoffwerk; Dingolfingen: Montage 5er, 7er, 8er), Webasto in Stockdorf (Einkauf, Prüflabor) und Uttingen (Schiebedachmontage) und Deutsche Museum. Weitere wichtige Stationen: Hofbräuhaus, München Innenstadt / Marienplatz, Biergarten in Uttingen am Ammersee, usw.. Insgesamt wieder eine tolle Abschlusstour mit vielen Highlights. Kaum zu toppen! Und Samstag war alles schon wieder rum. Schade!

27.06.2019

Buchempfehlung: Gebt eure Stimme nicht ab!

Das neue Buch „Gebt eure Stimme nicht ab! - Warum unser Land unregierbar geworden ist“ von Lars Vollmer ist da! Endlich, wieder was Neues von meinem Lieblingsautor. Das Buch ist erschienen im Intrinsify Verlag (ISBN: 978-3947886012) [Background Information: Intrinsify - Das Netzwerk für die Neue Wirtschaft von Lars Vollmer und Marc Poppenberg - https://intrinsify.de] Mit seinem neuen Buch überträgt Lars Vollmer seine Thesen aus seinen vorherigen Büchern „Wrong Turn – Warum Führungskräfte in komplexen Situationen versagen“ oder „Zurück an die Arbeit - Wie aus Business-Theatern wieder echte Unternehmen werden“ auf unsere gesellschaftliche Situation in Europa.

Nach vielen guten Managementbüchern ist es Lars Vollmer eine Herzenssache: „Wir brauchen eine Verantwortungs-Gesellschaft“. Ihm machen die Bevormundung durch Obrigkeiten große Sorgen und er nennt es das Hirtenprinzip. Schafe (bzw. Menschen) vertrauen sich dem Hirten (bzw. Politik / Staat) an, da er durch seine Übersicht oder Erfahrung für ihre Sicherheit und ein gutes Leben sorgt. Typisch für Politik / Staat ist es, dass mit der Zeit immer Regeln geschaffen werden, um die Führung zu verbessern (und irgendwann Macht zu stützen). Leider wird der Bürger durch diese Bürokratisierung aber zunehmend entmündigt.
Doch durch die Zunahme der Komplexität in der globalen Welt geht die Überlegenheit einer zentrale Führung zunehmend verloren. Diese These kennen wir aus seinen vorhergehenden Büchern aus dem Umfeld von Unternehmen und Lars Vollmer warnt davor, seine Stimme einfach abzugeben. Aus Sicht von Lars Vollmer müssen wir zu einer Verantwortungs-Gesellschaft bzw. zu einem Verantwortungs-Bürger kommen, der sich seine Stimme wieder nimmt, um Entscheidungen eigenständig und ohne Bevormundung zu treffen. Das Land bzw. Europa muss entbürokratisiert werden. An die Stelle des Staates sollen vor allem marktwirtschaftliche Lösungen für eine bessere Problemlösung sorgen. Doch die Gesamtlösung bleibt nur schemenhaft und unvollständig.
Das Ziel „Wir brauchen eine Verantwortungs-Gesellschaft“ ist richtig, doch bedeutet dieses für jeden Einzelnen eine deutliche Zunahme an Zeit für das Thema Informationsgewinnung und Entscheidungsvorbereitung. Denn wer entscheiden will, sollte mündig sein! Doch glaube ich auch, wir brauchen auch einen mündigen Staat, denn die („Gut-„)Wirtschaft alleine, wird es aus meiner Sicht nicht richten. Aber eine einfache Lösung für eine reale Umsetzung habe ich eben auch nicht, nur bin ich mir mit Lars Vollmer einig: Dieser Umbau unseres bestehende Systems ist keine Revolution, sondern ein kontinuierlicher Veränderungsprozess, also eine Evolution eines „relativ“ gut gehenden Systems in kleinen Schritten. Nur mein Wunsch: Anfangen sollten wir ...

13.10.2018

TUM-Abschlussfeier des 3. Jahrgangs

Am 13. Oktober 2018 um 18:00 Uhr im Audimax der FH Südwestfalen waren alle Plätze besetzt. Abschlussfeier des Fachbereiches MB-A und der 3. Jahrgangs im berufsbegleitenden Master-Verbundstudiums „Technik- und Unternehmens-management“ war zum ersten Mal mit bei der Gesamtverabschiedung . Bei Live-Musik, einer herzlichen Begrüßung durch unseren Dekan Prof. Brenke, einer tollen Festrede und anschließendem Umtrunk mit Tapas in der Mensa konnte man viele stolze Eltern oder Partner usw. sehen. Und viele zufriedene TUM´ler. Ein toller Abend und schön anzusehen die vielen fliegenden Hüte! Herzlichen Glückwunsch an alle des Jahrgangs! Und so schnell kann ein Abend, aber eben auch zwei Jahre rum sein ...

23.04.2018

Studierende der FH Soest auf der Hannover Messe

Am Montag den 23.04.2018 sind Studierende aus den Studiengängen Maschinenbau und Design und Projektmanagement von der Wirtschaftsförderung aus Unna zur Hannover-Messe eingeladen worden.

Bei dem Besuch ging es um das Kennenlernen von Unternehmen aus dem Kreis Unna und um den Kontakt zwischen zukünftigen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Für die Studierenden war dies ein voller Erfolg, denn Sie konnten sowohl Unternehmen aus der Region, als auch große Unternehmen aus Deutschland kennenlernen. Auf der Fahrt zur Hannover-Messe konnte zusätzlich ein Erfahrungsaustausch zwischen den Studierenden der Soester Fachhochschule und eines Technik Leistungskurses aus Unna stattfinden. Die Studierenden konnten von ihren durchweg positiven Erfahrungen an der Hochschule berichten und würden ein Studium in Soest empfehlen.

Bericht der Wirtschaftsförderung Kreis Unna

Bild: Wirtschaftsförderung Kreis Unna

22.01.2018

Exkursion zum Thema "Profilherstellung" (Hai Aluminium) und „Tiefziehen“ (Kaldewei) im Rahmen der Vorlesung Fertigungsverfahren 2 im MA (BA)

Praxis trifft Studium. Wie schon im letzten Jahr hielt Herr Gers, von Hai Aluminium aus Soest, Ende 2017 eine Praxisvorlesung zum Thema "Profilherstellung mit dem Werkstoff Aluminium", welche durch die Exkursion eine Woche später vor Ort praktisch vertieft werden konnte. Schwerpunkt der Produktion ist die Herstellung von Aluminiumprofilen für die Automobilindustrie (z.B. im Einsatz bei Audi).

In ähnlicher Weise fand dann Anfang 2018 eine zweite Exkursion zum Thema "Tiefziehen" zur Firma Kaldewei (Hersteller von Emilie-Badewannen) in Ahlen statt. Herr Werner, Ausbildungsleiter bei Kaldewei, führte uns durch die hoch automatisierte Tiefziehproduktion mit anschließender Emailie-Beschichtung. Emaille ist eine anorganische, glasartige Masse, die bei Temperaturen über 550 °C auf Metall aufgeschmolzen wird und mit diesem eine feste, fast unlösbare Verbindung eingeht. Die Abschlussrunde im Kundencenter zeigte dann die vielfältigen, oft designpremierten Produkte in ihrem realem Umfeld, dem Badezimmer.

28.12.2017

Buchempfehlung: Digital Disruption

Das Buch „Digital Disruption – Wie Sie Ihr Unternehmen auf das digitale Zeitalter vorbereiten“ von Kurt Matzler, Franz Bailom, Stephan Friedrich von den Eichen, Markus Anschober ist Ende 2016 im Franz Vahlen Verlag (ISBN: 978-3-8006-5378-2) erschienen.

Das Buch ist eine tolle Ergänzung zum Buch-Klassiker „The Innovators Dilemma: Warum etablierte Unternehmen den Wettbewerb um bahnbrechende Innovationen verlieren“ von Clayton M. Christensen. Es ergänzt gleichzeitig unsere Vorlesungen „Strategische Unternehmensplanung und Innovation – Vorlesungseinheit Wachstum“ im berufsbegleitenden Master „Technik- und Unternehmensmanagement“.

Das Buch ist in zwei Teile geteilt: Teil 1 zeigt an zahlreichen Praxisbeispielen sieben Muster der digitalen Transformation (z.B. Expotentielle Entwicklung, minimale Transaktionskosten, Zugang zu Ressourcen ist wichtiger als Besitz) und welche Herausforderungen auf Unternehmen in der heutigen Zeit zukommen. Teil 2 nennt dann sechs Handlungsfelder (z.B. Bewusstsein schaffen, in Geschäftsmodellen denken, mit Start-Ups kooperieren, das Führungsverständnis erneuern) wie Unternehmen sich auf diese Herausforderungen vorbereiten können, um die digitale Transformation zu bewältigen und nicht wie Kodak oder Nokia unter die „Räder der Digitalisierung“ zu kommen.

Das praxisorientierte Buch ist verständlich geschrieben und fasst die Herausforderung und den Umgang mit der disruptiven Digitalisierung treffend zusammen. Dabei werden Entwicklungen aufgezeigt, der Blick immer auf das Ganze gerichtet und weniger auf seine einzelnen Teile. Gleichzeitig wird Digitalisierung durch die „Chancen-Brille“ gesehen, denn es gilt die Chancen für das Unternehmen „beim Schopfe“ zu packen, um mit Hilfe der Digitalisierung das Geschäftsmodell zukunftsrobust zu machen.

Besonders interessant fand ich die Ausführungen in Kapitel 4 „Warum Industrie 4.0 nicht reichen wird“, was die Thematik aus meinen Vortrag "Industrie 4.0 - Ein pragmatischer Ansatz zur Einordnung" auf der VDI-Tagung Spritzgießen Anfang 2016 in Baden Baden sehr gut wiederspiegelt. Denn Industrie 4.0 nutzt Digitalisierung vor allem als Effizienz-Innovation aufbauend auf den Lean-Ansätzen. Erst wenn Unternehmen Digitalisierung als disruptive Innovation für sich nutzen, entsteht wirkliche Gefahr für die anderen Unternehmen oder enormes Wachstum für das eigene Unternehmen. Aber damit Digitalisierung zu einer disruptiven Innovation wird, muss das Unternehmen Innovationen im Produkt bzw. Geschäftsmodell disruptiv nutzen.

24.11.2017

Buchempfehlung: Das kollegial geführte Unternehmen

Das Buch „Das kollegial geführte Unternehmen – Ideen und Praktiken für die agile Organisation von morgen“ von Bernd Oestereich und Claudia Schröder ist im Jahr 2017 im Franz Vahle Verlag (ISBN: 978-3-8006-5229-7) erschienen. Das Buch knüpft nahtlos an das Buch „Reinventing Organizations – Ein Leitfaden zur Gestaltung sinnstiftender Formen der Zusammenarbeit“ von Frederic Laloux an. Basierend auf den scharfsinnigen Beobachtungen über sinnstiftende, evolutionäre Organisationen der Zukunft von Frederic Laloux - 1. Selbstführung und -organisation, 2. Suche nach Ganzheit und guter Kommunikation, 3. den evolutionärer Sinn der Organisation hören - erstellen Bernd Oestereich und Claudia Schröder ihre kollegiale Kreis- bzw. Selbstorganisation und geben viele detaillierte Erklärungen zum Umgang mit ihrem Organisationsmodell.

Sicherlich gibt es für dynamikrobuste, selbstorganisierte Unternehmen kein einfaches Kochrezept, aber wer konkrete, praktische Anregungen für die organisatorischen Rahmenbedingen sucht, der wird vermutlich mit diesem Buch sehr viel anfangen können.

30.10.2017

Erfolgreicher Start des 4. TUM-Jahrgangs

Die ersten Wochen des berufsbegleitenden Master-Verbundstudienganges "Technik- und Unternehmensmanagement" (M.Eng.) sind herum und wieder haben wir ein tolles Team an Board. Der Studiengang war - wie auch in den Jahren zuvor - nach wenigen Minuten ausgebucht.
In der ersten Blockwoche hatte man Gelegenheit sich beim Kennenlern-Grillen am Campus sowie dem gemeinsamen Schnitzelessen in der Zwiebel und nach einer Soester Stadtführung unter dem Motto „Kirchen, Kunst und Kneipen“ kennenzulernen.
Nachfolgendes Bild zeigt uns bei der Arbeit mit dem Planspiel „U-Zelle mit Kanban-Supermarkt-System“. Durch die zahlreichen Planspiele im Studium gelingt der gute Mix aus Theorie und Praxis.

21.10.2017

Abschlussfeier des 2. TUM-Jahrgangs

Am Samstagabend, den 21.10.2017 war es soweit. Der 2. TUM-Jahrgang des berufsbegleitenden Master-Verbundstudienganges "Technik- und Unternehmensmanagement" hatte seine verdiente Abschlussfeier. In den neuen Räumlichkeiten des Gebäude 17 war zur Feier angerichtet und neben den Absolventen waren die Familien der Absolventen geladen. Nach einer tollen Festreden von Michael Brehe von der Firma Beumer aus dem 1. TUM-Jahrgang sowie der Übergabe der Urkunden konnte die Feier endlich beginnen. Bei Live-Musik und Fingerfood konnte angestoßen werden. Ein schöner Abend mit zahlreichen tollen Geschichten über 2 Jahre TUM.

Was besonders schön anzusehen war, waren die stolzen Eltern und Partner/innen. Jetzt bleibt uns vom TUM-Dozenten-Team nur noch, allen des 2. Jahrgangs alles Gute für ihren weiteren Berufs- und Lebensweg zu wünschen.

14.04.2017

Buchempfehlung: Das ist Lean

Das Buch „Das ist Lean – die Auflösung des Effiziensparadoxons“ von Nikklas Modig und Pär Alström ist im Jahr 2015 (erste schwedische Version von 2011) im Rheologica Publishing (ISBN: 978-9187791093) erschienen.

„Das ist Lean“ ist ein tolles Buch! Nicht weil es noch mehr über Lean erzählt, sondern auf eine einfach und verständliche Weise versucht die Essenz von Lean verständlich zu machen. Es geht also nicht um das Mehr auf operativer Ebene, sondern das Warum auf strategischer Ebene. Was steckt hinter Lean? Denn Lean ist nicht nur eine Managementmethode, sondern eine Managementphilosophie. Also eine Art zu denken, weil ein Unternehmen oder ein Unternehmensgestalter eine strategische Entscheidung gedanklich getroffen hat. Eine Entscheidung erstmal gegen die Falle „Ressourceneffizienz“. Eine Entscheidung für die „Flusseffizienz“, mit all ihren Chancen, aber auch Schwierigkeiten. Eine Entscheidung den Kunden wirklich in den Mittelpunkt aller Handlungen in der Wertschöpfungskette zu stellen.
Durch viele, einprägsame Beispiele wird das Ziel des Buches erreicht. Ein klares Verständnis der Essenz von Lean entsteht und kann über den produzierenden Bereich vor allem auf das gesamte Unternehmen mit seinen zahlreichen administrativen Tätigkeiten einfacher übertragen werden, so dass „Lean Administration“ nicht nur ein Schlagwort bleibt!
Fazit: Das Buch ist ein „Must“ für jeden, der der Lean Philosophie verfallen ist. Oder anders ausgedrückt: „Das ist Lean“, ist ein wirkliches Grundlagenwerk.

12.04.2017

Buchempfehlung: Wirf den Frosch & das Toaster-Duell

Zwei unterhaltsame Business-Romane zum Thema Lean Management

Die beiden Business-Romane von Lars Vollmer „Wirf den Frosch“ (ISBN: 978-3932298493 von 2013) und Bodo Wiegand „Das Toaster-Duell“ (ISBN: 978-3430196567 von 2003) greifen das Thema Lean Management im Stile des Buches „Das Ziel: Ein Roman über Prozessoptimierung“ von Eliyahu M. Goldratt (Erstausgabe 1984) auf. Beide Bücher haben dabei keine wirklich neuen Erkenntnisse, jedoch sind sehr unterhaltsam geschrieben. Beides Romane, die sich leicht und flüssig an einem verregneten Wochenende lesen lassen.

16.02.2017

Buchempfehlung: Lean Startup

Das Buch „Lean Startup: Schnell, risikolos und erfolgreich Unternehmen gründen“ von Eric Ries ist 2014 im Redline Verlag (ISBN: 978-3868815672) erschienen.

Das Buch ist eine Erweiterung und Ergänzung zu unser Vorlesungen „Schlüsselkompetenzen für Führungskräfte“ im berufsbegleitenden Master „Technik- und Unternehmensmanagement“ mit der Methodik der Business Canvas von Alexander Osterwalder. Eric Ries nennt seine Methode Lean Startup, die auf der bekannten Philosophie von Lean und der kontinuierlichen Verbesserung basiert. Ausgangssituation der Gründung eines neuen Unternehmens ist eine Idee, jedoch viele Gründer verlieben sich in ihre „perfekte“ Idee und kommen so oft zu spät in den Markt oder hinterfragen ihre Idee bzw. den Mehrwert für den Kunden zu wenig. Scheitert die Idee aus irgend einem Grund, verlieren die Gründer viel Geld oder sogar ihre Existenz.

Und genau hier setzt die Methode Lean Startup an. Anhand von durchgespielten Versuchen kann das Startup von vornherein die Erfolgsaussichten von Ideen, Produkten und Märkten immer wieder bestimmen. Und auch während der Gründungphase wird der Stand der Dinge ständig überprüft. Machen, messen, lernen – so funktioniert der permanente Evaluationsprozess. Ziel ist das schnelle Lernen durch die Anforderungen des Kunden. Ziel ist die schnelle Kurskorrektur, wenn notwendig. Ziel ist Zeit, Geld und Ressourcen zu sparen. Am Ende steht das erfolgreiche, lebendige und überlebensfähige Unternehmen.
Die Neuaufnahme der Methodik Lean Startup in die Vorlesung ist für das Wintersemester 2017/18 geplant.

13.02.2017

Buchempfehlung: Silicon Valley & Silicon Germany

Das Buch „Silicon Valley und Silicon Germany“ von Christoph Kesse sind im Jahr 2014 (ab 2016 auch als Taschenbuch) und 2016 sind im Knaus Verlag (ISBN: 978-3813505566 und 978-3813507348) erschienen.

Christoph Kesse war für den Axel Springer Verlag zusammen mit seiner Frau und seinen drei Kindern ein halbes Jahr im Silicon Valley und berichtet in seinem ersten Buch über die Start-Up Kultur und Höchstleister-Mentalität des Silicon Valley. Seine Beobachtungen und Analysen über die Digitalisierung der Welt (z.B. Google, Apple, Facebook, Twitter, Amazon, WhatsApp & Co.) und ihren disruptiven Charakter für zahlreiche Unternehmen im 21. Jahrhundert. Dabei geht er systematisch der Frage nach, warum gestern so viele Innovationen (z.B. Fernglas, Mikroskop, Kamera, Eisenbahn, Auto, Funk, Radio, Fernseher, Computer, Walkman, usw.) aus Deutschland kamen, aber eben heute nicht mehr. Was macht das Silicon Valley anders? Was ist die Motivation? Was sind die Verhaltensmuster?

Sein zweites Buch greift das Thema nach seiner Heimkehr nach Deutschland erneut auf und sucht nach Antworten speziell für Deutschland. Was kann Google, Amazon, Apple was Bosch, Mercedes oder Volkswagen etc. nicht können? Was müssen wir aus dem Silikon Valley lernen, um in Deutschland nicht den Anschluss an den digitalen Wandel unserer Welt zu verpassen? Wo stehen wir heute? Welche konkreten Schritte sind denkbar? Wo sind Stellhebel für die Zukunft? Warum sollten wir anfangen aktiv die Zukunft der Digitalisierung mit zu gestalten und nicht nur passiv abwarten? Wo ist unsere Technikverliebtheit der erfolgreichen Jahre hingegangen? Warum sehen wir das Thema Digitalisierung nicht viel differenzierter bzw. positiver?

17.01.2017

4. Karrieregespräch – Karriere zum Anfassen am Kamin im Restaurant Largo am Möhnesee

Am Dienstagabend, den 17.01.2016 hatte der Studiengang „Technik- und Unternehmensmanagement“ unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Frank zum 4. Karrieregespräch am Kamin im Restaurant Largo am Möhnesee eingeladen. Wie im letzten Jahr waren wieder vier tolle Referenten eingeladen, die Ihre persönlichen und recht unterschiedlichen Karrierepfade aus ihrem Ingenieursleben in toller Atmosphäre am Kamin fast vierzig Studenten und eingeladenen Gästen vorstellteten.

  • Dipl.-Wing. Joachim Geiger, Geschäftsführung Marketing & Vertrieb der Firma Trilux – Das Verständnis von Technik, Verkauf und Nutzen für den Kunden als Karrierechance.
  • Florian Pohlmann, Leiter der Abteilung Projektleitung von Ohrmann Montagetechnik – Karriere auch ohne Studium durch den Glauben an sich selbst!
  • Arco Stolk, Gründer der Stolk Consulting – Leidenschaft für das Thema Lean war die Basis für die Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit.
  • Dipl.-Ing. Matthias Vössing, Qualitätsleitung von Weidemann in Korbach - Spezialisierung "Qualität" als Karrieremotor.

Durch die anschließenden „Roundtable-Gespräche“ im Stil eines „Speed-Datings“, alle 10-15 Minuten wechselte ein Referent seinen Tisch, konnten die Studenten noch viele persönlichen Fragen los werden.

Fazit des Abends: Für Karriere ist der eigene Antrieb von großer Bedeutung, jedoch sollte man seine eigene Prinzipien auf dem gemachten Weg nie verraten. Kommt man mal an den Punkt, dass man gefühlt in einer Sackgasse steckt, sollte man nicht bleiben, nur weil man gerade da ist! Deshalb ist der eigene Plan bzw. roten Faden, auch wenn es später oft anders kommt, als geplant, für einen persönlich sehr wichtig. Dabei ist gerade für Ingenieure die Fähigkeit der Kommunikation sowie die Flexibilität in einer globalen Wirtschaft von enormer Bedeutung.

Für einen kleinen Imbiss & einen gutes Glas Wein sorgt auch wie die letzten Jahre das tolle Team von Herrn Müller. Die Planung zum „5. Karrieregespräch am Kamin “ am Dienstag, den 09.01.2018 läuft schon.

16.12.2016

Buchempfehlung: Zurück an die Arbeit!

Das Buch „Zurück an die Arbeit – Wie aus Business-Theatern wieder echte Unternehmen werden“ von Lars Vollmer ist 2016 im Linde Verlag (ISBN: 978-3-7093-0612-3) erschienen. Mit seinem neuen Buch knüpft Lars Vollmer nahtlos an sein tolles Buch „Wrong Turn – Warum Führungskräfte in komplexen Situationen versagen“ an. Oder ist es noch besser? Mit seiner provokanten These „Es wird viel zu wenig gearbeitet!“ ist der Leser aber schnell Mitten im Thema. Durch seine scharfsinnige Definition von Lars Vollmer, was Arbeit genau ist, wird dem Leser aber schnell klar, dass vieles was in Unternehmen passiert (wie z.B. Reporting, Meetings, Jahresgespräche, Budgetplanung, Genehmigungsprozeduren), wohl keine Arbeit ist. Keine Arbeit oder nur nach Arbeit aussieht, mit anderen Worten Business-Theater. Und durch den starken Marktdruck nimmt dieses Business-Theater in den Unternehmen noch kontinuierlich zu.

Lars Vollmer zeigt in seinem Buch auf, warum so viel Business-Theater in Unternehmen gespielt wird und wie es Unternehmen gelingen kann, wieder zu einer „ehrlichen“ Kommunikation bzw. „echten“ Arbeit zu kommen. Dabei sind seine Lösungen nicht einfache Rezepte, sondern eher ein Denkwerkzeug, damit Unternehmen nicht in die Falle „Business-Theater“ tappen.

22.11.2016

"In 15 Minuten waren alle Studienplätze vergeben" - Weiterbildender Verbundstudiengang Technik- und Unternehmensmanagement

Interview mit Herrn Professor Dr.-Ing. Thorsten Frank, Prodekan des Fachbereichs Maschinenbau-Automatisierungstechnik der Fachhochschule Südwestfalen, Standort Soest
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17.11.2016

Buchempfehlung: Reinventing Organizations

Das Buch „Reinventing Organizations – Ein Leitfaden zur Gestaltung sinnstiftender Formen der Zusammenarbeit“ von Frederic Laloux ist 2015 im Franz Vahlen Verlag (ISBN:978-3-8006-4913-6) erschienen.

Das Buch ist eine tolle Ergänzung zu unseren Vorlesungen „Schlüsselkompetenzen für Führungskräfte“ im berufsbegleitenden Master „Technik- und Unternehmensmanagement“. Ausgelöst durch die Gedanken zur heutigen, komplexen Unternehmenswelt, die beispielsweise in den Büchern von Gerhard Wohland und Matthias Wiemeyer „Denkwerkzeuge für Höchstleiter - Wie dynamikrobuste Unternehmen Marktdruck erzeugen“ oder „Wrong Turn – Warum Führungskräfte in komplexen Situationen versagen“ von Lars Vollmer geistreich und treffend beschrieben werden, startet Frederic Laloux durch seine scharfsinnigen Beobachtungen über sinnstiftende Organisationen der Zusammenarbeit eine neue Diskussion: Was kommt nach der hierarchischen Organisation? Frederic Laloux gibt durch seine Beobachtungen viele gute Einsichten, Ratschläge und Empfehlungen weiter. Da das Buch eher wissenschaftlich geschrieben ist, lohnt es sich vielleicht erstmal einem Vortrag von Frederic Laloux auf YouTube https://www.youtube.com/watch?v=CzD2gpd_txc zu lauschen

05.10.2016

TUM-Abschlussfeier des 1. Jahrgangs

Eine freudige und zufriedene Stimmung herrschten auf der Abschlussfeier des 1. Jahrgangs im berufsbegleitenden Master-Verbundstudiums „Technik- und Unternehmensmanagement“ am 05. Oktober 2016. Ein toller Abend und schön anzusehen die vielen fliegenden Hüte! Herzlichen Glückwunsch an alle des Jahrgangs! Bei Gitarren-Live-Musik, Tapas und netten Gesprächen verflogt der Abend. Gestartet wurde mit der Festtagsrede von Gerald Allen von Stein-Salisbury sowie der feierlichen Übergabe der Urkunden. Rahmen für die schöne Veranstaltung schenkte uns unser neues Gebäude 17 und die hervorragende Organisation unter der Leitung von Frau (Kohls) Heimlich - vielen Dank! Und so schnell kann ein Abend, aber eben auch zwei Jahre rum sein ...

16. und 17.02.2016

Teilnahme an der VDI-Tagung Spritzgießen 2016 in Baden Baden am 16. und 17.02.2016 mit dem "Keynote Speaker" Vortrag

"Industrie 4.0 - Ein pragmatischer Ansatz zur Einordnung". Mehr als 250 Besucher waren auf der sehr gut organisierten Veranstaltung des VDI. In toller Atmosphäre des Kongresshauses und der schönen Stadt Baden Baden kamen es zu vielen interessanten Gesprächen.

22.01.2016

Buchempfehlung: Wrong Turn von Lars Vollmer

Das Buch „Wrong Turn – Warum Führungskräfte in komplexen Situationen versagen“ von Lars Vollmer ist 2014 im Orell Füssli Verlag (IBAN-10: 328005527X ) erschienen.

Wozu ist die Weihnachtszeit gut? Mal ein richtig gutes Buch zu lesen! Das Buch ist eine tolle Ergänzung zu unseren Vorlesungen „Modernes Produktionsmanagement 2“ und „Schlüsselkompetenzen für Führungskräfte“ im berufsbegleitenden Master „Technik- und Unternehmensmanagement“. Basierend auf den Gedanken von Gerhard Wohland und Matthias Wiemeyer „Denkwerkzeuge für Höchstleiter - Wie dynamikrobuste Unternehmen Marktdruck erzeugen“ aus dem Murmann Verlag schreibt Lars Vollmer in unterhaltsamen Stil wie all zu lineares Denken mit zu einfachen Modellen in unserer komplexen Welt zu grasen Fehlentscheidungen führen können. Durch zahlreiche beispielhafte Anekdoten zeigt er Wege auf, wie man zu einer „dynamikrobusten“ und flexiblen Organisation kommen kann.

28.11.2015

REFA Jahrgang WS2014/15: Anmeldung für die letzte Stufe REFA INGENIEUR "Planspiel General Management"

Ab sofort können Sie (REFA Jahrgang WS2014/15) sich für das letzte Modul in unserer REFA Ausbildung "Planspiel General Management" bei Herrn Fitzgerald anmelden. Anmeldeliste liegt bei Frau Brinkmann im Dekanat MB-A aus. Oder Sie schicken eine Mail an mich oder Frau Brinkmann (brinkmann.anja@fh-swf.de). Das Modul findet im März 2016 vom Mo. 14.03. bis zum Sa. 19.03. von 9:00 bis 18:00 Uhr statt. Raum ist 07.012 (Änderungen noch möglich!). Für Rückfragen bitte schicken Sie mir kurz eine Mail.

11.11.2015

REFA Ingenieurausbildung WS 15/16

Aktueller Terminplan

Produktion zum Anfassen im U-Zellen Planspiel

Im berufsbegleitenden Master-Verbundstudienganges "Technik- und Unternehmensmanagement" im Modul "Modernes Produktionsmanagement 1" (Prof. Frank) kam zum ersten Mal am Samstag (31.10.2015) live die U-Zelle im Planspiel "Pully GmbH" zum Einsatz. Ziel dieses Planspiels ist, dass die Studierenden des zweiten Jahrgangs selbstständig in kleinen Teams lernen die Vorteile einer U-Zelle für ihren Wertstromfluss zu nutzen, zu planen und dann auch live auszuprobieren. Abgeschlossen wird das Planspiel durch einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess, damit die richtigen Standards für eine fließende Produktion entstehen.